Kanalnetz entlastet: Die Abwasserfrachten eines Milchwerks wurden reduziert

Bis 2013 konnte das Abwasser des Milchwerks Regensburg im Batchbetrieb mit Kalkmilch stabilisiert und in den öffentlichen Kanal der Stadt Regensburg ohne Probleme abgeleitet werden. Durch die zunehmende Entwicklung fetthaltiger Produkte kam es zu einem Anstieg der Abwasserfrachten und einer veränderten Abwasserzusammensetzung. Durch die direkte Einleitung wurde das öffentliche Kanalnetz vermehrt mit der Fettfracht aus dem Werk belastet. Ein bayerisches Unternehmen schuf Abhilfe.

Foto: Huber SE (23.05.2016) Die 1930 in Nürnberg gegründete Bayernland eG ist ein genossenschaftliches Unternehmen. Mit einem jährlichen Absatzmarkt von über 300.000 Tonnen an Milchprodukten im In- und Ausland gehört sie zu den führenden Vermarktern milchwirtschaftlicher Erzeugnisse. Das Milchwerk Regensburg (ehemals Domspitzmilch eG) gehört seit 2008 zur Bayernland eG. Seitdem liefern rund 1200 aktive Milcherzeuger jedes Jahr 270 Mio. kg Milch für die Produktion von Sauermilch, Joghurt, Desserts, Frischkäse, Butter, Magermilch- und Molkenpulver an den Standort.
Das im Werk entstehende Abwasser konnte nach einer Vorbehandlung zunächst problemlos in das öffentliche Kanalnetz eingeleitet werden. Doch durch die zunehmende Entwicklung von Produkten mit einem hohen Fettanteil erhöhte sich auch die Abwasserbelastung. Gegenmaßnahmen waren gefordert...

Unternehmen, Behörden + Verbände: Bayernland eG (Mühlheim/Main); Huber SE (Berching)
Autorenhinweis: Vera Berkhout, Huber SE
Foto: Huber SE



Copyright: © Deutscher Fachverlag (DFV)
Quelle: Nr. 05 - Mai 2016 (Mai 2016)
Seiten: 1
Preis: € 0,00
Autor: Vera Berkhout

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