Symbiotische Partnerschaft gesucht: Allein die Nutzung von Branchen-Software hat mit „digitaler Transformation“ nicht viel zu tun

„Digitale Transformation“ ist ein derzeit häufig zu lesender Begriff. Dank Medien und Werbemaßnahmen zahlreicher IT-Unternehmen, die dieses Thema propagieren, gibt es mittlerweile kaum eine Branche, die nicht versucht, diesen Begriff für sich zu nutzen.

Foto: Tegos Group / Shutterstock(04.05.2018) Je nach Zielsetzung einer Publikation wird die „Digitale Transformation“ zwecks Ankurbelung des Verkaufs von IT-Systemen wahlweise als Drohszenario propagiert oder als Chance, die es keinesfalls zu verpassen gilt. Besonders für Unternehmen aus relativ konservativen Branchen, wie der Entsorgungsbranche, ist es eine große Herausforderung, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen und die richtigen Entscheidungen daraus abzuleiten.
Doch warum ist es eigentlich so schwierig, den Begriff in eine klare Handlungsempfehlung umzusetzen? Die Antwort scheint auf den ersten Blick einfach, fällt aber zugleich wenig befriedigend aus: Es gibt keine einfache Lösung. Die zielführende Antwort basiert auf einer Vision der technologischen Zukunft – es geht darum, die aktuellen technologischen Möglichkeiten aus anderen Branchen weiterzudenken und sie passgenau auf die jeweilige Branche und das jeweilige Marktsegment zu abstrahieren. Klingt kompliziert? Eben darin liegt das Problem...

Unternehmen, Behörden + Verbände: Tegos GmbH
Autorenhinweis: Ingo Kailuweit, Chief Operations Officer (COO) der Tegos Group
Foto: Tegos Group / Shutterstock



Copyright: © Deutscher Fachverlag (DFV)
Quelle: Nr. 2 - Mai 2018 (Mai 2018)
Seiten: 1
Preis: € 2,00
Autor: Ingo Kailuweit

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