Bedarf und Anforderungen der Erdenindustrie an GrĂŒngutkomposte
© Witzenhausen-Institut fĂŒr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2023)
Der Einsatz von Kompost war schon immer ein wichtiger Bestandteil gĂ€rtnerischer Erden. Die GĂ€rtner von damals mischten ihr Substrat selbst. Der betriebseigene Kompost wurde mit Landerde, Nadelerde und Lauberde zu höchst geheimen Rezepturen gemischt. Mit der Entwicklung von Einheitserden und Torfkultursubstraten (TKS) schwand die Bedeutung zunĂ€chst. Bei uns war es die Entwicklung der Bioerden fĂŒr die Biobetriebe, die keinen MineraldĂŒnger einsetzen durften. Der Einsatz von organischen DĂŒngern erforderte die Belebung der Substrate fĂŒr die Mineralisation der DĂŒnger. Erst als wir GrĂŒngutkomposte einsetzten, funktionierten diese Bioerden.

QualitĂ€tssicherung und Entwicklung der QualitĂ€t von gĂŒtegesicherten Komposten
© Witzenhausen-Institut fĂŒr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2023)
Die allgemeine Akzeptanz fĂŒr Kompost mit all seinen facettenreichen VorzĂŒgen fĂŒr Versorgung, Gesundheit und Belebung von Boden und Pflanzen ist derzeit so hoch wie nie zuvor. Neben der GewĂ€hrleistung und Darstellung höchster QualitĂ€ten, die von den Landwirten, Erdenwerken, GalaBauern, PrivatgĂ€rtnern etc. verlangt werden, können so auch regionale Stoffkreislauf geschlossen, Ressourcen eingespart und eindrucksvoll gezeigt werden, wie nachhaltige Bodenbewirtschaftung mit Einsatz organischer DĂŒngung funktioniert.

Vorstellung der Kompost- und Energieanlage Cröbern
© Witzenhausen-Institut fĂŒr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2023)
Die WEV mbH ist vom ZAW, dem Zweckverband Abfallwirtschaft Westsachsen, einem Zusammenschluss des Landkreises Leipzig und der Stadt Leipzig, mit der hochwertigen Behandlung von gesammelten BioabfĂ€llen aus der Stadt Leipzig und dem Landkreis Leipzig beauftragt und stellt somit die Entsorgung von knapp 900.000 Einwohnern, auch fĂŒr Haus- und SperrmĂŒll sowie mineralischen AbfĂ€llen, sicher.

Klimaschutz und Klimaanpassung durch die Kompostwirtschaft
© Witzenhausen-Institut fĂŒr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2023)
Auf dem 15. Bad Hersfelder Biomasseforum wird das 40-jĂ€hrige JubilĂ€um der Biotonne gefeiert. Warum hat man vor 40 Jahren die ersten Versuche mit der Biotonne durchgefĂŒhrt? Wollte man dadurch das Klima schĂŒtzen? Es gab andere GrĂŒnde, den Rohstoff KĂŒchen- und GartenabfĂ€lle getrennt zu erfassen? In Witzenhausen tat man es, um einen organischen DĂŒnger, insbesondere fĂŒr den ökologischen Landbau, produzieren zu können. In anderen Regionen sollte durch die getrennte Erfassung der organischen HaushaltsabfĂ€lle in erster Linie der damals immer knapper werdende Deponieraum geschont werden.

35 Jahre Biotonne im Wetteraukreis – Von der dezentralen Kompostierung zur effizienten Kaskadennutzung
© Witzenhausen-Institut fĂŒr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2023)
Der Wetteraukreis betreibt bereits seit Anfang der 1980er Jahre keine eigene Deponie mehr. Nach anfĂ€nglich gĂŒnstigen Entsorgungskosten auf externen Deponien sorgten die erheblich steigenden Entsorgungskosten fĂŒr den RestmĂŒll schnell fĂŒr Überlegungen durch die getrennte Erfassung von verwertbaren Stoffen die Restabfallmenge zu reduzieren. Neben der versuchsweisen EinfĂŒhrung einer „grĂŒnen Tonne“ fĂŒr Altglas und Altpapier wurde nach einer Sortieranalyse des Restabfalls schnell erkannt, dass das wesentliche Potenzial fĂŒr eine Reduzierung der RestmĂŒllmenge in dem biogenen Anteil besteht. Der Wetteraukreis startete in die getrennte Erfassung der BioabfĂ€lle mit einem vom Land Hessen geförderten Pilotprojekt zur Etablierung der dezentralen Kompostierung.

Energie und Kompost – Kompostwerk Anröchte
© Witzenhausen-Institut fĂŒr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2023)
Die gesetzlichen Rahmenbedingungen, hier vor allem die TA Luft, aber auch das Alter der Anlage machten eine neue Investition notwendig.

Von wegen MĂŒll! Wieso Bioabfall so wertvoll ist
© BundesgĂŒtegemeinschaft Kompost e.V. (9/2023)
In Kooperation mit der BGK hat der Zaradiso Verlag eine BroschĂŒre fĂŒr Kinder ab 9 Jahren zum Thema ‚Vom Bioabfall zum Kompost‘ entwickelt und herausgegeben.

Der Weg zur sauberen Biotonne
© BundesgĂŒtegemeinschaft Kompost e.V. (9/2023)
Der AWB hat sich an keiner Verbundkampagne beteiligt, sondern eigenstĂ€ndig eine fĂŒr Oldenburg passende Strategie entwickelt, in die er die stĂ€dtischen Gegebenheiten einbe-zogen hat.

Feldversuche zum Abbauverhalten von kompostierbaren Vorsammelhilfen in der technischen Kompostierung
© Witzenhausen-Institut fĂŒr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2023)
Kompostierbare Vorsammelhilfen (zertifiziert nach EN 13432 und „OK Compost Home“) wurden zwei Versuchsmieten in „realitĂ€tsnahen“ Mengen zugesetzt, wobei eine theoretische BefĂŒllung von 1 bis 1,2 kg Bioabfall pro Vorsammelhilfe erreicht wurde. Die Vorsammelhilfen fragmentierten bereits in den ersten beiden Rottewochen und verschwanden zwischen der zweiten und der vierten Woche in der Fraktion > 10 mm vollstĂ€ndig. Geringe Partikelanzahlen vom Typ der untersuchten Vorsammelhilfen konnten in der Fraktion 0,63 bis 0,2 mm in der Anlage 1 nach neun Wochen und in Anlage 2 nach zwölf Wochen nachgewiesen werden, wodurch gezeigt werden konnte, dass die untersuchten Vorsammelhilfen wĂ€hrend der ordnungsgemĂ€ĂŸen Kompostierung kaum zu Mikrokunststoffen fragmentiert.

Herhof – Technologien fĂŒr die biogene Abfallbehandlung
© Witzenhausen-Institut fĂŒr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2023)
Die Herhof GmbH ist eine Tochtergesellschaft der griechischen Umweltunternehmung Helector S.A., welche wiederum mehrheitlich zum griechischen Mischkonzern Ellaktor S.A. gehört

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