Flussgebietsmanagement der Salzbelastung an Werra und Weser

Die Einleitung von Salzabwässern aus der Kaliindustrie führt seit mehreren Jahrzehnten zu einer weiträumigen Belastung in der Werra und der Weser und beeinträchtigt die Gewässerflora und -fauna erheblich.

Im aktuellen Bewirtschaftungsplan und Maßnahmenprogramm bezüglich der Salzbelastung hat die Flussgebietsgemeinschaft (FGG) Weser ein Zielwertkonzept sowie einen Masterplan Salzreduzierung festgelegt, um den guten Zustand in der Weser bezüglich der Salzbelastung bis 2027 zu erreichen. Die Umsetzung wird durch eine Arbeitsgruppe der FGG Weser unter Beteiligung der Länder und des Unternehmens K+S begleitet.



Copyright: © Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Quelle: Wasser und Abfall 03 - 2018 (März 2018)
Seiten: 6
Preis: € 10,90
Autor: Dipl.-Ing. Ute Kuhn
Dr. Holger Schulz

Artikel weiterleiten In den Warenkorb legen Artikel kommentieren


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

Verbrennung britischer Abfälle
© Rhombos Verlag (12/2019)
Zur thermischen Entsorgung von britischem Haus- und Gewerbemüll in Kontinentaleuropa liegt eine ökologische Bewertung vor

Handlungsoptionen landwirtschaftlicher Betriebe im Hochwasserrisiko-management in Küstengebieten
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (12/2019)
Die flachen Landschaften der Küstengebiete sind bei Hochwasser und Sturmfluten anfällig für weiträumige Überschwemmungen. Davon wären auch landwirtschaftliche Betriebe mit vielen Tieren pro Betrieb betroffen. Das Problembewusstsein ist wenig ausgeprägt. Eine gezielte Kommunikation der Problematik und Beratung zu möglichen Maßnahmen ist notwendig.

Wie wird Altwasserrevitalisierung für Fische erfolgreich?
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (11/2019)
Auengewässer haben eine besondere Bedeutung als Fischhabitate. Um die Funktionsfähigkeit dieser Biotope wiederherzustellen, zielen Revitalisierungsmaßnahmen häufig auf eine Optimierung der Anbindungssituation ab. Anhand von Untersuchungen der Morphologie und Fischzönosen von zehn Auengewässern der Mittelelbe konnten wir die Bedeutung der Anbindung für verschiedene ökologische Gilden aufzeigen. Wesentliche Voraussetzung für eine artenreiche Fischfauna ist nicht eine häufige Anbindung, sondern eine hohe Standortheterogenität durch Fragmentierung.

Ansätze für die Gestaltung von Raugerinnepässen zur besseren Passierbarkeit für Klein- und Jungfische
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (9/2019)
Im Unterlauf der mecklenburgischen Nebel (Tiefland in Mecklenburg-Vorpommern) ist eine neue Bauform eines Raugerinnepasses mit Beckenstruktur errichtet worden, die insbesondere die Durchgängigkeit für Klein- und Jungfische fördert. Diese werden vorwiegend durch Unterwasserschlupflöcher geleitet, die sedimentnah über die Riegel verteilt sind. Dadurch wird eine relativ ungehinderte Passage von Fischen und Wasserwirbellosen unterschiedlicher Leistungsfähigkeit gewährleistet.

Anwendung der Genetik im aquatischen Artenschutz: Fokus Marmorierte Forelle
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2018)
Rezente Gendaten belegen, dass das Erbgut der Marmorierten Forelle im Norditalienischen Raum weiterhin durch Hybridisierung mit Atlantischen Bachforellen beeinträchtigt wird.

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?