Zum Klimawandel im Harz und seinen Auswirkungen auf die Wasserwirtschaft
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (9/2021)
Mit deinen relativ hohen Niederschl√§gen in den Hochlagen und seine Talsperren spielt der Harz eine wichtige Rolle bei der Trinkwasserversorgung in Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Th√ľringen. Mit dem Projekt "Energie- und Wasserspeicher Harz" zur Anpassung an den Klimawandel und dem beispielgebenden "Integrierten Gew√§sser- und Auenmanagement Oker im N√∂rdlichen Harzvorland" werden zwei Projekte vorgestellt, in denen auf den Klimawandel reagiert wird.

M√∂glichkeiten der Erh√∂hung der Wasserverf√ľgbarkeit f√ľr die landwirtschaftliche Feldberegnung
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (9/2021)
Die trockenen Jahre 2018-2020 stellen die Wasserwirtschaft und die Landwirtschaft vor gro√üe Herausforderungen. Durch den Klimawandel wird der Wasserbedarf f√ľr die landwirtschaftliche Bew√§sserung steigen und die bew√§sserte Fl√§che insgesamt vergr√∂√üert werden. Um den guten mengenm√§√üigen Zustand des Grundwassers nicht zu gef√§hrden, sind gro√ür√§umige Konzepte erforderlich, um die nat√ľrlichen und k√ľnstlichen Speichern zu speichern und alternative Wasserressourcen zu erschlie√üen. Dazu werden im vorliegenden Beitrag einige Ideen vorgestellt

Hitze und Niedrigwasser - Herausforderungen beim Betrieb thermischer Kraftwerke aus EnBW-Sicht
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2021)
Mit den Hitzeperioden seit 2003 sind Wasserf√ľhrung und Temperatur an Rhein und Neckar besonders in das Interesse ger√ľckt. Unterst√ľtzt durch prognostische Wasserhaushalts- und W√§rmemodellierung ist die EnBW als Betreiber thermischer Kraftwerke bestrebt, zusammen mit der Beh√∂rdenseite den Anforderungen der Gew√§sser√∂kologie einerseits und der Versorgungssicherheit andererseits weitestm√∂glich Rechnung zu tragen. Im operativen Einsatz kann auch der Kraftwerkseinsatz entsprechend den Vorhersagen der Wasserf√ľhrung geplant werden.

Experimentelle Untersuchungen zu Sedimentablagerungen in einer Flusskr√ľmmung am Mittelrhein
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (5/2021)
Die Bundesanstalt f√ľr Wasserbau untersucht im gro√üma√üst√§blichen Modellversuch eine f√ľr die Binnenschifffahrt herausfordernde Kr√ľmmung im Mittelrhein bei Oberwesel. In der Flusskr√ľmmung wird die Schifffahrt durch Sedimentanlandungen entlang einer Kiesbank am Innenufer erschwert. Diese Anlandungen werden derzeit durch Baggerung wiederkehrend entfernt. Flussbauliche Ma√ünahmen sollen helfen, den Unterhaltungsaufwand zu vermindern. Eine besondere Herausforderung bei der Modellierung lag darin, das Natursediment auf ein geeignetes Modellsediment zu √ľbertragen. Als Modellsedimente wurden verschiedene Kunststoffgranulate unterschiedlicher Dichte als Granulatmischungen eingesetzt.

Stauraumverlandung von Hochgebirgstauseen: Experimentelle Modellversuche mit Mischungen aus Kunststoffgranulat und Sand
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (5/2021)
In Hochgebirgsstauseen erfolgt der Sedimenteintrag aus Einzugsgebieten, die durch Vegetationsmangel gepr√§gt sind und dadurch bei Extremereignissen stark erodiert werden. Das eingetragene Sediment ist oftmals eine Mischung aus Kies und Sand sowie kleineren Anteilen aus Schluffen und Tonen. Der Kies wird als Geschiebe transportiert und bildet am oberen Teil des Stausees einen deltaf√∂rmigen Transportk√∂rper, der im Stausee langsam zur Talsperre wandert. Der Sand wird √ľberwiegend in Suspension transportiert und bei den vornehmlich kleineren Staur√§umen bis hin zum Absperrbauwerk abgelagert. Der Sedimenteintrag verringert den Stauraum z. T. deutlich. Da Kies im Wesentlichen als Geschiebe und Sand prim√§r als Suspension in den Stauraum eingetragen werden, m√ľssen diese morphodynamischen Prozesse im physikalischen Modell unterschiedlich betrachtet werden. Im Rahmen von zwei Consulting-Projekten an Talsperren in Chile wurden morphodynamische Experimente f√ľr Staur√§ume durchgef√ľhrt mit dem Ziel, die Stauraumverlandung durch eingetragenes Sediment aus Kies und Sand zu reduzieren. Als Modellsediment wurde eine Mischung aus Sand und Kunststoffgranulat verwendet. Die Ergebnisse zeigten, dass mit den getesteten innovativen Verfahren im physikalischen Modell die Baggerungen im Stausee deutlich reduziert werden konnten.

