Entw√§sserung von Altdeponien √ľber Deponiegasleitungen
© Wasteconsult International (12/2014)
Auf der Deponie Watenb√ľttel (Braunschweig) wird derzeit ein Abdichtungssystem mit zus√§tzlichen Befeuchtungsma√ünahmen errichtet. Zur langfristigen Sicherstellung der Gebrauchstauglichkeit soll der Wasserstand im Deponiek√∂rper √ľberwacht und ggf. abgesenkt werden. Seit Juli 2014 wird in einem Abpumpversuch aus den Horizontalentgasungsleitungen untersucht, ob eine Absenkung des Wasserspiegels erreicht werden kann. Zun√§chst wurde die H√∂henlage der Leitungen hydrostatisch eingemessen und der Wassereinstau √ľber Druckmessungen bestimmt. Es zeigt sich, dass die Rohre bis zu 2,70 m √ľberstaut sind. An einer dieser Einstaustellen wurde eine 10 mm Kunststoffleitung verlegt, √ľber die mittels Heberwirkung Sickerwasser abgezogen wird. Dabei gen√ľgt es, das Sickerwasser einmalig anzusaugen, der Ablauf erfolgt ohne Pumpaufwand. Aus der d√ľnnen Leitung werden pro Tag rund 2 m3 Sickerwasser abgezogen. Innerhalb von 3 Monaten sank der Wasserspiegel in der Leitung um 60 cm, in den 30 m entfernt liegenden, benachbarten Gasleitungen und -brunnen um 15-30 cm.

Ganzheitliche Sanierung und Sicherung des Entwässerungssystems der Deponie Stockstadt
© Wasteconsult International (12/2014)
Das Sickerwassererfassungssystem im Deponieabschnitt 3 der Deponie Stockstadt wurde durch zahlreiche, z. T. unkonventionelle Ma√ünahmen und Techniken ganzheitlich saniert. Neben f√ľnf Sammelsch√§chten wurden die f√ľnf Sickerwasserableiter, ein Vorschacht, ein unterirdischer Sickerwassertank sowie die dazwischen befindliche Verbindungsleitung erfolgreich erneuert bzw. saniert und somit langfristig gesichert.

Prinzip Vorsorge zur Beendigung der Nachsorge ‚Äď Erl√§utert anhand von Fallbeispielen
© Wasteconsult International (12/2014)
In der Bautechnik wird zusammen mit der Objektplanung eines Bauwerks durch die Fachplanung ein Festigkeits- oder Standsicherheitsnachweis (Eignung) vor der Errichtung einer Baukonstruktion erbracht. Die Entwicklung der Errichtungskriterien erfolgt auf Grundlage einer Bemessung der Konstruktion auf Basis von Werten. Diese Werte sind in entsprechenden DIN-Normen nachzuschlagen.

Monitoring des Wasserhaushaltes der ehemaligen Zentralm√ľlldeponie Rastorf in Schleswig-Holstein
© Wasteconsult International (12/2014)
Auf der ehemaligen Zentralm√ľlldeponie in Rastorf/Schleswig-Holstein wird ein langj√§hriges Wasserhaushaltsmonitoring durchgef√ľhrt, um die Funktionsf√§higkeit einer tempor√§ren mineralischen Oberfl√§chenabdeckung kontinuierlich zu √ľberwachen. Die j√§hrlichen Sickerwasseraufkommen entsprechen im Mittel 10 % des Freilandniederschlages und bewegen sich im Rahmen der modellgest√ľtzten Prognosen f√ľr die tempor√§re Sicherungsma√ünahme. Bei einer nachgewiesenen Eignung √ľber einen Zeitraum von ca. 8‚Äí10 Jahren wird die tempor√§re Oberfl√§chenabdeckung ein Bestandteil des endg√ľltigen Abdeckungssystems oder soll eigenst√§ndig als kosteng√ľnstiges endg√ľltiges Abdeckungssystem fungieren.

