15 Jahre nach Abschluss der baulichen Sicherungsmaßnahmen der Altlast SAD Münchehagen – Wo stehen wir heute?

Die bisherige Standortentwicklung für die gesicherte Altlast Sonderabfalldeponie (SAD) Münchehagen wird anhand der vorliegenden Ergebnisse seit dem Abschluss der baulichen Sicherungsmaßnahmen in der zeitlichen Abfolge veranschaulicht. Die Untersuchungen verdeutlichen die Komplexität der über lange Zeit ablaufenden Prozesse.

Die Sonderabfalldeponie (SAD) Münchehagen machte in früheren Zeiten als Synonym einer missglückten Abfallwirtschaft besonders in den Medien auf sich aufmerksam und prägte in der Folge die abfallwirtschaftliche Entwicklung in Niedersachen wie kaum ein anderer Standort. Durch eine umfassende Aufarbeitung der Geschehnisse, ein auch heute noch oft als Modellbeispiel zitiertes Mediationsverfahren sowie eine aufwändige Sanierung des Anlagenstandortes mit einem begleitenden und sehr umfangreichen Monitoringprogramm ist es gelungen, das Vertrauen der Bevölkerung vor Ort langsam zurückzugewinnen.



Copyright: © Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Quelle: Wasser und Abfall 01/02 2018 (Januar 2018)
Seiten: 7
Preis inkl. MwSt.: € 10,90
Autor: Dipl.-Ing. (FH) Henning Schröder

Artikel weiterleiten In den Warenkorb legen Artikel kommentieren


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

Rohstoffpotential von Deponien
© Rhombos Verlag (6/2019)
Die Forschungsförderung unterstützt beim Landfill Mining Optionen auf zukünftige Technologien

„Marktbericht“ Deponiebau Stand, Anforderungen und Technische Entwicklung
© Universität Stuttgart - ISWA (3/2019)
Die Notwendigkeit einer flächendeckenden Entsorgungssicherheit, insbesondere für mineralische Bau- und Abbruchabfälle, ist in Deutschland unumstritten. Dies ist nur mit der Sicherstellung von entsprechenden Deponiekapazitäten zu erreichen, um die Bauwirtschaft und die Produktionsbetriebe in Deutschland weiter abzusichern. Ziel sollte es hierbei sein, auch Alternativen im Deponiebau eine gleichwertige Chance im Vergleich zu den „Standardsystemen“ zu geben und dies bereits im Zuge der Genehmigungsplanung zu berücksichtigen.

Ist die Deponieentwässerung fit für die Zukunft?
© Universität Stuttgart - ISWA (3/2018)
Die Erweiterung bestehender Deponien durch Aufstockung des vorhandenen Ablagerungsvolumens und durch Überlagerung neuer auf bereits verfüllte Ablagerungsabschnitte nach dem Prinzip Deponie auf Deponie hat in den vergangenen Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen. Dies ist vor allem der Schließung bzw. dem Abschluss zahlreicher Altdeponien, dem Mangel an neuen Deponiestandorten (insbesondere für mineralische Abfälle nach DK I) und dem dadurch wachsenden Bedarf an technisch geeignetem und wirtschaftlich zu betreibendem Deponievolumen geschuldet.

Erweiterung der DK III Deponie Flotzgrün - Planung, Genehmigung und Bau des 8. Abschnittes
© Universität Stuttgart - ISWA (3/2018)
Die BASF SE betreibt seit 1966 eine werkseigene Deponie auf der südlich von Speyer gelegenen Altrheininsel Flotzgrün. Die eingedeichte Altrheininsel ist bei der Begradigung des Rheins in der Mitte des 19. Jahrhunderts entstanden und vom Rheinstrom sowie seinem Altarm umgeben.

Einsatz von Geogittern beim Deponiebau – Aspekte kurzfristiger und langfristiger Standortsicherheit
© Universität Stuttgart - ISWA (3/2018)
Geogitter aus Kunststoffen sind noch relativ neu in ihrer Anwendung und wurden vor noch nicht einmal 40 Jahren, Anfang der 1980er-Jahre, in der Form von "gestanzten und gezogenen Geogitter" sowie als „Bündel aus polyethylenbeschichteten Polyesterfasern“ von verschiedenen Herstellern entwickelt [1]. Das Prinzip der Geogitter ist jedoch schon viel älter.

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?