Thermische Spritzschichten – ein wirkungsvoller Korrosions- und Erosionsschutz in Energieanlagen und Abfallverbrennungsanlagen© Thomé-Kozmiensky Verlag GmbH (6/2009)
Anlagen in denen Abfälle und Biomassen verbrannt oder mitverbrannt werden, werden überwiegend betriebswirtschaftlich geführt. Die Korrosion und Erosion von Dampferzeugerwerkstoffen ist die unangenehme aber bis heute unvermeidliche alltägliche Begleiterscheinung in solchen Anlagen. Ungeplante Kurzstillstände wegen unerwarteter Rohrreißer oder lange Stillstände durch den, auch unerwarteten, Austausch abgezehrter Überhitzer- und Membranwandrohre zehren an der Wirtschaftlichkeit der Anlagen.
Erfahrungen mit thermisch gespritzten Schichten als Korrosionsschutz auf Wärmetauscherflächen in reststoffbefeuerten Dampferzeugern© Thomé-Kozmiensky Verlag GmbH (6/2009)
Thermische Spritzschichten werden in reststoffbefeuerten Dampferzeugern – Abfallverbrennungsanlagen, Ersatzbrennstoff- und Biomasseanlagen – mit unterschiedlichem Erfolg als Korrosionsschutz eingesetzt. In den Jahren 2003 bis 2006 wurde dieser Markt von den Beschichtungsfi rmen erschlossen. Die Anzahl der Marktteilnehmer hat sich nach ersten Korrosionserfahrungen und Standzeitergebnissen auf einen überschaubaren Kreis verringert. Spritzschichten konkurrieren mit anderen Korrosionsschutzmaßnahmen, z.B. keramischen Auskleidungen und Schweißplattierungen.
Cladding auf Nickelbasis© Thomé-Kozmiensky Verlag GmbH (6/2009)
Das Schweißplattieren und die anverwandten Verfahren sind ein probates Mittel um abgasbeaufschlagte Flächen gegen Korrosion und Erosion zu schützen. Die Anwendungsbereiche sind vielschichtig und in folgenden Beispielen dargestellt.
Acht Jahre hinterlüftetes Plattensystem – JuSys Air© Thomé-Kozmiensky Verlag GmbH (6/2009)
Die schier unendlichen erscheinenden Möglichkeiten, welche sich für die feuerfeste Auskleidung von Müllkraftwerken bieten, haben dazu geführt, dass über die letzten Dekaden immer wieder neue Auskleidungskonzepte entwickelt und eingeführt wurden. Ziel aller Auskleidungssysteme war von Anfang an, die Korrosion an den Kesselwänden auf ein Minimum zu reduzieren, sowie den Wärmeverlust im ersten Zug so zu regulieren, dass die Forderungen der 17. BImSchV in allen Punkten eingehalten werden.
Korrosionsmonitoring in Abfallverbrennungsanlagen© Thomé-Kozmiensky Verlag GmbH (6/2009)
Das Ziel von Abfallverbrennungsanlagen hat sich im Laufe der Zeit gewandelt von der reinen Abfallvernichtung hin zur thermischen Verwertung von Abfall in mehr oder weniger effi zienten Kraftwerken. Im Hinblick auf Klimawandel und Energieknappheit ist das eine begrüßenswerte und notwendige Entwicklung. Dazu wird mit Hilfe von Wärmetauschern dem Abgas Wärme entzogen, die wiederum zur Strom- und Fernwärmeerzeugung genutzt wird. Ein schwerwiegendes Problem ist dabei die hohe Korrosivität der entstehenden Abgase, die zu einem im Vergleich zu fossilen Brennstoffen extrem hohen Materialabtrag an den metallischen Wärmetauschern führt.
Methoden der Korrosionsdiagnose bei der Verbrennung schwieriger Brennstoffe© Thomé-Kozmiensky Verlag GmbH (6/2009)
Der Einsatz von Biomasse hat in zahlreichen Anwendungsgebieten einen sehr hohen Stellenwert. Im Vordergrund steht die Schonung der Umwelt durch den Einsatz von Biomassen zur Energieerzeugung, um somit einen Beitrag zur Reduzierung der CO2-Emissionen im Rahmen der Kyoto-Protokolle und Ressourcenschonung zu leisten. Biomasse ist mengenmäßig eine bedeutende regenerative Energiequelle und zeichnet sich durch ihre Speicherbarkeit und planbare Verfügbarkeit aus.
RTO-Anlagen der neuesten Generation© Wasteconsult International (6/2009)
Die Fristen zur Umsetzung der 30. BImSchV für mechanisch biologische Abfallbehandlungsanlagen sind abgelaufen. Die erforderlichen Abluftreinigungsanlagen (thermische Nachverbrennungsanlagen und biologische Systeme) weisen mittlerweile Betriebszeiten von bis zu 4 Jahren auf. Betriebserfahrungen zur Einhaltung der Grenzwerte, Korrosions- und Siloxanproblematik liegen vor und werden vorgestellt. Insbesondere wird auf Praxisbeispiele für betriebsoptimierte RTO-Anlagen für Anwendungsfälle im MBA-Bereich eingegangen.
Betriebserfahrungen und Optimierungspotenziale bei der RTO© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2009)
Im Prozessabgas von MBA-Anlagen ist bekannter Maßen eine Vielzahl flüchtiger Verbindungen enthalten, von denen Kohlenwasserstoffe als Brennstoff für den Betrieb der RTO durchaus gewünscht sind. Unerwünscht sind allerdings anorganische und organische Komponenten, deren Verbrennungsprodukte nicht nur aus H2O und CO2 bestehen, sondern auch Cl, F, S und N enthalten. Darüber hinaus gelangen aus sauren Wäschern – auch bei intakten Tropfenabscheidern – geringe Mengen an Ammoniumsulfat, NH3 und H2SO4 in die RTO.