Modelluntersuchungen zum Kolkprozess am Wehr Geesthacht
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (5/2021)
Untersuchungen an der Wehranlage Geesthacht zeigen, dass Kolkprozesse in gegenst√§ndlichen Modellen nach wie vor eine Herausforderung darstellen. Einerseits erfordert die Abbildung der morphologischen Prozesse von feinen Sedimenten Kompromisse bei der Natur√§hnlichkeit. Andererseits sind ber√ľhrungslose Methoden erforderlich, um den Kolkprozess im laufenden Versuch zu beobachten. Insgesamt konnten die ma√ügebenden Randbedingungen f√ľr den Kolkprozess aufgezeigt werden, so dass Sicherheit f√ľr die Planung der notwendigen geometrischen Ver√§nderungen des Tosbeckens und f√ľr die Konzeptionierung der Kolksicherungsstrecke besteht.

Biotisches und abiotisches Monitoring eines modifizierten Denil-Passes an einem Tieflandfluss in der Barben-Region
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2021)
In der vorliegenden Studie wurde der modifizierte Denil-Pass an einem Kleinwasserkraftwerk mit Stauzielschwankungen von bis zu 60 cm biotisch und hydraulisch untersucht. Im Zuge der Untersuchungen konnte eine sehr gute Funktionalit√§t f√ľr Kleinfische festgestellt werden, welche unabh√§ngig von den Oberwasserspiegelschwankungen in hohen Zahlen aufsteigen konnten. Besonders bemerkenswert war dabei, dass die Fische auch unter hydraulisch ung√ľnstigen Bedingungen hohe Aufstiegsraten aufwiesen.

Klimawandel und Wasserwirtschaft in der trilateralen Wattenmeer-Region
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2021)
Der Klimawandel wird zu Ver√§nderungen in der Wattenmeer-Region mit dem Weltnaturerbe Wattenmeer und seinem Hinterland f√ľhren. Das Forum f√ľr die trilaterale Wattenmeer-Region hat ein ‚ÄěPolicy Paper‚Äú zu den Herausforderungen des Wassermanagements in der Wattenmeer-Region aufgrund des Klimawandels ausgearbeitet. Vorgestellt werden die Ergebnisse, auf deren Basis Empfehlungen f√ľr ein Wassermanagement in der trilateralen Wattenmeer-Region erarbeitet wurden.

Kolmationsmonitoring an einer Renaturierungsstrecke der Wupper
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (2/2021)
In der Wupper in Wuppertal-Laaken wurde im Anschluss an eine Renaturierung ab 2017 ein Kolmationsmonitoring durchgef√ľhrt und hierbei ein neues Messger√§t auf seine Eignung f√ľr das Monitoring der r√§umlichen und zeitlichen Kolmationsdynamik innerhalb des obersten Sohlbereichs getestet. Dazu bot sich der frisch renaturierte Gew√§sserabschnitt aufgrund der maschinellen Sedimentumlagerungen an. Die Untersuchungsergebnisse werden hier vorgestellt.

Wasserhistorische Denkmalpflege versus ökologische Funktionsfähigkeit?
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (1/2021)
Vielerorts werden im Zuge der Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie Einbauten in Gew√§ssern entfernt, darunter auch solche, die einen Denkmalwert haben k√∂nnten. Das einzelne Bauwerk kann Teil einer Sachgesamtheit sein, was es in einem gr√∂√üeren funktionalen Zusammenhang noch bedeutender machen kann. Sehr viele unserer Gew√§sser sind √ľber einen langen Zeitraum hinweg technisch manipuliert und mit zum Teil gro√üem Aufwand unterhalten worden, etwa im Zuge des M√ľhlenwesens, resp. der Wasserkraftnutzung, der Wiesenbew√§sserung, der Teichwirtschaft und der Fl√∂√üerei. Eine ‚Äě√Ėkologisierung‚Äú der Gew√§sser kann das Kulturerbe zunichtemachen. Wie vielgestaltig und raumgreifend das Problem ist, wird am Beispiel der Relikte der Fl√∂√üerei im Einzugsgebiet der oberen Kinzig im Schwarzwald beispielhaft aufgezeigt. Was bislang fehlt, ist eine von gegenseitigem Verst√§ndnis getragene Bereitschaft von Wasserwirtschaft, Naturschutz und Denkmalpflege grunds√§tzlich √ľber diese Fragen zu diskutieren, aber auch f√ľr viele verschieden gelagerte Einzelf√§lle L√∂sungen zu finden.

<  1  2  3  4 . . . . >
Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?