Neue M√∂glichkeiten im Wasser-Energie-Nexus f√ľr energieorientierte Pumpen- und Beh√§lterbewirtschaftung
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (9/2016)
Der Ausbau von regenerativen Energiequellen geht Jahr f√ľr Jahr stetig voran. Durch ein gesteigertes Interesse auch bei Wasserversorgungsunternehmen am Umgang mit Energieverbrauch, -kosten und -einsatz k√∂nnen im Bereich der Beh√§lter- und Pumpenbewirtschaftung neue Wege gegangen werden. Im Oktober 2015 wurde am DVGW-Technologiezentrum Wasser ein von der EU gef√∂rdertes Projekt zur computergest√ľtzten Auswahl von Pumpen erfolgreich beendet (WatERP). Das Ziel war, eine halbautomatisierte Auswahl an notwendigen F√∂rderpumpen f√ľr den kommenden Tag vorzuschlagen und unter √úberwachung der Leitwarte anhand von hydraulischen und betrieblichen Randbedingungen zu verifizieren. Die Grundlage f√ľr die Auswahl der Pumpen bildet ein Verfahren zur Vorhersage des Wasserverbrauchs. Im Ergebnis steht eine webbasierte Planungssoftware, welche derzeitig beim Projektpartner Stadtwerke Karlsruhe getestet wird.

Grabenlose Sanierung einer Trinkwasserleitung DN 300 im Compact-Pipe-Verfahren
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (7/2016)
Im Norden des Verbandsgebietes des M√§rkischen Abwasser- und Wasserzweckverbands (MAWV) sichert eine Hauptwasserleitung DN 300 die Trinkwasserversorgung. In den letzten Jahren stieg jedoch die Anzahl von Leckagen im Trassenabschnitt, insbesondere zwischen den Ortslagen Klein- und Gro√üziethen, sodass eine Sanierung notwendig wurde. Aufgrund einer stark befahrenen Landesstra√üe, des Bewuchses der Trasse mit einer Baumallee sowie wegen eines unmittelbar an die Trasse grenzenden Rad- und Gehwegs fiel die Wahl der Planer dabei auf ein Close-Fit-Verfahren, das im Verbandsgebiet des MAWV erstmalig f√ľr die Sanierung einer Trinkwasserleitung zum Einsatz kam.

Wasser f√ľr die Stadt am Meer: K√ľstenn√§he als Kostentreiber in Husum
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (7/2016)
Durch Salzwasser gef√§hrdetes Trinkwasser, sinkende Wasserabgabe, zum Teil √ľberdimensionierte Brunnen und Netze: Mit diesen Herausforderungen sieht sich die Stadtwerke Husum Netz GmbH seit geraumer Zeit konfrontiert. Der Wasserversorger hat daher ein ganzheitliches Sanierungskonzept entwickelt, das er sukzessive umsetzt. Ziel der Ma√ünahmen ist es, die Trinkwasserinfrastruktur vor Ort an die aktuellen Gegebenheiten anzupassen. Zentrale Elemente bei der Umsetzung sind Verbraucherverhalten, Dimensionierung und die Erl√∂sstruktur.

Automatisierung und Fern√ľberwachung f√ľr Wasserz√§hler
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (5/2016)
Der Hersteller f√ľr Kommunikationstechnik Wikon bietet seinen Kunden in Zusammenarbeit mit Vodafone eine so genannte ‚ÄěWaterbox‚Äú mit Machine-to-Machine-Kommunikation (M2M). Optional kann die Box k√ľnftig auch Daten zur Wasserqualit√§t automatisch √ľbermitteln, die √ľber Sensoren erfasst werden. Die Waterbox ist unter anderem beim Versorger Mainova bereits im Praxiseinsatz.

Verbesserung der Trinkwasserversorgung der kirgisischen Stadt Osch
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (5/2016)
Mitte 2014 erhielt das Unternehmen Ludwig Pfeiffer Hoch- und Tiefbau den Zuschlag f√ľr ein mit internationalen Mitteln finanziertes Projekt zur Verbesserung der Trinkwasserversorgung der Stadt Osch in der zentralasiatischen Republik Kirgisistan. Der Projektpartner f√ľr das gesamte Brunnenausbaumaterial war die ST√úWA Konrad St√ľkerj√ľrgen GmbH. Eine der gr√∂√üten Herausforderungen des gesamten Projektes lag in dem Bau eines Wasserentnahmebeckens im Uferbereich des Flusses Ak-Buura: Das Zeitfenster f√ľr die Ausf√ľhrung war √§u√üerst klein, da die gesamten Arbeiten nur w√§hrend der Niedrigwasserphase des Flusses durchgef√ľhrt werden konnten. Dabei mussten im Uferbereich Schlitzbr√ľckenfilter mit einer Gesamtl√§nge von 300 m in Durchmessern von 1.000 bis 1.600 mm verbaut werden.

