Phosphor gilt als limitierender Faktor beim Pflanzenwachstum. Dadurch wird ihm als essentieller Bestandteil der Düngemittelproduktion ein besonderer Stellenwert zugeschrieben.
Eine bedeutende, potenzielle Quelle zur Phosphorrückgewinnung stellt das kommunale Abwasser dar. Um den im Abwasser enthaltenen Phosphor nutzbar machen zu können, wurden in den letzten Jahrzenten zahlreiche nasschemische und thermo-chemische Ansätze zur P-Rückgewinnung entwickelt.
Kommt es zu einer großtechnischen Umsetzung stellt sich die Frage, welche Randbedingungen vorliegen müssen, damit die Anwendung eines Phosphor-Rückgewinnungsverfahren erfolgversprechend erscheint. Mit diesem Artikel soll ein Überblick geschaffen werden, unter welchen Voraussetzungen welche Ansätze sinnvoll sein können. Schlussendlich soll auch der Stellenwert des im neuen EU-Projekt RecoPhos zu entwickelnden Verfahrens in der „Welt der Phosphorrückgewinnung" dargestellt werden.
| Copyright: | © Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben | |
| Quelle: | Depotech 2012 (November 2012) | |
| Seiten: | 6 | |
| Preis inkl. MwSt.: | € 3,00 | |
| Autor: | Fatah Naji Dr.-Ing. Carla Cimatoribus o. Prof. Dr.-Ing. Martin Kranert | |
| Artikel weiterleiten | In den Warenkorb legen | Artikel kommentieren |
Einordnung der Stickstoffrückgewinnung auf Kläranlagen als Beitrag zum Klimaschutz und zur resilienten Düngerversorgung
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2024)
Die Stickstoffproduktion durch das Haber-Bosch-Verfahren hat die Landwirtschaft geprägt und die Lebensmittelproduktion wesentlich effizienter gemacht. Dank diesem Verfahren war und ist es möglich die wachsende Zahl an Menschen mit Nahrung zu versorgen. Doch das 1909 entwickelte Verfahren basiert auf der Nutzung von Erdgas. Aufgrund von verschiedenen Krisen, wie dem Ukrainekrieg, kam es daher in den letzten Jahren zu starken Preisschwankungen und Unsicherheiten bei stickstoffbasierten Düngemitteln.
Factsheets Ökolandbau
© Bundesgütegemeinschaft Kompost e.V. (11/2024)
Insbesondere an Biogutkompost stellen die Ökoverbände Anforderungen, die die Untersuchung von zusätzlichen Parametern erforderlich machen, die nicht zu den Regeluntersuchungen der Gütesicherung gehören. Diese werden unterschieden in einmalige Einstufungsuntersuchungen und Zusatzuntersuchungen, die alle drei Jahre zu wiederholen sind.
Wie entscheiden Gärtner*innen beim Blumenerdenkauf?
© Bundesgütegemeinschaft Kompost e.V. (11/2024)
Bis 2026 soll der Hobbygarten auf freiwilliger Basis torffrei werden – so sieht es die Torf-minderungsstrategie des Bundesministeri-ums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) vor. Hierfür ist es entscheidend, das Kaufver-halten und die Präferenzen der Verbrau-cher*innen besser zu verstehen.
Die Bewertung der Kennzeichnung von Pflanzen- Biostimulanzien gegenüber Verbrauchern gemäß EUDüngeprodukteverordnung
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (10/2024)
Die sog. EU-Düngeprodukteverordnung regelt die Bereitstellung von EU- Düngeprodukten auf demMarkt. Sie ist ein weiterer Rechtsakt unter dem sog. neuen Rechtsrahmen (New Legislative Framework, NLF). Ein Düngeprodukt ist ein Stoff, ein Gemisch, ein Mikroorganismus oder jegliches anderesMaterial, der/das entweder als solcher/solches oder gemischt mit einem anderen Material zur Versorgung von Pflanzenoder PilzenmitNährstoffenoder zur Verbesserung ihrer Ernährungseffizienz auf Pflanzen oder deren Rhizosphäre oder auf Pilzen oder derenMykosphäre angewendet wird oder angewendet werden soll oder deren Rhizosphäre bzw. Mykosphäre bilden soll (Art. 2 Nr. 1 Verordnung (EU) 2019/1009).
Die Zulassung von Pflanzenschutzmitteln und die Urteile des EuGH vom 25.4.2024
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (5/2024)
Zum Prinzip der gegenseitigen Anerkennung und dem neuesten Stand von Wissenschaft und Technik