Mehrfacher Einsatz: Lippeverband erprobt Aktivkohle-Stufe auf Kl√§ranlage D√ľlmen
© Deutscher Fachverlag (DFV) (10/2014)
Der Lippeverband erweitert seine Kl√§ranlage in D√ľlmen um eine Aktivkohle-Stufe zum Abbau von Spurenstoffen aus dem Abwasser. Durch den Einsatz von Pulveraktivkohle k√∂nnen Medikamentenreste und Hormone in der Kl√§ranlage zur√ľckgehalten werden. Die D√ľlmener Anlage ist die einzige mit Aktivkohle-Stufe ausger√ľstete Kl√§ranlage im gesamten Lippeverbandsgebiet.

Umstellung der MBA Gescher auf die kombinierte Restm√ľll- und Bioabfallbehandlung unter dem Regime der 4. BImSchV
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2014)
Die Entsorgungs-Gesellschaft Westm√ľnsterland mbH hat die im Jahr 2000 in Betrieb genommene mechanisch-biologische Restm√ľllbehandlungsanlage in zwei Stufen auf die Behandlung von Bioabf√§llen umgestellt. Der Umnutzungsprozess wurde durch das ehemalige und noch vorhandene Abluftbehandlungssystem der Alt-MBA (Biofilter) beg√ľnstigt. Zuk√ľnftig wird die MBA weiterhin zur mechanischen Aufbereitung von Restm√ľll genutzt. Im Vordergrund wird die Behandlung von Bioabf√§llen unter dem Regime der 4. BImSchV stehen; im Verbund mit dem Kompostwerk und der Verg√§rungsanlage am Standort Gescher. Die RTO wird au√üer Betrieb genommen.

Ausweitung der Wertstofferfassung und demographischer Wandel ‚Äď Auswirkungen, Konsequenzen und L√∂sungsans√§tze f√ľr die mechanisch-biologische Abfallbehandlung
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2014)
In Deutschland werden derzeit 44 Anlagen mit MBA-Technologie betrieben. Die Anlagen weisen hinsichtlich Anlagenkapazit√§t, technischer Ausstattung und konzeptioneller Ausrichtung eine gro√üe Vielfalt auf. Alle Anlagen verfolgen das Ziel, Abf√§lle aufzubereiten und aufzutrennen, um die daraus erzeugten Stoffstr√∂me dem Recycling oder der Verwertung zuf√ľhren zu k√∂nnen. Die Anlagen werden in einem Spannungsfeld mit sich st√§ndig √§ndernden abfallrechtlichen und -wirtschaftlichen Rahmenbedingungen betrieben. Daneben stellen die Auswirkungen des demografischen Wandels hohe Anforderungen an die Wirtschaftlichkeit und die Betriebsf√ľhrung der Anlagen. Aufgrund der Flexibilit√§t der MBA-Technologie k√∂nnen Anlagenbetreiber auf sich √§ndernde Rahmenbedingungen vergleichsweise gut reagieren.

Kombinierte Restabfall- und Bioabfallverwertung mit integrierter Verg√§rung in der MBA L√ľbeck
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2014)
Die Entsorgungsbetriebe L√ľbeck betreiben im Abfallwirtschaftszentrum L√ľbeck eine MBA im System der Nassverg√§rung als integralem Bestandteil. Zur weiteren Auslastung der Anlage werden seit 2010 Bioabf√§lle parallel behandelt. Durch den 2-linigen Aufbau der Anlage waren daf√ľr nur wenige Umbauten erforderlich. Im Betrieb mit Bioabf√§llen konnten hohe Verf√ľgbarkeiten erreicht und zertifizierte Kompostqualit√§ten hergestellt werden. Der sehr geringe St√∂rstoffanteil im Kompost sichert einen guten Absatz des Produktes. Der Gasertrag aus den Bioabf√§llen soll durch einen besseren Materialaufschluss deutlich erh√∂ht werden. Aufgrund der guten Ergebnisse werden weitere Kapazit√§ten f√ľr die Behandlung von Bioabfall in der MBA L√ľbeck geschaffen.

