Plastik in der Presse: Kunststoffe von TV- und PC-Monitoren werden hoch verdichtet

Kunststoffe von TV- und PC-Monitoren sollten für den Transport möglichst dicht komprimiert werden, zugleich aber für die spätere Sortierung in großflächigen Teilen erhalten bleiben. Die Ballenpresse von HSM ermöglicht eine hohe Verdichtung der Kunststoffteile, wodurch Transport- und Prozesskosten eingespart werden.

Foto: HSM(19.09.2011) Kunststoff ist nicht gleich Kunststoff. Das gilt besonders bei Elektronik-Geräten, wie Bernd Funk, technischer Leiter beim Entsorgungsspezialisten L + N Recycling GmbH in Bubesheim (Bayern) betont: „TV-Monitore sind aus einem anderen Kunststoff als Computermonitore“. Damit nicht genug: Die Hersteller verwenden für Befestigungsteile in den Gehäusen weitere Kunststoffverbindungen und für die Lautsprecherabdeckung wiederum andere. Deshalb kann der Recyclingspezialist die Wertstoffe nicht einfach in einen Schredder geben und in Granulat verwandeln – was auf den ersten Blick die einfachste Lösung wäre. Das Elektro- und Elektronikgesetz vom März 2005 sieht vor, dass die Kunststoffteile umweltgerecht verwertet werden. Es setzt die Europäische Richtlinie WEEE in nationales Recht um und regelt die umweltverträgliche Entsorgung von Computern und anderen elektronischen Geräten wie etwa Kühlschränken...


Unternehmen, Behörden + Verbände: HSM GmbH + Co. KG, L + N Recycling GmbH
Autorenhinweis: Dr. Bernd Funk (Technischer Leiter) L + N Recycling GmbH
Foto: HSM



Copyright: © Deutscher Fachverlag (DFV)
Quelle: August/September 2011 (September 2011)
Seiten: 1
Preis: € 0,00
Autor: Dr. Bernd Funk

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