L√∂sung einer Herausforderung: Sammlung und Verwertung von Elektroaltger√§ten mit geringem Materialwert in China ‚Äď am Beispiel Leuchtstofflampen
© DGAW - Deutsche Gesellschaft f√ľr Abfallwirtschaft e.V. (3/2014)
Die Sammlung von Elektroaltger√§ten (EAG) wird in China haupts√§chlich von informellen Abfallsammlern bewerkstelligt. Der Fokus liegt dabei auf wertstoffreichen Ger√§ten. Da mit den aus Leuchtstofflampen wiedergewinnbaren Materialien derzeit keine hohen Erl√∂se erzielbar sind und sie dar√ľber hinaus gef√§hrliches Quecksilber beinhalten, werden Lampen von informellen Sammlern nicht gesammelt. Ziel der Arbeit ist es, m√∂gliche Wege aufzuzeigen, um die Sammlung von ausgedienten Leuchtstofflampen unter chinesischen Gegebenheiten zu f√∂rdern.

Ans√§tze f√ľr eine gro√ütechnische Umsetzung eines biologischen Laugungsverfahrens zur R√ľckgewinnung von Schwermetallen aus Elektro- und Elektronikschrott
© DGAW - Deutsche Gesellschaft f√ľr Abfallwirtschaft e.V. (3/2014)
Die biologische Laugung stellt eine potentielle M√∂glichkeit zur effizienten R√ľckgewinnung von Metallen aus Abfallstr√∂men dar. Am Lehrstuhl Siedlungswasser- und Abfallwirtschaft der Universit√§t Duisburg-Essen wurde eine kontinuierliche zweistufige Versuchsanlage konzipiert und gebaut. Die f√ľr die Laugung notwendigen Bakterienst√§mme k√∂nnen in einem Fermenter sicher kultiviert werden. Durch die Untersuchungen an der Versuchsanlage sollen eine √∂konomisch und √∂kologisch optimale Prozessfahrweise und die entsprechenden Prozessparameter ermittelt werden.

bifa-Text Nr. 62: √Ėkoeffizienzanalyse von Photovoltaikmodulen
© bifa Umweltinstitut GmbH (11/2013)
Die Studie vom bifa Umweltinstitut zeichnet ein zukunftsgerichtetes Bild der √∂kologischen und √∂konomischen Wirkungen von Photovoltaik (PV)-Systemen entlang des gesamten Lebenszyklus. Bewertet wurden die Herstellung der PV-Systeme, deren Betrieb in verschiedenen Anwendungsf√§llen sowie unterschiedliche Recyclingszenarien. Untersucht wurden Wafer- sowie D√ľnnschicht-Technologien. Die Bewertung erfolgt nicht nur als Momentaufnahme, sondern beschreibt auch die Potenziale mittelfristiger Entwicklungen. Die Studie wurde im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums f√ľr Umwelt und Verbraucherschutz realisiert und durch eine Vielzahl von in der Photovoltaik-Branche t√§tigen Unternehmen unterst√ľtzt.

Anaerobe Verwertung von Reststoffen der milchverarbeitenden Industrie ‚Äď Verfahrenstechnische Umsetzung und Prozessoptimierung
© Institut f√ľr Abfall- und Kreislaufwirtschaft - TU Dresden (9/2013)
Im Produktionsprozess der Molkerei wird die Milch zun√§chst durch Separieren in Rahm und Magermilch sowie Pasteurisieren f√ľr die weitere Verarbeitung vorbereitet. In verschiedenen Verarbeitungsschritten entstehen nachfolgend Frischeprodukte, wie Konsummilch, Joghurt, Butter, Buttermilch und K√§se. Aus der beim K√§sereiprozess anfallenden Molke k√∂nnen zus√§tzlich einzelne Milchbestandteile, wie Laktose, Kalziumkarbonat und Molkeeiwei√ü separiert, aufkonzentriert und getrocknet werden, um nachfolgend als Lebensmittelzusatzstoffe Verwendung zu finden.

