Reduzierung von geplanten und ungeplanten Stillständen – organisatorische und technische Maßnahmen

Aufgrund der grundlegenden Veränderungen der bundesdeutschen Abfallwirtschaft in den letzten Jahren, zuletzt durch die Umsetzung der letzten Stufe der Technischen Anleitung Siedlungsabfall (TASi) zum 01.06.2005, hat sich die Auslastung der meisten thermischen Abfallbehandlungsanlagen deutlich verbessert. Diese Erhöhung der Auslastung fordert ihren Tribut an die Betriebsweise der Anlagen. Damit stellt sich die grundlegende Frage: Wie kann eine effiziente Steigerung
des Durchsatzes in bestehenden Anlagen erfolgen?

Zusammenfassend ist festzustellen, dass es eine große Palette von Maßnahmen zur Vermeidung von Stillständen gibt. Diese liegen sowohl im organisatorischen als auch im technischen Bereich. Ein für alle Anlagen gültiges Universalkonzept gibt es nicht. Die Verantwortlichen müssen unter Zugrundelegung der speziellen Standortbedingungen und Standortrandbedingungen das jeweils optimale Konzept erstellen. Eine Grundregel gilt jedoch für alle Anlagen gleichermaßen:
• Festlegung des Arbeitsumfangs so genau wie möglich und so früh wie möglich,
• Optimierung der terminlichen Abfolge und
• Festschreibung der dazu erforderlichen kommerziellen Modalitäten rechtzeitig vor Ausführung der Arbeiten.



Copyright: © TK Verlag - Fachverlag für Kreislaufwirtschaft
Quelle: Energie aus Abfall 4 (2008) (Mai 2008)
Seiten: 9
Preis: € 0,00
Autor: Dipl.-Ing. Wolfgang Knörzer

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