Die neue Wirbelschichtverbrennungsanlage der Norske Skog Bruck GmbH
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2020)
Am österreichischen Standort in Bruck a.d. Mur des norwegischen Papierkonzerns Norske Skog entsteht eine neue Wirbelschichtverbrennungsanlage fĂŒr Papierrejecte, Ersatzbrennstoffe und KlĂ€rschlamm. Die KapazitĂ€t betrĂ€gt 160.000 t/Jahr.

Thermische Metallgewinnung aus TertiÀrabfÀllen
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2020)
In einem speziell entwickelten pyrometallurgischen Verfahren werden feinkörnige, feinstverwachsene RĂŒckstĂ€nde aus einer mechanischen ShredderrĂŒckstandsaufbereitungsanlage, welche sehr geringe Metallgehalte aufweisen, weiterbehandelt. Dabei wird Anlagentechnik der Metallurgie auf innovative Art mit modernster Technik der thermischen Abfallverwertung verbunden.

Erfahrungen mit der biologischen Abbaubarkeit von kompostierbaren Kaffeekapseln
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2020)
In Österreich kommen verstĂ€rkt Kaffeekapseln auf den Markt, die als „kompostierbar“ bzw. „biologisch abbaubar“ gekennzeichneten werden. Diese Entwicklung wird von Konsumenten als positiv wahrgenommen, ist jedoch aus abfallwirtschaftlicher und umwelttechnischer Sicht als kritisch zu betrachten. Denn in bisherigen Studien (van der Zee & Molenveld 2020; Rameder 2018; Shrestha et al. 2020), war die Desintegration der zumeist aus PLA bestehenden Kapseln in Labor-versuchen und in der Praxis nach den Anforderungen der EN 13432 nicht in ausrei-chendem Maße gegeben. Die bisherigen Erkenntnisse werden durch die eigenen Ergebnisse der experimentellen Untersuchungen an vier am österreichischen Markt erhĂ€ltlichen „kompostierbaren“ Kaffeekapseln nur bestĂ€tigt. Erfahrungen der österreichischen AbfallwirtschaftsverbĂ€nde zu dieser Thematik stĂŒtzen im Wesentlichen die Erkenntnis, dass die derzeitige Entwicklung in Richtung biologisch abbaubare Kunststoffe fĂŒr das Produkt Kaffeekapsel nach dem derzeitigen Stand der Erkenntnisse und Erfahrungen nicht sinnvoll erscheint.

Statistische Betrachtung von Infrarot-Sensordaten in der Aufbereitung mit Relevanz zur BrandfrĂŒherkennung
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2020)
Neue ZĂŒndquellen erschweren zunehmend die Lagerung und Aufbereitung von AbfĂ€llen, insbesondere durch Akkumulatoren oder Batterien kommt es immer wieder zu großen SchĂ€den in abfallverarbeitenden Unternehmen. Zudem ist davon auszugehen, dass sich in den nĂ€chsten Jahren die in Verkehr gesetzte Menge an Akkumulatoren und Batterien stark erhöhen wird. Ohne geeignete Messsysteme ist es kaum möglich, BrĂ€nde frĂŒhzeitig zu erkennen. Um mit dem zunehmenden Brandrisiko umzugehen und um brandbezogenen Gefahren entgegenzuwirken wer-den daher IR-Messsensoren eingesetzt. Diese Sensoren werden an verschiedenen Stellen platziert, an denen erfahrungsgemĂ€ĂŸ mit hohen Temperaturen zu rechnen ist, wie beispielsweise nach Zerkleinerungsaggregaten und anderen Aggregaten mit mechanischer Beanspruchung. Sensoren werden aber auch eingesetzt, um das Material am Ende der Verarbeitung noch einmal zu kontrollieren, bevor es in das Output-Lager befördert wird. Der vorliegende Beitrag wertet die Messdaten von mehreren Anlagenstandorten aus und vergleicht diese. Ziel ist es, Trends in den Daten zu erkennen, um mögliche Maßnahmen abzuleiten. Die Datengrundlage umfasst die Temperaturen der einzelnen Messpunkte sowie gemessenen Maximaltemperaturen. Diese Datengrundlage wird mit qualitativen Daten ergĂ€nzt, welche neben dem Grund der TemperaturĂŒberschreitung auch das Material klassifiziert. In diesem Zuge wird auch eine statistisch signifikante AbhĂ€ngigkeit mit dem verarbeiteten Material hergestellt und auch mit den im Einsatz stehenden Zerkleinerungsaggregaten in Bezug gebracht. Der Ver-gleich der Anlagenstandorte dient dabei der AbschĂ€tzung des Risikos fĂŒr restmĂŒllaufbereitende Unternehmen. Die zu vergleichenden Anlagen weisen teilweise die gleichen Inputmaterialien auf, unterscheiden sich jedoch im jĂ€hrlichen Durchsatz. Der zu betrachtende Inputstrom umfasst neben gemischten SiedlungsabfĂ€llen, GewerbeabfĂ€lle und SperrmĂŒll.

