Mit Mikrowellen gegen Sonderabfälle: Medizinische Risiko-Abfälle lassen sich vor Ort desinfizieren

In Kliniken fallen große Mengen an infektiösem Müll an, der als Sondermüll teuer und aufwändig entsorgt werden muss. Mit einem Mikrowellenverfahren kann das Material vor Ort in umweltfreundlichen Hausmüll verwandelt werden.

Foto: Meteka(05.05.2011) Zwischen sechs und acht Liter beträgt das Abfallvolumen für eine Dialysebehandlung: In fast keinem medizinischen Bereich entstehen so viele inhomogene Reststoffe wie in der Dialyse. Täglich landen Schlauchsysteme, Einweghandschuhe und Plastikverpackungen, aber auch Tupfer, Kanülen und Arzneimittelreste in den Müllbehältern, die nach gefährlichen und unbedenklichen Materialien getrennt werden müssen. In der Vergangenheit wurden die meisten Abfälle in der Regel zur Sondermüllverbrennung transportiert, doch das Verfahren hat sich inzwischen als umweltschädlich und risikoreich erwiesen. Das serbische Klinikum der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA setzt eine neuartige Methode ein, die jegliche potentiell infektiöse Abfälle direkt vor Ort behandelt...


Unternehmen, Behörden + Verbände: Fresenius Medical Care AG & Co. KgaA, Meteka GmbH
Autorenhinweis: Sandra Werner, Pressebüro Gebhardt-Seele
Foto: Meteka



Copyright: © Deutscher Fachverlag (DFV)
Quelle: Mai/Juni 2011 (Mai 2011)
Seiten: 2
Preis: € 0,00
Autor: Sandra Werner

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