Vakuumdestillation sorgt f√ľr sichere Deponiesickerwasser-Aufbereitung
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (9/2014)
Niederschl√§ge auf Deponien erzeugen Sickerw√§sser, die stark mit Schadstoffen verunreinigt sind. Diese W√§sser m√ľssen in der Regel aufgefangen und behandelt werden, bevor eine Einleitung in Gew√§sser zul√§ssig ist. Im spanischen Mallabia wurde eine hochmoderne Deponiesickerwasser-Aufbereitung in Betrieb genommen, die mit modernsten Aufarbeitungstechnologien f√ľr eine wirtschaftliche und sichere Einhaltung der Grenzwerte sorgt.

Betriebserfahrungen mit einer DKI I-Deponie (Sickerwasser, Gasbildung, Staubentwicklung, Abfallarten)
© Universit√§t Stuttgart - ISWA (3/2014)
Der Landkreistag Baden-W√ľrttemberg hat in seinem Monitoringbericht zu den Deponiekapazit√§ten des Jahres 2012 in Baden-W√ľrttemberg ausgef√ľhrt, dass zur Deckung des derzeitigen Jahresaufkommens mineralischer Abf√§lle der Zuordnungswerte DK I ausreichende Kapazit√§ten zur Verf√ľgung stehen.

Planung von Oberflächenabdichtungssystemen auf der Grundlage von DepV und BQS
© Universit√§t Stuttgart - ISWA (3/2014)
Die wirklich rasche Erstellung und Einf√ľhrung der BQS sorgt f√ľr einheitliche Anforderungen in der Bundesrepublik. In vielen wesentlichen Punkten sind die Anforderungen der BQs auch sinnvoll und notwendig. Allerdings gehen manche Anforderungen an mineralische Materialien in Deponieabdichtungssystemen hinsichtlich der Nachweise doch weit √ľber das bisher bekannte Ma√ü hinaus.

bifa-Text Nr. 57: Die Abfallwirtschaft im Jahr 2030 - Eine Szenarioanalyse nicht nur f√ľr Bayern
© bifa Umweltinstitut GmbH (5/2012)
In einer neuen Studie des bifa Umweltinstituts werden m√∂gliche Entwicklungen der regionalen, nationalen und internationalen Rahmenbedingungen f√ľr die bayerische Abfallwirtschaft im Jahr 2030 dargestellt sowie deren Auswirkungen auf die Abfallwirtschaftsstrukturen und auf die √Ėkoeffizienz. Das Projekt wurde im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums f√ľr Umwelt und Gesundheit durchgef√ľhrt. Die Ergebnisse bieten auch anderen Beh√∂rden, Unternehmen und Verb√§nden in Deutschland eine Basis f√ľr die eigene Positionierung und Strategieentwicklung.

Sanierung von Sickerwasserleitungen im Berstlining-Verfahren
© LGA Bautechnik GmbH (4/2012)
Auf der Basisabdichtung von Deponien sind zur Abf√ľhrung des anfallenden Sickerwassers Entw√§sserungsrohre verlegt. Mangels ausreichender statischer Untersuchungen und wegen des Fehlens geeigneter Rohrtypen auf dem Markt wurden in den Anfangszeiten des geordneten Deponiebaues Rohre aus dem kommunalen Tiefbau f√ľr diese Aufgabe eingesetzt. Diese Rohre, die √ľblicherweise f√ľr √úberdeckungsh√∂hen von 0,5-5 m konzipiert waren, weisen mittlerweile vielfach Sch√§den auf, da die √úberdeckungsh√∂hen im Deponiebau bei einem vielfachen dieser H√∂hen liegen. Aus unterschiedlichen Gr√ľnden sind vereinzelt auch an Neurohren Sch√§den aufgetreten.

bifa-Text Nr. 56: Entsorgung gefährlicher Abfälle in Bayern. Eine ökobilanzielle Analyse mit Kostenbetrachtung
© bifa Umweltinstitut GmbH (3/2012)
Im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums f√ľr Umwelt und Gesundheit (StMUG) hat die bifa Umweltinstitut GmbH (bifa) 18 in einer Vorstudie ausgew√§hlte gef√§hrliche Abf√§lle in einer √Ėkobilanz betrachtet. Ziel war die Schaffung einer Grundlage zur Bewertung der √∂kologischen Wirkungen der Entsorgung gef√§hrlicher Abf√§lle in Bayern und zur Identifizierung von Optimierungsans√§tzen.

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