R1-Faktor zur Energieoptimierung von MĂĽllverbrennungsanlagen in der praktischen Umsetzung
© Witzenhausen-Institut fĂĽr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2011)
Dieser Beitrag zielt darauf ab, Möglichkeiten aufzuzeigen, mit deren Hilfe die Energieeffizienz bei bestehenden Abfallverbrennungsanlagen im Zuge von Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen erhöht werden kann. Dazu wird als Gütekriterium der von der europäischen Abfallrahmenrichtlinie beschriebene R1-Faktor herangezogen, welcher definiert, wie der Wirkungsgrad bei eben diesen Anlagen zu bestimmen ist. Es soll hier nicht darum gehen, den R1-Faktor anzuzweifeln oder in Frage zu stellen. Vielmehr wird das sich bietende Potenzial durch die vereinheitlichte Bewertungsmöglichkeit für den Typus der Abfallverwertungsanlage bei dem die Verbrennung im Vordergrund steht genutzt [Abfallrahmenrichtlinie].

Erfahrungen im Betrieb und bei der Qualitätssicherung der Ersatzbrennstoff-Anlage Höchst
© Witzenhausen-Institut fĂĽr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2011)
Infraserv GmbH & Co. Höchst KG mit Sitz in Frankfurt am Main betreibt anspruchsvolle technische Infrastrukturen für Chemie, Pharma und verwandte Prozessindustrien und ist Betreiber des Industrieparks Höchst. Infraserv Höchst versorgt Unternehmen mit Energien und Medien, übernimmt Entsorgungsleistungen und stellt Flächen sowie Infrastrukturen zur Verfügung. Die Infraserv Höchst beschäftigt rund 1.900 Mitarbeiter und 140 Auszubildende. Zur Infraserv Höchst-Gruppe gehören rund 2.700 Mitarbeiter und 171 Auszubildende. Im Jahr 2009 erzielte Infraserv Höchst inklusive der Tochtergesellschaften einen Umsatz von rund 1,2 Milliarden Euro.

Ressourcen- und Klimarelevanz von Aschen und Schlacken aus Abfallverbrennungsanlagen
© Witzenhausen-Institut fĂĽr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2011)
In der Bundesrepublik Deutschland fallen jährlich 5,2 Mio. Mg Schlacken zur Entsorgung an. Neunzig Prozent der Schlacken werden derzeit verwertet, davon der überwiegende Teil auf Abfalldeponien, gefolgt vom Straßen- und Bergbau. Während Fe-Metalle zu einem recht hohen Anteil abgetrennt werden, findet bei den strategisch wichtigen Metallen nur eine Ausbringung von maximal zwanzig Prozent des gegebenen Potenzials statt. Eine differenzierte Betrachtung des mit der NE-Verwertung verbundenen kumulierten Energieaufwandes zeigt auf, dass durch die praktizierte Vorgehensweise die bedeutsamsten Wertstoffpotenziale derzeit nicht erschlossen werden.

Fortschrittliche Feuerungstechnik
© Rhombos-Verlag (3/2011)
Das „Very Low NOx“-Verfahren ermöglicht geringe Stickoxid-Emissionen bei hohem energetischen Wirkungsgrad

Alter Wein in neuen Schläuchen
© Rhombos-Verlag (3/2011)
Die „neuen“ Pyrolyse- und Vergasungsverfahren stellen nur unter bestimmten Voraussetzungen eine sinnvolle Ergänzung dar

EBS – Einsatz am Beispiel HKW Minden
© IWARU, FH MĂĽnster (2/2011)
Das HKW-Minden ist der Lückenschluss im Abfallwirtschaftskonzept des Kreises Minden- Lübbecke. Nach dem im Juni 2005 die MBA des Abfallentsorgungszentrum des Kreises Minden- Lübbecke (Pohlsche Heide) in den Regelbetrieb gegangen ist, stellte sich die Frage der dauerhaften Versorgung der mittelkalorischen Fraktion „EBS“. Drei Varianten standen zur Diskussion: 1. Ausschreibung der EBS-Fraktion (dato ca. 40.000 -45.000 Mg/a) 2. Bau einer eigenen Anlage 3. Kauf einer Anlage Im Juni 2007 wurde AML-IMMObilien GmbH eine 100 %-tige Tochter des Kreises Minden- Lübbecke Besitzerin der ENERGOS-Anlage in Minden im Rahmen eines „accet deal“.