Große Differenzen
© Rhombos Verlag (3/2020)
Die Replik auf die NABU-Studie zur Entwicklung der energetischen Verwertung bis 2030 spricht gegen einen RĂŒckbau von KapazitĂ€ten

Überblick und Einordnung
© Rhombos Verlag (12/2019)
Eine Bestandsaufnahme bestehender Verfahren der thermischen Verwertung von KlÀrschlamm ermöglicht eine bessere Bedarfsplanung

Verbrennung britischer AbfÀlle
© Rhombos Verlag (12/2019)
Zur thermischen Entsorgung von britischem Haus- und GewerbemĂŒll in Kontinentaleuropa liegt eine ökologische Bewertung vor

CarbonfaserverstÀrkte Kunststoffe
© Rhombos Verlag (6/2019)
Untersuchungen im industriellen Maßstab zeigen, dass die Bedingungen in Siedlungs- und Sonderabfallverbrennungsanlagen fĂŒr eine Zerstörung von Carbonfasern nicht ausreichen

Abfallverbrennung im europÀischen Kontext zwischen Chancen und Risiken
© Witzenhausen-Institut fĂŒr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2019)
Der Abfallverbrennungsmarkt in Deutschland ist aktuell von einer hohen Anlagenauslastung mit einem einhergehenden Angebot verfĂŒgbarer Abfallmengen geprĂ€gt. Die Marktentwicklung hĂ€ngt dabei von vielen rechtlichen sowie wirtschaftlichen Faktoren ab, die sich zum Teil gegenseitig ergĂ€nzen und sowohl den europĂ€ischen als auch deutschen Abfallverbrennungsmarkt maßgeblich beeinflussen. Im Folgenden werden aus Sicht der EEW Energy from Waste GmbH – Deutschlands fĂŒhrendem Unternehmen auf dem Gebiet thermischer Abfallverwertungsanlagen – einige der wesentlichen Chancen und Risiken beleuchtet, die sich im europĂ€ischen Kontext auf die kĂŒnftige Markt- und Auslastungssituation auswirken können.

Stand und Perspektiven der Abfallverbrennung in Deutschland
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2019)
Gestiegene Abfallmengen bei nahezu konstanten BehandlungskapazitĂ€ten haben in den letzten Jahren zu einem hohen Auslastungsgrad der in Deutschland zur thermischen Abfallbehandlung betriebenen Anlagen gefĂŒhrt. Vor dem Hintergrund der in Europa angestrebten Kreislaufwirtschaft inklusive des geplanten Ausstiegs aus der Deponierung unbehandelter SiedlungsabfĂ€lle bis 2035 wird deutlich, dass der Entsorgungssicherheit, insbesondere fĂŒr Gewerbe- und IndustrieabfĂ€lle, zukĂŒnftig eine grĂ¶ĂŸere Bedeutung zukommen muss.

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