Kommunikation in Echtzeit: Dezentrale Automatisierung von Kläranlagen erfordert High-Tech-Elektronik

Die Abwasserreinigung in Kläranlagen, die in verschiedenen Einzelschritten erfolgt, gestaltete sich im Laufe der Zeit immer aufwändiger. Moderne Kläranlagen entsprechen im Prinzip einer Fabrik, die sauberes Wasser produziert. Mit einer dezentralen Automatisierung, bei der alle Komponenten aufeinander abgestimmt sind, lassen sich erhebliche Kosteneinsparungen erzielen.

Foto: Phoenix Contact Electronics(04.08.2010) Seit dem Jahre 1882, als in Frankfurt am Main die erste Kläranlage auf dem europäischen Festland in Betrieb genommen wurde, sind im Bereich der Abwasserreinigung enorme Fortschritte erzielt worden. Der Klärprozess lässt sich grob in fünf Schritte einteilen. Trifft das Abwasser in der Kläranlage ein, wird es zunächst einer mechanischen Reinigung unterzogen. Dazu durchläuft es eine Rechenanlage, die alle groben Inhaltsstoffe zurückhält. Im nachfolgenden Sandfang reduziert sich die Fließgeschwindigkeit, sodass schwere Stoffe wie Sand und Kies absinken und anschließend auf der Mülldeponie entsorgt werden können. Zur Ausstattung des Sandfangs gehören die Belüftung, der Räumer sowie ein Fettfang, der Fette abtrennt...


Unternehmen, Behörden + Verbände: Phoenix Contact Electronics GmbH
Autorenhinweis: Dipl.-Ing. Joachim Pucker, Head of Global Industry Management Water/Wastewater Treatment, Phoenix Contact Electronics GmbH
Foto: Phoenix Contact Electronics



Copyright: © Deutscher Fachverlag (DFV)
Quelle: Juli/August 2010 (Juli 2010)
Seiten: 3
Preis: € 0,00
Autor: Joachim Pucker

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