Mehr als nur Wehmut - Mit dem 1. September 2009 begann der Ausstieg aus dem Glühlampenzeitalter

Zum 1.9.2009 verabschiedete sich die Glühlampe schrittweise vom Markt – so hat es die EU beschlossen. Umwelt- und Klimaschützer und natürlich die Industrie frohlocken. Doch auch Kritik hat ihre Berechtigung. Viele Beteiligten haben ihre Hausaufgaben schlicht noch nicht erledigt.

Foto: T. Bräuning / pixelio.de(25.09.2009) „Bye bye Glühbirne! Abschied vom Auslaufmodell“ und „Energiesparlampen: Der schnelle Dreh für den Klimaschutz“ so frohlockt das Umweltbundesamt und stimmt freudig in den Chor der Euphoriker, die angeblich nichts als den reinen Umweltschutz wollen. Und die Zahlen scheinen auch für sich zu sprechen: Energiesparlampen wandeln nur etwa fünf Prozent ihrer aufgenommenen Energie in Licht um. Der Rest verpufft als Wärme. Besser sollen moderne Kompaktleuchtstofflampen sein, umgangssprachlich oft Energiesparlampen genannt: Diese setzen etwa 25 Prozent der Energie in Licht um. Zwischen 49 und 177 Euro sinken die Stromkosten, wenn eine alte Glühbirne gegen eine gleich helle, qualitativ hochwertige Energiesparlampe ausgetauscht wird – gerechnet auf 10.000 Betriebsstunden, also je nach Nutzungsintensität innerhalb von drei bis zehn Jahren. Ein weiterer Vorteil von Energiesparlampen ist ihre deutlich höhere Lebensdauer....


Unternehmen, Behörden + Verbände: Deutsche Umwelthilfe e.V (DUH)
Autorenhinweis: Martin Boeckh
Foto: T. Bräuning / pixelio.de



Copyright: © Deutscher Fachverlag (DFV)
Quelle: September (September 2009)
Seiten: 3
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Martin Boeckh

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