Optische Sensoren zur Gefährdungserkennung für Rohrleitungen

Verteilte optische Sensoren werden zur Leckerkennung an sensiblen Rohrleitungen eingesetzt. Darüberhinaus können sie die Erkennung von Gefährdungen durch Aktionen Dritter sowie von Erdbewegungen unterstützen.

In den letzten Jahrzehnten ist ein rückläufiger Trend aller bekannt gewordenen und statistisch erfassten Leckagen bei Rohrleitungen zu verzeichnen. Dabei zeigen die verfügbaren Statistiken jedoch auch klar auf, dass der größte Anteil der verbliebenen Pipelineunfälle auf Fremdeinwirkungen basiert. Klassische Leckerkennungssysteme stoßen hier an ihre Grenzen, da erst mit dem Eintritt einer Leckage eine Leckerkennung und Ortung möglich ist. Eine Bedrohungsabwehr vor dem Schadensfall ist so unmöglich. Lichtwellen-Leiter(LWL)-Kabel haben sich beim Rohrleitungsbau als Pipeline-Begleitkabel für die Telekommunikation und Fernwirktechnik schon über viele Jahre etabliert. Dieselben Lichtwellen-Leiter können als glasfaserbasierte Linien-Sensoren eingesetzt werden, die in Echtzeit physikalische Effekte wie Temperaturänderungen, Vibrationen, aber auch Schallwellen und anliegende Zugkräfte entlang der Pipelinetrasse kontinuierlich erfassen.



Copyright: © wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH
Quelle: Heft 11 - 2010 (November 2010)
Seiten: 8
Preis: € 4,00
Autor: Dipl.-Ing. Jochen Frings
Dipl.-Ing. Tobias Walk

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