Einheitliche Mindestanforderungen
© Rhombos Verlag (4/2014)
F√ľr die √úberarbeitung der Besten verf√ľgbaren Techniken (BVT) f√ľr mechanisch-biologische Abfallbehandlungsanlagen hat das Umweltbundesamt im Arbeitsgruppenprozess konkrete Vorschl√§ge entwickelt

Marktpotenziale und Stoffkreislaufschließung durch Sekundärschwefel aus der Biogasaufbereitung
© DGAW - Deutsche Gesellschaft f√ľr Abfallwirtschaft e.V. (3/2014)
Bis in die 1970‚Äôer Jahre wurde Schwefel haupts√§chlich in Schwefelminen gef√∂rdert, wobei heutzutage der gr√∂√üte Teil des Schwefels durch Regenerierung wiedergewonnen wird. Dieser Anteil ist insbesondere in den letzten Jahrzehnten gestiegen, da die Grenzwerte f√ľr Schwefeloxidemissionen gesunken sind und daher mehr Schwefel aus dem Abgasstrom abgeschieden wird.

Ans√§tze f√ľr eine gro√ütechnische Umsetzung eines biologischen Laugungsverfahrens zur R√ľckgewinnung von Schwermetallen aus Elektro- und Elektronikschrott
© DGAW - Deutsche Gesellschaft f√ľr Abfallwirtschaft e.V. (3/2014)
Die biologische Laugung stellt eine potentielle M√∂glichkeit zur effizienten R√ľckgewinnung von Metallen aus Abfallstr√∂men dar. Am Lehrstuhl Siedlungswasser- und Abfallwirtschaft der Universit√§t Duisburg-Essen wurde eine kontinuierliche zweistufige Versuchsanlage konzipiert und gebaut. Die f√ľr die Laugung notwendigen Bakterienst√§mme k√∂nnen in einem Fermenter sicher kultiviert werden. Durch die Untersuchungen an der Versuchsanlage sollen eine √∂konomisch und √∂kologisch optimale Prozessfahrweise und die entsprechenden Prozessparameter ermittelt werden.

Innovatives Monitoringtool zur Emissionsbewertung von biologischen Abfallbehandlungsanlagen und Deponien
© DGAW - Deutsche Gesellschaft f√ľr Abfallwirtschaft e.V. (3/2014)
Anhand von drei verschiedenen Fallstudien wurde das Potential von einer mikrometeorologischen Methode in Verbindung mit einem open-path Messger√§t zur Emissionsbewertung dargestellt. Mithilfe dieser Methode k√∂nnen gro√üe Fl√§chen schnell optisch abgescannt werden ohne die Gasfl√ľsse an der Oberfl√§che bzw. Austrittsstelle zu beeinflussen. Mit den Ergebnissen dieser Studien und der Dissertation soll ein Quantifizierungstool zur Verf√ľgung stehen, welches sich zuk√ľnftig als eine m√∂gliche Standardmethode f√ľr Emissionsmessungen von Treibhausgasen in unterschiedlichen Einsatzbereichen in der Abfallwirtschaft etablieren k√∂nnte.

bifa-Text Nr. 64: Hygienisch optimierte Sammlung von Bioabf√§llen mit ecovio-Bioabfallt√ľten
© bifa Umweltinstitut GmbH (2/2014)
Im bifa-Text Nr. 64 wurde die Sammlung von Bioabfall ohne Bioabfallt√ľten mit der Sammlung in Papier-, PE- und Bioabfallt√ľten aus dem kompostierbaren Kunststoff ecovio verglichen.

Betriebserfahrungen mit der integrierten mechanisch-biologischen Behandlungsanlage f√ľr feste Abf√§lle in Larnaca/Zypern
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (3/2013)
Im zypriotischen Larnaca ging im April 2010 eine integrierte mechanisch-biologische Behandlungsanlage f√ľr 160.000 t gemischte h√§usliche Abf√§lle, 20.000 t vorsortierte Abf√§lle (aus separaten Sammlungen beim Erzeuger) und 20.000 t Gr√ľnabf√§llen j√§hrlich in Betrieb. Die Anlage ist darauf ausgerichtet einerseits f√ľr grobe Kornfraktionen aus Abfall mechanische Trennvorg√§nge bis zur sortenreinen R√ľckgewinnung recyclingf√§higer Materialien durchzuf√ľhren, andererseits die Feinfraktion, die reich an organischen Bestandteilen ist, auf dem biologischen Weg zu stabilisieren und zur Bodenverbesserung nutzbar zu machen.

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