Potenziale zum Recycling wirtschaftsstrategischer Metalle aus Elektroaltgeräten - Ergebnisse aus dem UPgrade Projekt –
© TK Verlag - Fachverlag fĂĽr Kreislaufwirtschaft (6/2015)
Elektro- und Elektronikaltgeräte, kurz EAG, sind aufgrund ihres hohen Gehaltes an hochfunktionalen Elementen als wichtige Sekundärrohstoffquelle anerkannt. Doch unterschiedliche Aspekte erschweren eine effiziente Nutzung dieser Potenziale.

RĂĽckgewinnung von kritischen Metallen wie Indium und Neodym aus Elektronikschrott auf der Stufe der manuellen und mechanischen Vorbehandlung
© TK Verlag - Fachverlag fĂĽr Kreislaufwirtschaft (6/2015)
Elektro- und Elektronikabfälle stellen sekundäre Rohstofflager dar und sind damit von gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Bedeutung. Seit rund zwanzig Jahren werden diese Abfälle in der Schweiz eingesammelt und einer Verwertung zugeführt.

Wertstoffhof 2020 - Neuorientierung von Wertstoffhöfen
© ia GmbH - Wissensmanagement und Ingenieurleistungen (4/2015)
Im Jahr 2014, zwanzig Jahre nach dem durch das Bayerische Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen organisierten Wettbewerb „Der vorbildliche Wertstoffhof“, ist es sicher angebracht, sich dem Thema erneut zuzuwenden. Was ist aus den prämierten Wertstoffhöfen der Preisträger in den jeweiligen Clustern geworden? Wie hat sich das System grundsätzlich entwickelt? Wo geht es hin, wenn man die gesellschaftlichen Anforderungen aus demografischer Entwicklung, Ressourcenschutz und Klimarelevanz betrachtet?

Schub für die Energiewende: ‚Power-to-Gas’ kann mehr
© Deutscher Fachverlag (DFV) (4/2015)
Die Systemlösung ‚Power-to-Gas’ kann und muss einen entscheidenden Beitrag zur Erreichung deutscher und europäischer Klimaschutzziele leisten. Allein mit herkömmlichen Biokraftstoffen können die Treibhausgasemissionen nicht ausreichend gesenkt werden. Mit Wasserstoff und synthetischem Methan, erzeugt mit Strom aus erneuerbaren Energien über ‚Power-to-Gas’, stehen bereits zwei Kraftstoffalternativen zur Verfügung.

Haushaltsnahe Erfassung von Elektroaltgeräten – Stand und Perspektiven
© Witzenhausen-Institut fĂĽr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2015)
In Deutschland wurden 2012 ca. 7,7 kg/(E*a) an EAG aus Haushaltungen (b2c) erfasst, insgesamt 8,6 kg/(E*a) (b2c und b2b). Damit wurde die Zielvorgabe von 4 kg/(E*a) aus der WEEE I-Richtlinie seit 2006 erfüllt. Die neue Vorgabe für die Mindesterfassungsquote ab 01.01.2016, nämlich 45 % der in den drei Vorjahren im Mittel in Verkehr gebrachten Mengen, wurde dagegen 2011 und 2012 nicht erreicht (40,4 bzw. 40,9 %). Die ab 2019 anvisierte Mindesterfassungsquote von 65 % scheint derzeit ohne umfassende Maßnahmen kaum erreichbar [1].

Praxis der kommunalen Elektroaltgeräteerfassung in Rheinland-Pfalz
© Witzenhausen-Institut fĂĽr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2015)
In Deutschland wurden im Jahr 2012 laut Eurostat 1.776.492 t Elektro(nik)geräte (EEG) in den Verkehr gebracht /1/. Für die Herstellung von immer mehr kurzlebigen EEG werden immer mehr Ressourcen verbraucht. Durch die Sammlung und das Recycling von Altgeräten können Anteile der eingesetzten Ressourcen wiedergewonnen und erneut in der Produktion eingesetzt werden.

Aufbereitung von Elektroaltgeräten aus der Sicht eines Erst- und Folgebehandlers
© Witzenhausen-Institut fĂĽr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2015)
Zunächst wird die rechtliche Entwicklung für die Elektroaltgeräteverwertung der letzten 20 Jahren angerissen. Abfallwirtschaftliche Ziele und die verantwortlichen Parteien werden genannt. Die Aufgaben und Arbeit eines Erst- und Folgebehandlers werden am Beispiel der Firma Electrocycling beschrieben. Die üblichen Verarbeitungsschritte werden kurz dargestellt und erläutert. Die Änderung des Marktes vom Entsorgungs- zum Rohstoffschwerpunkt wird diskutiert. Abschließend werden in einem Resümee Diskussionspunkte und Fragen für die zukünftige Entwicklung des Recyclings aufgeworfen.

Das neue ElektroG – Konsequenzen für die Praxis
© Witzenhausen-Institut fĂĽr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2015)
Die EU-Richtlinie Waste of Electrical and Electronic Equipment (WEEE) aus dem Jahr 2003 ist mit dem deutschen Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG) in nationales Recht umgesetzt. Aufgrund der 2012 neugefassten WEEE II war nun auch das ElektroG umfassend zu novellieren. Eingeführt werden beispielsweise ein offener Anwendungsbereich und die Institution eines Bevollmächtigten, welcher Herstellern das europarechtskonforme Inverkehrbringen in anderen Mitgliedstaaten erleichtern soll. Einer Steigerung der Sammelquoten dienen insbesondere neue Rücknahmepflichten des Handels. Der illegale Export von Elektro- und Elektronikaltgeräten (EAG) soll zudem mittels einer neuen Beweislastumkehr weiter erschwert werden.

Rücknahmesystem für Notebooks – ein Eco-Innovation Projekt (Folien zum Vortrag)
© ia GmbH - Wissensmanagement und Ingenieurleistungen (4/2015)
Im November 2014 wurde das durch die EU Co-finanzierte Eco-Innovation Projekt „ReUse Notebook – Collection, Refurbishment and Distribution System (RUN)“ gestartet. Die Laufzeit des Projektes beträgt 36 Monate und das Gesamtbudget knapp 1,5 Mio. €. Nachfolgend werden das Eco Innovation Programm der EU sowie der rechtliche Rahmen, Ziele und Eckpunkte des RUN Projekts vorgestellt. Das RUN Projekt ist Teil der sich entwickelnden nachhaltigen Wirtschaft. Deren zukünftige strategische Bedeutung für die ökologische und wirtschaftliche Entwicklung der EU unterstreicht die europäische Kommission, u.a. durch das Eco-Innovation Förderprogramm.

Novelle ElektroG - aktueller Stand
© ia GmbH - Wissensmanagement und Ingenieurleistungen (4/2015)
1. Erfahrungen ElektroG 2. Entsorgung von EAG - allgemein 3. Kabinettbeschluss 4. Zusammenfassung / Ausblick 5. LfU-Veröffentlichung - Literatur

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