Neuere Entwicklungen in der Sickerwasserreinigung durch Deammonifikation
© Universit√§t Stuttgart - ISWA (3/2012)
Neben dem f√ľr die Elimination von Stickstoff bekannten Weg √ľber Nitrifikation und Denitrifikation wurden in der j√ľngeren Vergangenheit eine Reihe neuer Stoffwechselwege im Stickstoffkreislauf entdeckt. Die anaerobe Ammoniumoxidation (ANAMMOX) stellt einen dieser neuen Wege dar, bei dem Ammonium mit Nitrit direkt zu elementarem Stickstoff umgesetzt wird.

Sickerwasserinfiltration in der Silllegungsphase
© Universit√§t Stuttgart - ISWA (3/2012)
Die Deponieverordnung (DepV 2009) er√∂ffnet in Deutschland die M√∂glichkeit, mittels einer Stabilisierung des Deponiek√∂rpers (Befeuchtung und / oder Bel√ľftung) das Gef√§hrdungspotenzial zu vermindern und so zu einer schnelleren Beendigung der Nachsorgephase gelangen zu k√∂nnen.

Möglichkeiten zur Optimierung der Deponieentgasung
© ICP Ingenieurgesellschaft Prof. Czurda und Partner mbH (10/2011)
In der Vergangenheit ist im Rahmen der Deponieentgasung oft √ľber Undichtigkeiten von Gasbrunnen und die Auswirkung auf die Gasfassung referiert worden. Im folgenden Text soll darauf eingegangen werden, wie solche Undichtigkeiten erkannt und lokalisiert werden k√∂nnen und es soll eine M√∂glichkeit aufgezeigt werden, aufgefundene Undichtigkeiten zu beseitigen.

Perfluorierte Tenside (PFT) ‚Äď eine neu erkannte Stoffgruppe in Deponiesickerwasser. Bedeutung, Auswirkungen, Reaktionen
© ICP Ingenieurgesellschaft Prof. Czurda und Partner mbH (10/2011)
Bei Perfluorierten Tensiden (kurz: PFT) handelt es sich um organische Verbindungen mit oberflächenaktiven Eigenschaften. PFT zeichnen sich dadurch aus, dass in den Molekularverbindungen Wasserstoffatome durch Fluoratome substituiert sind. Aufgrund der Kohlenstoff-Fluor-Verbindungen wirken PFT nach außen hin negativ polar; es sind also anionische Tenside.

Kostenoptimiertes Bauen auf Deponien der Region Hannover: Altkörperrekultivierung, Bodenmanagement, Sickerwassersammler-Sanierung
© LGA Bautechnik GmbH (5/2011)
Anhand von zwei gr√∂√üeren Bauvorhaben auf Deponien der Region Hannover werden Potentiale zur Baukostenoptimierung aufgezeigt. Ein in Eigenregie operierendes und langfristig im Voraus agierendes Bodenmanagement kann in erheblichem Umfang Baukosten reduzieren. Die Organisation des Bodenmanagements und die Preisgef√ľge werden beschrieben. Weiterhin sind die Ausnutzung der M√∂glichkeiten des Vergaberechtes und gute fr√ľhzeitige Abstimmungen im Detail mit der Genehmigungsbeh√∂rde sinnvolle Voraussetzungen f√ľr kostenoptimiertes Bauen. Nebenangebote, die technische √Ąnderungen von Bauverfahren zum Inhalt haben, besitzen ein hohes Einsparungspotential, bergen aber auch Risiken in der Bauausf√ľhrung.

Wirtschaftliche Herstellung von Deponieoberflächenabdichtungen am Beispiel der Deponie Außernzell
© LGA Bautechnik GmbH (5/2011)
Auch bei umwelttechnischen Ma√ünahmen wie dem Bau von Oberfl√§chenabdichtungssystemen k√∂nnen durch optimierte Planung wirtschaftliche L√∂sungen ohne Qualit√§tsverlust erreicht werden. Im vorliegenden Fall k√∂nnen die kompletten Oberfl√§chenabdichtungsma√ünahmen trotz aufwendiger Entgasungs- und Sickerwasserr√ľckf√ľhrungsma√ünahmen zu einem Baupreis von etwa 50 ‚ā¨/m¬≤ errichtet werden.

Qualifizierter Einbau einer Wasserhaushaltsschicht auf der Deponie Weiden-West und Folgen f√ľr die Bodenbeschaffenheit, Bewuchs und Durchwurzelung
© LGA Bautechnik GmbH (5/2011)
In unseren humiden Gebieten herrscht eine positive Grundwasserbilanz vor, d.h. es dringt mehr Niederschlagswasser in den Boden, als durch Verdunstung und Evaporation (Evapotranspiration) aufgebraucht werden kann oder oberirdisch abflie√üt. Die deszendierende Wasserbewegung ist h√∂her als die aszendierende ‚Äď gro√ür√§umig und langfristig betrachtet. Das schlie√üt jedoch nicht aus, dass lokal unter definierten Standortbedingungen positive Wasserbilanz im Jahresmittel auf 0 zugeht. Dies kann z.B. in Gebieten mit niedrigen Jahresniederschl√§gen oder an Standorten mit hoher Wasserspeicherkapazit√§t des Bodens und gleichzeitig hoher Evapotranspiration der Fall sein.

Schadstoffpotenzial von verschiedenen Abfall- und Recyclingstoffen und deren Wirkung auf den Boden und das Grundwasser
© Verlag Abfall aktuell (1/2011)
Das Abfallaufkommen in Deutschland betrug 2004 ca. 340,5 Mio. Mg, wobei die Gruppe der ‚ÄěBau- und Abbruchabf√§lle einschlie√ülich Stra√üenaufbruch‚Äú den gr√∂√üten Anteil ausmachte. Die st√§ndig neu entstehenden Abf√§lle m√ľssen verwertet oder beseitigt werden. Die Bewertung mit einer entsprechenden Verwertung der st√§ndig anfallenden Abfallmengen sollen zuk√ľnftige Eintr√§ge von Schadstoffen vor allem in den Boden und das Grundwasser und damit in die Nahrungskette verhindern, bzw. so gering wie m√∂glich gehalten werden.

Umstellung auf Deammonifikation einer Sickerwasseraufbereitungsanlage an einem Tag
© Wasteconsult International (12/2010)
Ist es m√∂glich, ohne gro√üen technischen Aufwand eine stabil deammonifizierende Biomasse in kurzer Zeit unter ge√§nderten Randbedingungen in neuer Umgebung zu etablieren? Wenn ja, wie sieht es mit der Langzeitstabilit√§t der Prozesses aus und welche Vor- bzw. Nachteile ergeben sich aus dieser Umstellung f√ľr den Betreiber?

Deponie- und wasserbautechnischen Maßnahmen im Zuge der Stilllegung der Deponie Hennickendorf
© Wasteconsult International (12/2010)
Auf der Siedlungsabfalldeponie Hennickendorf im Landkreis M√§rkisch-Oderland wurden von 1976 bis 2001 insgesamt ca. 2.1 Mio. m¬≥ Abfall eingelagert. Die Errichtung der Deponie erfolgte hierbei innerhalb einer ehemaligen Tongewinnungsst√§tte ohne Bau von Basisabdichtungskomponenten, jedoch unter Fortf√ľhrung einer aktiven (Grund-) Wasserhaltung aus dem vorlaufenden Abbaubetrieb.

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