Phosphatrückhaltung durch Anlage eines Retentionsbeckens

Im Nebenschluss eines Zulaufs zum Wittensee in Schleswig-Holstein wird ein naturnahes Retentionsbecken angelegt. So soll der Eintrag der Nährstoffe in den See reduziert werden. Funktionsweise eines Retentionsbeckens sowie das errichtete Becken werden skizziert.

Der Wittensee ist mit seinen 10 km² Wasserfläche der viertgrößte See in Schleswig-Holstein. Es ist ein typischer Zungenbeckensee, der auf Vorstöße der Eckernförder Eiszunge zurückzuführen ist. Der Wittensee hat eine charakteristische rechteckige Form und erstreckt sich in südwest- nordöstlicher Richtung. Der See ist mit Nährstoffen überversorgt.Im Rahmen eines Seesanierungsprogrammes werden seit 2002 Maßnahmen umgesetzt, um die Nährstoffbelastung des Wittensees zu senken. Die Gesamtphosphorfracht (Pgesamt) konnte in den vergangenen Jahren um 800 kg/a gesenkt werden. Im Rahmen der Umsetzung der EU-WRRL hat man sich das Ziel gesetzt, weitere 200 kg/a Pgesamt zurückzuhalten. An dem Projekt sind die Anrainergemeinden des Wittensees mit großem Engagement beteiligt.



Copyright: © Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Quelle: Wasser und Abfall 2017 09 (September 2017)
Seiten: 3
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