Alles für die vierte Reinigungsstufe: Neuentwicklungen in der Klärschlammverwertung

Die Sülzle Gruppe präsentiert zahlreiche Lösungen, die einen besseren Umweltschutz und einen verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen ermöglichen. Mit den Unternehmen Sülzle Kopf Anlagenbau, Sülzle Kopf SynGas und Sülzle Klein ist die Unternehmensgruppe in Sachen Umwelttechnik breit aufgestellt und erzielt an vielen Stellen Synergieeffekte.

Foto: Sülzle Gruppe (04.05.2018) Das Augenmerk richtet sich in diesem Jahr auf die umfangreiche Produktpalette und zukunftsweisende Neuentwicklungen in der Klärschlammverwertung sowie die Umsetzung innovativer Lösungen für die Umweltund Energietechnik und den Sonderanlagenbau.
Die energieautarke Klärschlammbehandlung im Großklärwerk Koblenz steht bei Sülzle Kopf SynGas im Zentrum. Die patentierte SynGas-Anlage stellt eine wichtige Komponente für das EU-geförderte Pilotprojekt ‚SusTreat’ dar und erzeugt hocheffizient Strom zum Eigenverbrauch im Klärwerk. Sie wird in den kommenden Monaten den Betrieb aufnehmen. Bereits im Jahr 2015 hat Sülzle Klein einen neuartigen Bandtrockner vom Typ Pro-Dry 2/4 installiert, der den Klärschlamm für die Vergasungsanlage trocknet. Darüber hinaus erfahren die Messebesucher mehr über die langjährige Kooperation von SynGas mit dem Lehrstuhl für Energieverbundtechnik (EVT) der Universität Leoben. Gemeinsam wurde ein Tool entwickelt, um Massen- und Energieströme in Klärwerken abzubilden und zu simulieren.
Mit Hilfe dieses Tools lässt sich die Ist-Situation eines Klärwerks in fast beliebiger Konfiguration darstellen und darauf aufbauend die optimale Klärschlammverwertungsanlage planen. Dank seiner Vergasungstechnologien verfügt SynGas über unterschiedliche Anlagentypen der Klärschlammverwertung, die es ermöglichen, die Energie im Klärschlamm zurückzugewinnen und in einem variablen Mix an Strom und Wärme zur Verfügung zu stellen...

Unternehmen, Behörden + Verbände: Sülzle Holding GmbH & Co. KG (Rosenfeld), uwt.swiss/ CK Aqua AG, Engelberg, BioSolid GmbH, Nordhorn
Autorenhinweis: Uwe Beckmann, Sülzle Holding GmbH & Co. KG
Foto: Sülzle Gruppe



Copyright: © Deutscher Fachverlag (DFV)
Quelle: Nr. 2 - Mai 2018 (Mai 2018)
Seiten: 1
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Uwe Beckmann

Artikel weiterleiten Artikel kostenfrei anzeigen Artikel kommentieren


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

Neubau der Zentralkläranlage Gadenstedt
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2020)
Nach umfangreichen Vorprüfungen wurde die Abwasserbeseitigung von vier Ortslagen der Gemeinde Ilsede von vier veralteten Einzelanlagen auf eine neue Zentralkläranlage umgestellt. Durch Neubau einer kompakten biologischen Abwasserreinigungsanlage in SBR-Technologie konnte ein effektives, leistungsgerechtes und ökonomisches Modell realisiert werden.

Biopolymerproduktion aus Abwasserströmen für eine kreislauforientierte Siedlungswasserwirtschaft
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2020)
In Laborversuchen wurden Primärschlamm, Braunwasser, Schwarzwasser, Brauerei- und Molkereiabwasser anaerob versäuert, um damit kurzkettige organische Säuren zu gewinnen, die als Substrat zur Biopolymerproduktion genutzt werden können. Ausgehend von den Versäuerungsergebnissen der jeweiligen Abwasserströme wurden Potenzialabschätzungen zur Biopolymerproduktionskapazität für Deutschland durchgeführt.

Deutsch-indische Forschungskooperation: Wasser- und Abwasserinfrastruktursysteme für smarte Zukunftsstädte
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2019)
Ein deutsch-indisches Projektteam entwickelt im Kooperationsprojekt SMART&WISE Planungsmethoden und -werkzeuge für nachhaltige und zukunftsfähige Wasser- und Abwasserinfrastruktursysteme. In der ersten Projektphase wurden Smart City-Konzepte für die Siedlungswasserwirtschaft untersucht und die länderspezifischen Ausgangssituationen und Vorstellungen zusammen mit den indischen Projektpartnern und Stakeholdern erörtert.

Building Information Modeling in der Abwasserableitung mit openBIM
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (5/2019)
Building Information Modeling erlangt im Bauwesen weltweit zunehmend an Bedeutung. Eine softwareneutrale Zusammenarbeit ist durch die Anwendung von openBIM und dem IFC-AustauschStandard möglich. Die Funktionsweise dieses Standards wird anhand eines Beispiels erläutert. Es werden erforderliche Schritte aufgezeigt, um offene Bauteilbibliotheken verfügbar zu machen, welche für Planung und Bestandsdokumentation verwendet werden können. Für die Dokumentation von großen Bauwerkssystemen, wozu auch Entwässerungssysteme gehören, wird als Alternative zu Dateisammlungen die Anwendung einer Datenbank vorgestellt.

Breites Leistungsspektrum
© Rhombos Verlag (3/2019)
Für die Phosphorrückgewinnung aus Abwasser und Klärschlamm stehen aus technischer und ökonomischer Sicht verschiedene Verfahren zur Verfügung

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?