Chancen und HĂŒrden einer optimierten Verwertung von Fettabscheider - Inhalten in einer Tiroler Tourismusregion.
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2020)
Fette und Öle, die in das Abwasser gelangen, verursachen weltweit Probleme in den Kanalnetzen und in Abwasserreinigungsanlagen. Um dies zu verhindern, sind in Betrieben, in denen große Mengen an Fetten verarbeitet werden, Fettabscheider als Stand der Technik vorgeschrieben. Um den ordnungsgemĂ€ĂŸen Be-trieb der Fettabscheider zu gewĂ€hrleisten, sind vor allem regelmĂ€ĂŸige Entleerungen sowie die richtige Betriebsweise unabdingbar. In dieser Studie wurden 19 Fettabscheider in einer Tiroler Tourismusregion auf die Zusammensetzung der Fettschicht, sowie auf den Energiegehalt untersucht. Im Mittel bestanden rund 60 % der Fettschicht aus Störstoffen (Speisereste, Plastik) und Wasser. Dies wirken sich negativ auf die QualitĂ€t der Fette und auf den Energiegehalt der Fettabscheiderinhalte aus. In Österreich ist ein gĂ€ngiger Verwertungsweg der Fettabscheiderinhalte die Co-VergĂ€rung im Faulturm auf KlĂ€ranlagen. Der mittlere Biomethanertrag bei den untersuchten Proben lag bei 927 NL/kg oTR. Eine energetische Verwertung der Fettabscheiderinhalte auf KlĂ€ranlagen ist daher sehr vorteilhaft.

Einflussfaktoren auf die QualitĂ€t der SperrmĂŒllsammlung im Burgenland
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Vor dem Hintergrund stetig steigender Abfallmengen und knapper werdender Ressourcen steigt die Notwendigkeit der effizienten Abfallbewirtschaftung. Da eine Vielzahl an burgenlĂ€ndischen Gemeinden mit einem erhöhten SperrmĂŒllaufkommen konfrontiert sind und dadurch kein Auslangen mit den zugewiesenen Freiabfuhren finden, wodurch zusĂ€tzliche Kosten fĂŒr die Entsorgung anfallen, fokussiert der vorliegende Beitrag auf die SperrmĂŒllqualitĂ€t/-zusammensetzung im Burgenland.

Was kann moderne Abfall-Aufbereitungstechnik leisten?
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Moderne Abfall-Aufbereitungstechnik bietet fĂŒr die mechanische Separation von Wertstoffen aus SiedlungsabfĂ€llen sehr gute Möglichkeiten. Die Technologie findet jedoch Grenzen, die in den stofflichen Bedingungen von Aufbereitungsgut begrĂŒndet sind. Von besonderer Bedeutung sind die Abfallerzeuger, die durch ihre TrennaktivitĂ€t die Zusammensetzung und QualitĂ€t von Abfallgemischen maßgeblich bestimmen.

SCI_BIM - Tool fĂŒr verwertungsorientierten RĂŒckbau
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Als zukĂŒnftige Quellen materieller Ressourcen stellt die gebaute Infrastruktur ein wertvolles Materiallager dar. Im Sinne sauberer StoffkreislĂ€ufe mĂŒssen Schadstoffe und einer Wiederverwendung und einem Recycling entgegenstehende Störstoffe ausgeschleust werden, bevor verbleibende Bauwerksbestandteile wiederverwendet oder recycelt werden können.

Von der Stoffflussanalyse zur Handlungsempfehlung
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Die Methode der Stoffflussanalyse hat sich in den letzten Jahren stetig weiterentwickelt. Maßgeschneiderte Software erlaubt nunmehr einerseits die sehr detaillierte Modellierung realer Systeme und andererseits den Einsatz mathematisch-statistischer Methoden zur Behandlung der Datenunsicherheit.

Mehr Recycling – Hat der Ersatzbrennstoff noch Zukunft?
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Aktuell werden in Österreich rund 40 % der SiedlungsabfĂ€lle in 11 Abfallverbrennungsanlagen und 51 Mitverbrennungsanlagen thermisch verwertet. Werden die EU Ziele mit 60 % stofflicher Verwertung fĂŒr das Jahr 2030 bzw. 65 % fĂŒr das Jahr 2035 erreicht, muss im Gegenzug der Anteil an thermischer Verwertung sinken.

Recyclingpotentiale in der Bauindustrie
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Ressourcenverknappung, Mangel an Deponievolumen, ImportabhĂ€ngigkeit, sowie vorschreitender Urbanisierungsgrad, welcher diese Problematiken zunehmend ver-stĂ€rkt, sind derzeitige Problemstellungen, auf welche das Bauwesen einen immensen Einfluss hat. So ist der Bausektor beispielsweise fĂŒr 60 % der weltweiten Rohstoffgewinnung (Bribian et al. 2011), sowie 40 % der verursachten CO2-Emissionen verantwortlich (WGBC 2016).

ÜberfĂŒhrung eines nass-mechanischen Aufbereitungsverfahrens fĂŒr Altkunststoffe in den Pilotmaßstab
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Im gegenstĂ€ndlichen Beitrag wird ein Bogen ĂŒber mehr als zehn Jahre Forschung der LehrstĂŒhle fĂŒr Verfahrenstechnik des industriellen Umweltschutzes (VTIU), Aufbereitung und Veredlung (AuV) sowie Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft (AVAW) und industriellen Partnern im Bereich des chemischen Recyclings von Altkunststoffen gespannt.

Ergebnisse am Pilotversuch Wertstoffscanner – Abfallvermeidungspotential
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Der Wertstoffscanner wurde 2018 das erste Mal vorgestellt. Seitdem werden unterschiedliche Experimente und Pilotversuche durchgefĂŒhrt. In jeder Region ist die Ausgangslage und die Art der KommunikationsunterstĂŒtzung unterschiedlich, deshalb ist auch die Auswirkung des Wertstoffscanners auf die TrennqualitĂ€t nicht einheitlich. Die Resultate bisher zeigen aber, dass man mit solch einem System das Trennverhalten von BĂŒrgern in den meisten FĂ€llen deutlich verbessern kann. Bisherige Pilotversuche haben die Klassifikation von RestmĂŒll und BiomĂŒll als Hauptfraktion beinhaltet. Um die EU-Vorgaben hinsichtlich der Recyclingquoten zu erreichen, ist der Einsatz innovativer Systeme unumgĂ€nglich.

Entwicklung einer dynamisch rekonfigurierbaren Aufbereitungsanlage
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BLUELINE reprÀsentiert eine dynamisch rekonfigurierbare Aufbereitungsanlage in semimobiler Containerbauweise, deren Entwicklung in einem dreijÀhrigen FFG-Projekt umgesetzt wurde, und die zur Aufbereitung von industriellen Reststoffen eingesetzt wird.

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