R√ľckf√ľhrung von H√ľttenreststoffen der Stahlindustrie, insbesondere eisenreichen Filterst√§uben, in den Konverterprozess
© TK Verlag - Fachverlag f√ľr Kreislaufwirtschaft (6/2013)
In der deutschen Stahl- und Gie√üereiindustrie fallen pro Jahr mehr als zwei Millionen Tonnen hocheisenhaltige Abf√§lle an. Hiervon sind rund 350.000 t pro Jahr sog. rote Filterst√§ube, deren Eisengehalt (Fe) etwa f√ľnfzig Prozent betr√§gt. Der √ľberwiegende Anteil wird zurzeit im Regelfall durch Ablagerung entsorgt. Die R√ľckf√ľhrung (Recycling) dieser St√§ube in Hochtemperaturprozesse der Stahl- und Gie√üereiindustrie (hier in den Konverterprozess) w√§re eine wesentliche R√ľckgewinnungsma√üe (nicht nur f√ľr Eisen sondern auch z.B. f√ľr Zink s.u.). Voraussetzung ist allerdings eine geeignete Aufbereitungsm√∂glichkeit der Filterst√§ube durch Brikettierung, Pelletierung o.√§. Hierzu sei auf zugeh√∂riges Schrifttum verwiesen.

Aufbereitung von Deponiegas unter Verwendung alkalischer Reststoffe
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (4/2013)
In zwei innovativen Prozessen zur Aufbereitung von Bio- und Deponiegas wird das CO2 nicht emittiert, sondern in alkalischen Reststoffen chemisch fixiert. Die Ergebnisse der technischen Evaluierung werden dargestellt.

State of the Art from Chemical-Physical Treatment Facilities for Fluid Hazardous Wastes Disposal
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2012)
Chemical-physical treatment facilities for hazardous fluid wastes represents an important disposal path in Austria. Therefore, two studies (IAE in order for the province of Styria, the Federal Environment Agency) were carried out, which deals with the potential waste input, facility capacities, prevailing configurations and the difference between state of the art and best available techniques in this kind of waste disposal.

Sorptionsversuche mit Monochlorbenzol
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2012)
Im Rahmen eines Projektes zur Altlastensanierung auf dem Gel√§nde des Industrieparks Frankfurt H√∂chst (IPH) werden derzeit Sorptions- und Desorptionsstudien zu Monochlorbenzol durchgef√ľhrt. Auf Grundlage dieser Ergebnisse sollen neue Sanierungsmethoden entwickelt werden, die das derzeitig auf dem IHP-Gel√§nde angewandte pump&treat-Verfahren (p&t) erg√§nzten oder ersetzten. Dadurch soll ein schnellerer Sanierungserfolg erzielt werden. Die Herausforderung besteht darin, in den Laborversuchen Methoden anzuwenden, wodurch die gasf√∂rmigen Verluste, welche aufgrund der hohen Fl√ľchtigkeit der Substanz entstehen, zu minimieren bzw. bestimmbar machen.

Toxikologische Tests zur Risikominimierung bei Altlastensanierungsverfahren
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2012)
Gaswerksstandorte und Kokereien zeigen sehr typische Boden und Grundwasserverunreinigun-gen. Es handelt sich dabei um Nebenprodukte der Produktion, wie Teer und Teer√∂le (PAK, He-tero-PAK) sowie monoaromatische Verbindungen, Kohlenwasserstoffe, Phenole, komplexe Cy-anide, Sulfide und Ammonium (Musser 2001, Werner 2008). Die Anzahl derart kontaminierter Standorte in √Ėsterreich ist nicht genau bekannt, da es neben ca. 40 Gaswerken (19 davon in Wien) und mehreren Kokereien eine gr√∂√üere Anzahl von Teer und teerverarbeitender Betriebe (z.B. Herstellung von Telefonmasten und Eisenbahnschwellen) gab, sodass die mit PAK konta-minierten Standorte auf √ľber 100 gesch√§tzt werden (Granzin 2011).

Sicherheitsanalyse von Endlagern, bef√ľllt mit atomaren und anderen Abf√§llen
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2012)
Der Begriff Endlager wird vorwiegend im Zusammenhang mit der Lagerung von Atomm√ľll verwendet. Zu Endlagern werden aber alle Deponien mutieren, in denen die nicht mehr ben√∂tig-ten Reststoffe unserer Zivilisation verwahrt werden. Kennzeichnend ist bei der Diskussion √ľber Endlager, dass noch keine Deponie den Status Endlager erreicht hat. Das liegt vor allem daran, dass man glaubt, mit Beobachtung der Emissionen im Rahmen der Nachsorge erkennen zu k√∂n-nen, wann eine Deponie zum Endlager mutiert. Die Beobachtung der Emission eignet sich nur zur Gefahrenabwehr, aber nicht zur Vorsorge. Die Vorsorge muss alle erforderlichen Ma√ünah-men beinhalten, um die Gefahren nicht eintreten zu lassen.

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