Energieeffiziente und wirtschaftliche Korrosionsvermeidung in RTO`s der MBA
© IWARU, FH MĂĽnster (2/2011)
Zur Emissionsminderung hat sich bei mechanisch-biologischen Abfallbehandlungsanlagen (MBA) als Abgasreinigungsverfahren die regenerativ thermische Oxidation (RTO) durchgesetzt. Als ein wesentlicher Schwachpunkt dieser Anlagenkonzeption ist die massive Korrosion in kalten Anlagenteilen der RTO erkannt worden. Der Beitrag stellt eine verfahrenstechnische Optimierung bestehender Anlagen durch „Trockenlegung der RTO“ vor. Hierbei kommt zur energieeffizienten Betriebsweise die Kraft-Wärme-Kopplung zur Anwendung. Der Einsatz von Deponiegas in einer Mikrogasturbine führt zu besonders günstigen wirtschaftlichen Betriebsweisen.

Die Verbrennung von aufbereitetem Rottematerial
© IWARU, FH MĂĽnster (2/2011)
Das Rottematerial aus der mechanisch biologischen Abfallbehandlung (MBA) der AWG in Bassum besteht im trockenen Zustand aus 30 – 40 % organischer Masse und 40 – 50 % sind mineralischer Art. Im Rahmen eines Großversuches in der MBA Bassum und im Heizkraftwerk Bremen - Blumenthal sollte überprüft werden in wie weit der organische Anteil als Brennstoff energetisch genutzt werden kann. In einem Großversuch wurden 1.200 Mg Rottematerial biologisch aerob getrocknet und dann mechanisch aufbereitet. Das getrocknete Rottematerial und die Leichtfraktion aus dem diesem Material wurden versuchsweise im Heizkraftwerk der HKW Blumenthal in Bremen verbrannt, um die Eigenschaften und das Brennverhalten der Materialien zu beurteilen.

Stand und Perspektiven der MBA-Technologie in Deutschland
© IWARU, FH MĂĽnster (2/2011)
In Deutschland wird schon seit geraumer Zeit über zunehmende Kapazitäten im Bereich der energetischen Verwertung von Abfällen diskutiert. Vor dem Hintergrund des TASi-Stichtages 1. Juni 2005 und des damit verbundenen Deponierungsverbotes unvorbehandelter Abfälle sowie sich damit abzeichnender fehlender Kapazitäten zur Abfallbehandlung waren in Deutschland Investitionsentscheidungen zu treffen. Entsorgungspflichtige Gebietskörperschaften oder deren Beauftragte mussten sich oftmals zwischen Müllverbrennung (MVA) oder Mechanisch-Biologischer Abfallbehandlung entscheiden.

Hochwertigkeit der energetischen Verwertung durch die Effizienzsteigerung bei der Mitverbrennung im Zementwerk
© IWARU, FH MĂĽnster (2/2011)
Die Mitverbrennung von Sekundärbrennstoffen in der deutschen Zementindustrie hat in der letzten Dekade eine rasante und erfolgreiche Entwicklung genommen. Im Jahr 2009 wurden bereits mehr als 58 % des gesamten Brennstoffenergieeinsatzes beim Klinkerbrennprozess durch Sekundärbrennstoffe gedeckt. Dies entspricht einem Einsatz von rund 51,5 Mio. GJ/a. Diese Entwicklung scheint jedoch seit 2007 an Grenzen gestoßen zu sein. Seitdem ist die eingesetzte absolute Energiemenge (MJ/a) aus Sekundärbrennstoffen leicht rückläufig.

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