Trenntechnik im Container: Eine flexible Alternative zu statisch verbauten Dekanterzentrifugen

Um kostspielige und platzintensive Gebäude zu vermeiden, entschließen sich immer mehr Betreiber von Kläranlagen, ihre Trenntechnik in Containeranlagen zu verlagern. Diese mobilen Containeranlagen überzeugen durch Flexibilität, Wartungsfreundlichkeit und Geschwindigkeit. Ein Hersteller hat sich auf mobile Anlagen spezialisiert.

Foto: Flottweg SE (13.09.2018) Bei stationären Entwässerungsanlagen fallen erhebliche Kosten für den Bau neuer Gebäude oder die Erweiterung bestehender Räume an. Auch sind Aspekte wie Gebäudeinstandhaltung und Klimatisierung ein Thema. Mit flexiblen Containeranlagen lässt sich der Bau kostspieliger und platzintensiver Gebäude vermeiden. Das jedenfalls ist der Ansatz der Flottweg SE, einem Hersteller von Dekantern, Separatoren und Bandpressen mit Sitz in Vilsbiburg, Bayern. Mit den mobilen Containeranlagen können diese Kosten umgangen werden. Hier funktioniert die Umsetzung getreu „Plug-and-Play“ – anschließen und entwässern.
Der Zentrifugenhersteller hat jetzt sein Programm an Containeranlagen neu aufgelegt. Der aktuelle Aufbau macht es möglich, Inbetriebnahme, Wartung und Reinigung zu vereinfachen und zu verbessern sowie den Container individuell an die spezifischen Rahmenbedingungen anzupassen. Häufig kommen Containeranlagen an Orten mit besonderen Witterungsverhältnissen zum Einsatz. Es ist daher wichtig, dass diese Anlagen sich auf die Verhältnisse in der Umgebung anpassen. Die Ingenieure des niederbayerischen Unternehmens haben daher eine Reihe von Maßnahmen vorgesehen, die den Container optimal für alle Eventualitäten vorbereiten...
Unternehmen, Behörden + Verbände: Flottweg SE, Vilsbiburg
Autorenhinweis: Kerstin Lechner Flottweg SE und Nils Engelke Flottweg SE
Foto: Flottweg SE



Copyright: © Deutscher Fachverlag (DFV)
Quelle: Nr. 4 - September 2018 (September 2018)
Seiten: 2
Preis inkl. MwSt.: € 5,75 Kostenlos für Premium Mitglieder
Autor: Kerstin Lechner
Nils Engelke

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