Haushaltsnahe Erfassung von Elektroaltgeräten – Stand und Perspektiven
© Witzenhausen-Institut fĂĽr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2015)
In Deutschland wurden 2012 ca. 7,7 kg/(E*a) an EAG aus Haushaltungen (b2c) erfasst, insgesamt 8,6 kg/(E*a) (b2c und b2b). Damit wurde die Zielvorgabe von 4 kg/(E*a) aus der WEEE I-Richtlinie seit 2006 erfüllt. Die neue Vorgabe für die Mindesterfassungsquote ab 01.01.2016, nämlich 45 % der in den drei Vorjahren im Mittel in Verkehr gebrachten Mengen, wurde dagegen 2011 und 2012 nicht erreicht (40,4 bzw. 40,9 %). Die ab 2019 anvisierte Mindesterfassungsquote von 65 % scheint derzeit ohne umfassende Maßnahmen kaum erreichbar [1].

Praxis der kommunalen Elektroaltgeräteerfassung in Rheinland-Pfalz
© Witzenhausen-Institut fĂĽr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2015)
In Deutschland wurden im Jahr 2012 laut Eurostat 1.776.492 t Elektro(nik)geräte (EEG) in den Verkehr gebracht /1/. Für die Herstellung von immer mehr kurzlebigen EEG werden immer mehr Ressourcen verbraucht. Durch die Sammlung und das Recycling von Altgeräten können Anteile der eingesetzten Ressourcen wiedergewonnen und erneut in der Produktion eingesetzt werden.

Aufbereitung von Elektroaltgeräten aus der Sicht eines Erst- und Folgebehandlers
© Witzenhausen-Institut fĂĽr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2015)
Zunächst wird die rechtliche Entwicklung für die Elektroaltgeräteverwertung der letzten 20 Jahren angerissen. Abfallwirtschaftliche Ziele und die verantwortlichen Parteien werden genannt. Die Aufgaben und Arbeit eines Erst- und Folgebehandlers werden am Beispiel der Firma Electrocycling beschrieben. Die üblichen Verarbeitungsschritte werden kurz dargestellt und erläutert. Die Änderung des Marktes vom Entsorgungs- zum Rohstoffschwerpunkt wird diskutiert. Abschließend werden in einem Resümee Diskussionspunkte und Fragen für die zukünftige Entwicklung des Recyclings aufgeworfen.

Das neue ElektroG – Konsequenzen für die Praxis
© Witzenhausen-Institut fĂĽr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2015)
Die EU-Richtlinie Waste of Electrical and Electronic Equipment (WEEE) aus dem Jahr 2003 ist mit dem deutschen Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG) in nationales Recht umgesetzt. Aufgrund der 2012 neugefassten WEEE II war nun auch das ElektroG umfassend zu novellieren. Eingeführt werden beispielsweise ein offener Anwendungsbereich und die Institution eines Bevollmächtigten, welcher Herstellern das europarechtskonforme Inverkehrbringen in anderen Mitgliedstaaten erleichtern soll. Einer Steigerung der Sammelquoten dienen insbesondere neue Rücknahmepflichten des Handels. Der illegale Export von Elektro- und Elektronikaltgeräten (EAG) soll zudem mittels einer neuen Beweislastumkehr weiter erschwert werden.

Rücknahmesystem für Notebooks – ein Eco-Innovation Projekt (Folien zum Vortrag)
© ia GmbH - Wissensmanagement und Ingenieurleistungen (4/2015)
Im November 2014 wurde das durch die EU Co-finanzierte Eco-Innovation Projekt „ReUse Notebook – Collection, Refurbishment and Distribution System (RUN)“ gestartet. Die Laufzeit des Projektes beträgt 36 Monate und das Gesamtbudget knapp 1,5 Mio. €. Nachfolgend werden das Eco Innovation Programm der EU sowie der rechtliche Rahmen, Ziele und Eckpunkte des RUN Projekts vorgestellt. Das RUN Projekt ist Teil der sich entwickelnden nachhaltigen Wirtschaft. Deren zukünftige strategische Bedeutung für die ökologische und wirtschaftliche Entwicklung der EU unterstreicht die europäische Kommission, u.a. durch das Eco-Innovation Förderprogramm.

Novelle ElektroG - aktueller Stand
© ia GmbH - Wissensmanagement und Ingenieurleistungen (4/2015)
1. Erfahrungen ElektroG 2. Entsorgung von EAG - allgemein 3. Kabinettbeschluss 4. Zusammenfassung / Ausblick 5. LfU-Veröffentlichung - Literatur

Sammlung und Beförderung von Elektroaltgeräten mit Lithiumbatterien gemäß ADR und ElektroG
© ia GmbH - Wissensmanagement und Ingenieurleistungen (4/2015)
Was werde ich Ihnen heute vorstellen? Die - Änderungen bei der SV 636 b) - neue SV 377 - Unterschiede zwischen der geänderten SV 636 b) und der neuen SV 377 - Auswirkungen auf die betriebliche Praxis

Experimentelle Stoffflussanalyse einer Erstbehandlungsanlage für Elektro- und Elektronikaltgeräte zur Untersuchung von Optimierungsmöglichkeiten
© IWARU, FH MĂĽnster (2/2015)
Um schadstoffhaltige aber auch werthaltige Fraktionen, insbesondere die mit einem wesentlichen Anteil an hochfunktionalen Elementen, gezielt aus Elektro- und Elektronikaltgeräten (EAG) abzutrennen und zurückzugewinnen, hat die Erstbehandlung eine wichtige Funktion. Um diesen Prozess auf die besonderen Herausforderungen, die das Recycling von EAG mit sich bringt anzupassen und zu optimieren, ist ein Prozessverständnis notwendig. Durch eine experimentelle Stoffflussanalyse und Untersuchung der Outputfraktionen können der Einfluss der Aufbereitungsaggregate untereinander, aber auch optimierungsbedürftige Prozessschritte ermittelt werden.

Neue (?) Anforderungen an die ordnungsgemäße und sichere Erfassung von Altbatterien im Rahmen BattG und ElektroG
© IWARU, FH MĂĽnster (2/2015)
Die gesetzliche Rücknahmepflicht für Gerätealtbatterien in Deutschland besteht seit inzwischen gut 15 Jahren. Mit dem zunehmenden Mengenaufkommen von sicherheitskritischen Lithiumbatterien und anderen Hochenergiebatterien wird der Umgang mit Gerätealtbatterien hier aber vor neue Herausforderungen gestellt. Neben sogenannten Gerätebatterien fallen bei der Entsorgung auch zunehmend sogenannte Industriebatterien aus privaten Haushalten an.

Altgeräte schützen die Akkus: Lithium-Ionen-Akkus im Recycling – Risiko oder nicht? – Teil 2
© Deutscher Fachverlag (DFV) (2/2015)
Bei der Sammlung und beim Transport von Elektroaltgeräten sind auch die gefahrgutrechtlichen Regelungen des ADR zu beachten. Diese müssen jedoch mit Augenmaß gehandhabt werden und erzwingen aus Sicht des VKU keine grundlegenden Veränderungen der Erfassungsstrukturen in Deutschland. Alle Akteure müssen ihren Beitrag leisten, um bei der Entsorgung von Elektroaltgeräten dem Gefahrenpotential von Lithiumbatterien wirksam zu begegnen.

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