Klares Restwasser - Flockenbehandlung im Klärprozess

Die aquen aqua-engineering GmbH, eine Ausgründung der TU Clausthal, hat ein patentrechtlich geschütztes Verfahren zur Produktionsreife entwickelt. Dieses Verfahren entzieht dem Klärschlamm zusätzlich Wasser und reduziert damit die Klärschlammabgabemenge der Kläranlagen um mehr als 20 Prozent.

Grafik-Quelle: aquen aqua-engineering GmbH(15.10.2010) Die Trenngüte ist besser, das Wasser ist am Entstehungsort leichter entsorgbar – insgesamt gesehen ein betriebswirtschaftlich ökonomischer wie gesellschaftlich ökologischer Nutzen. Voraussetzung für eine hohe Trennleistung bei Schlämmen ist die Konzentration und das möglichst vollständige Zusammenfügen der abzutrennenden Inhaltsstoffe in mechanisch belastbare und somit gut ausfiltrierbare Flockenstrukturen...


Unternehmen, Behörden + Verbände: aquen aqua-engineering GmbH
Autorenhinweis: Dr. Christian Schröder, aquen aqua-engineering GmbH
Grafik-Quelle: aquen aqua-engineering GmbH



Copyright: © Deutscher Fachverlag (DFV)
Quelle: Oktober 2010 (Oktober 2010)
Seiten: 1
Preis: € 0,00
Autor: Dr. Christian Schröder

Artikel weiterleiten Artikel kostenfrei anzeigen Artikel kommentieren


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

Kommunikation in Echtzeit: Dezentrale Automatisierung von Kläranlagen erfordert High-Tech-Elektronik
© Deutscher Fachverlag (DFV) (8/2010)
Die Abwasserreinigung in Kläranlagen, die in verschiedenen Einzelschritten erfolgt, gestaltete sich im Laufe der Zeit immer aufwändiger. Moderne Kläranlagen entsprechen im Prinzip einer Fabrik, die sauberes Wasser produziert. Mit einer dezentralen Automatisierung, bei der alle Komponenten aufeinander abgestimmt sind, lassen sich erhebliche Kosteneinsparungen erzielen.

Cluster aus Mikroorganismen: Membran-Bioreaktoren entlasten das Abwassermanagement
© Deutscher Fachverlag (DFV) (8/2010)
Bei der Lebensmittelproduktion fallen als Nebenprodukt große Mengen Abwasser an. Seine Reinigung führt zu einem hohen Klärschlammaufkommen, das die Milch- und Fleischindustrie wirtschaftlich belastet.

Ohne Gift gegen die Sulfat-Atmung: Kanäle lassen sich gegen aggressives Milieu schützen
© Deutscher Fachverlag (DFV) (6/2010)
Mit einem kostengünstigen Verfahren lassen sich Kanäle ohne Einsatz gefährlicher Chemikalien schützen, indem das Bakterienwachstum im abgesetzten Schlamm gebremst wird. Die Entstehung aggressiver Säuren wird so unterbunden.

Rieselstrom-Bioreaktor
© DIV Deutscher Industrieverlag GmbH (11/2009)
Ein modernes Verfahren zur effektiven Abwasserbehandlung

Abwasser und Klärschlamme getrennt nutzen
© ANS e.V. HAWK (9/2009)
Die Sicherstellung einer geregelten Wasserversorgung und Abwasserverwertung ist eine Aufgabe von globaler Bedeutung, die in den UN Millennium Development Goals (2000) in konkrete Zahlen gefasst wurde: Bis 2015 soll der Anteil der Menschen ohne Zugang zu sauberem Trinkwasser bzw. grundlegender Sanitärtechnik halbiert werden (UN, 2007). Gleiches gilt für die Klärschlammbehandlung und –beseitigung. Umgerechnet bedeutet dies, weiteren 370.000 Menschen täglich den Zugang zu sauberem Trinkwasser zu ermöglichen (Sanitärtechnik: 550.000). Dieses Ziel wird wohl nicht erreicht werden können.

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?