Der Klimawandel wird auch bei uns in Europa und Deutschland immer
spürbarer. Vertrocknete Felder, leere Flussbetten und braune Wiesen
sind im Sommer keine Seltenheit mehr. Neben steigenden Temperaturen
und der Verschiebung von naturräumlichen Grenzen ist auch die
veränderte Wasserverfügbarkeit eine Auswirkung.
Die zunehmenden Wasserknappheiten im Gefolge der Klimakrise haben zur Verabschiedung einer EU-Verordnung zur Wiederverwendung von weitergehend gereinigtem Abwasser in der Landwirtschaft geführt. In der deutschen Wasserwirtschaft wird diese Verordnung derzeit noch überwiegend skeptisch beurteilt. Vorgesehen sind eine Minimalumsetzung im Wasserhaushaltsgesetz und ein dreiteiliges DWA-Merkblatt als untergesetzliches Regelwerk zur Festlegung von essentiellen Anforderungen beim Abwasserrecycling in der deutschen Landwirtschaft.
| Copyright: | © Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH | |
| Quelle: | Wasser und Abfall 04 (April 2023) | |
| Seiten: | 5 | |
| Autor: | Leonie Stirn | |
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Aufbereitetes Abwasser - Eine Alternative fuer kommunale Anwendungen?
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2025)
In Bad Oeynhausen verschärfen Dürreperioden Nutzungskonflikte um Trinkwasser. Eine Lösung bietet die Wiederverwendung von aufbereitetem Abwasser als alternative Wasserquelle. Das Forschungsprojekt „DigiWaVe“ bereitet die Grünflächenbewässerung mit digitaler, KI-gestützter Steuerung vor. Geplant ist eine Brauchwasserleitung ins Stadtzentrum. Da rechtliche Anforderungen für Bau und Betrieb noch ungeklärt sind, soll ein Austausch aller Akteure Risiken minimieren und die Akzeptanz fördern. In Bad Oeynhausen findet dieser Prozess bereits statt.
Drucklose Membranfiltration in der industriellen Wasseraufbereitung und
Kreislaufwirtschaft
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (12/2024)
Bei der Membrantechnik handelt es sich um Verfahren, die reproduzierbar und durch Numbering- Up skalierbar sind. Zudem sind Membranverfahren energetisch günstig, bewährt und besitzen einen kleinen Fußabdruck.
PFAS removal via combination of adsorption on highly selective fluoropolymers and ultrafiltration
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (12/2024)
Per- and polyfluoroalkyl substances (PFAS) are a group of several thousand chemicals that are used in a wide range of industrial applications and consumer product (Glüge et al. 2020). The versatile use of PFAS can be credited to the strength of the carbon-fluorine bonds which lead to high thermal and chemical stability and the ability to reduce surface tension (Meegoda et al. 2020).
Abbau von PFAS durch nicht-thermisches Plasma in einem Blasensäulenreaktor
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (12/2024)
Per- und polyfluorierte Alkylverbindungen (PFAS) sind persistente organische Chemikalien, die zu erheblichen negativen Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit und die Umwelt führen. Daher wurden in verschiedenen Richtlinien der EU (Trinkwasserrichtlinie, Vorschlag zur Grundwasserrichtlinie, Vorschlag zur Umweltnormenrichtlinie) Grenzwerte festgelegt.
Abwasserbehandlung und Ressourcenrückgewinnung von Metallen aus
Industrieabwässern
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (12/2024)
Bei der Verarbeitung von Metallen fallen erhebliche Mengen schwermetallhaltiger Abwässer an. Mit der herkömmlichen Reinigungsmethode werden die verschiedenen Abwässer im Werk gesammelt und gemeinsam behandelt. Dadurch entstehen voluminöse Schlämme mit geringen Mengen an Schwermetallen, wodurch sich ihre Verwertung in der Regel nicht rechnet.