Brunnenfeldanalyse: Energieverbrauchsoptimierung bei Vitens
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (5/2016)
Das vom Pumpenhersteller Grundfos entwickelte Well Field Energy Audit (WFEA) ist eine in der Praxis bew√§hrte Vorgehensweise, um die Gewinnung von Grundwasser zu optimieren. Dabei werden zahlreiche Betriebsfaktoren eines Brunnenfelds ber√ľcksichtigt, wie z. B. schwankende Wasserqualit√§ten, Absenkungen des Grundwasserspiegels und die Spitzenlastbedingungen. Der niederl√§ndische Trinkwasserversorger Vitens spart nach einem solchen Audit im Brunnenfeld Loosdrecht j√§hrlich mehr als 21 % Energie ein.

Instandsetzung des Trinkwasserhochbehälters Wangener Linden
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (5/2016)
Ein 1961 in Stahlbetonweise errichteter Trinkwasserbehälter der Stadt Göppingen war in die Jahre gekommen. Aufgrund von Ablösungserscheinungen der Chlorkautschuk-Beschichtung und auftretender Bewehrungskorrosion durch mangelnde Betondeckung wurde die Oberfläche des Wasserreservoirs angegriffen. Saniert wurde das Bauwerk schließlich mit einer rein mineralischen Beschichtung.

Glasfaser-Manschetten f√ľr Trinkwasserbrunnen und Grundwassermessstellen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (5/2016)
Wie lassen sich Sch√§den (z. B. in Form von Rissen, L√∂chern, offenen Rohrverbindungen und Rohrversatz) in vertikalen und horizontalen Brunnen sowie vertikalen Grundwassermessstellen reparieren? Seit rund 15 Jahren k√∂nnen ab einem Durchmesser DN 150 Schadstellen mit Edelstahl-Manschetten abgedichtet und saniert werden. F√ľr kleinere Durchmesser wurden nun √úberlegungen angestellt, ein Verfahren der partiellen Sanierung mit Manschetten aus Glasfasermatten im Brunnenbereich anzuwenden. Hierf√ľr musste jedoch zun√§chst ein geeignetes Harz gefunden werden. Der nachfolgende Artikel gibt eine √úbersicht √ľber die ersten Erfahrungen bei der Anwendung dieses neuen Verfahrens.

Körperschallanalyse zur zustandsorientierten Instandhaltung von Großpumpen
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (5/2016)
Mit sechs gro√üen Rohwasserpumpen im Seepumpwerk Sipplingen f√∂rdert die Bodensee-Wasserversorgung j√§hrlich bis zu 130 Mio. m¬≥ Rohwasser in die 310 m h√∂her gelegene Aufbereitungsanlage auf dem Sipplinger Berg. Dabei setzt das Unternehmen auf eine Pumpen-Instandhaltungsstrategie, die neben den klassischen √úberwachungs- und Diagnosemethoden auch Informationen √ľber den aktuellen Verschlei√üzustand durch die Fr√ľherkennung verschlei√übedingter Ver√§nderungen mittels K√∂rperschallanalyse beinhaltet.

‚ÄěMeter Data Management‚Äú ‚Äď ein Zukunftsmodell in der Wassermessung
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (5/2016)
Aufgrund eines umfangreichen Untersuchungsprogrammes zur Z√§hlereffizienz bei (Klein-)Wasserz√§hlern (Q3 = 4 bis Q3 = 16) im Versorgungsgebiet der RWW Rheinisch-Westf√§lische Wasserwerksgesellschaft mbH ist 2013 ein Wechsel des Z√§hlertyps von Mehrstrahlfl√ľgelradz√§hler auf Ringkolbenz√§hler durchgef√ľhrt worden. Abgeleitet von den Erkenntnissen wurde anschlie√üend ein Projekt zur Analyse, Auswahl und √úberwachung der Gro√üwasserz√§hler (Z√§hler mit Q3 > 16) im Z√§hlerpark der RWW ins Leben gerufen. Ziel war es, die Z√§hlerdimensionierung zu optimieren und mit der richtigen Z√§hlerauswahl verbrauchsgerechtere und effizientere Messungen vornehmen zu k√∂nnen. Mit Integration der im Projektumfang betrachteten Z√§hler in das Meter-Data-Managementsystem der RWW kann eine regelm√§√üige Auswertung der Z√§hler vorgenommen und schneller auf Unregelm√§√üigkeiten reagiert werden.

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