Bestandsaufnahme von Kontakt und Übergangsstellen an Seedeichen der deutschen Nordseeküste

Kontakt- und Übergangsbereiche in der Deichstruktur stellen Schwachstellen dar, an denen Schäden initiiert werden können. Die Analyse möglicher Schadensmechanismen unter hydraulischer Einwirkung erlaubt die Analyse von Schädigungsprozessen sowie die Entwicklung optimierter Ausführungen von Materialgrenzen und Übergangsbereichen.

Deiche dienen dem Schutz des Hinterlandes vor Überschwemmungen und stellen, mit mehr als 1.200 km See-, Ästuar- und Tidedeichen, die in Deutschland am häufigsten angewendete Küstenschutzmaßnahme dar. Planung, bauliche Umsetzung, Unterhaltung und Instandsetzung von Deichen müssen daher unter besonderer Berücksichtigung sich verändernder hydraulischer Belastungen durch den Klimawandel (z. B. steigender Meeresspiegel und steigende Intensität von Sturmfluten) ausgelegt werden, um die Funktionsfähigkeit als konstruktives Schutzsystem dauerhaft zu gewährleisten.



Copyright: © Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Quelle: Wasser und Abfall 10 (Oktober 2023)
Seiten: 7
Preis inkl. MwSt.: € 10,90
Autor: Ina Schulte
Dr.-Ing. Jan Oetjen
Univ.-Prof. Dr.-Ing. Holger Schüttrumpf
M.Sc. Constantin Schweiger
Dr.-Ing. Nils Goseberg

Artikel weiterleiten In den Warenkorb legen Artikel kommentieren


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

Tagung der Flussgebietsgemeinschaft Rhein thematisiert Wassermangel
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2023)
Die Ereignisse der letzten Jahre mit Trockenheit, Hitze und Wassermangel haben gezeigt, dass diese Themen auch im Rheingebiet immer bedeutender werden. Auf die mit dem Klimawandel einhergehenden Herausforderungen müssen Gesellschaft und Politik reagieren. Der Rhein-Rat, das oberste operative Gremium der Flussgebietsgemeinschaft (FGG) Rhein, beschloss daher im November 2022 unter dem Vorsitz Baden-Württembergs, das Thema aktiv aufzugreifen und als ersten Schritt eine Tagung zum Thema „Niedrigwasser und Wassermangel im Rheingebiet“ durchzuführen (Bild 1).

Sind Bemessungsabflüsse nach dem Kleeberg/Schumann-Verfahren noch begründet?
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2023)
Mit der Veröffentlichung des Entwurfs der DIN 19 700, Teil 11 Talsperren im Jahr 2001 wurden Bemessungshochwasser mit Überschreitungswahrscheinlichkeiten der Höchstabflüsse von Pü = 10-3 (Jährlichkeit 1 000 Jahre) bzw. Pü = 10-4 (Jährlichkeit 10 000 Jahre) eingeführt. Die Ermittlung von Hochwasserabflüssen mit derart geringen Überschreitungswahrscheinlichkeiten ist, unabhängig davon, ob man hierzu einen statistischen oder deterministischen Ansatz verfolgt, stets mit einer Reihe von subjektiven Entscheidungen verbunden.

Der unvollendete Saale-Leipzig-Kanal - Wie weiter nach der WCC?
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2023)
Die Idee zum Bau des Saale-Leipzig-Kanal (SLK) reicht bis ins 12. Jh. zurück. Schon Otto der Reiche von Meißen, 1125-1190, der Leipzig im Jahr 1165 das Stadt- und Marktrecht verlieh, sprach sich für eine Anbindung der Stadt Leipzig an die Binnenwasserstraßen und letztendlich zum Meer aus.

Bewässerung einer Maisanbaufläche in Sambia
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2023)
In ariden und semi-ariden Gebieten bestehen besondere Herausforderungen für den landwirtschaftlichen Wasserbau. In Form eines launigen Reiseberichtes wird über ein Entwicklungsprojekt in Chipembi (Sambia) berichtet, aus dem sich sowohl die Bedeutung der Vorbereitung, der fachlichen Expertise, der Qualität der Datengrundlage, des Umgangs mit der spezifischen Situation vor Ort im Zielland und des Elementes der „inneren Ruhe“ der Beteiligten erkennen lässt.

Sanierungsarbeiten am Druckstollen der Enguri-Stauanlage
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2023)
Die Enguri-Staumauer in Georgien ist mit 750 m Breite und 271,5 m Höhe das gewaltigste Bauwerk im Kaukasus. Sie ist zugleich die höchste Bogenstaumauer der Erde und zurzeit die dritthöchste fertiggestellte Talsperre. Ein 15 050 m langer Druckstollen mit einem Innendurchmesser von 9,5 m verbindet die Staumauer mit einer Kaskade von Kraftwerken. Der Druckstollen durchquert einen schmalen Bergrücken aus verkarsteten Kalksteinen, Mergeln und mergeligen Sandsteinen.

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?