Abfallvergasungstechnik mit Direktschmelze zur Energie- und Materialr√ľckgewinnung
© TK Verlag - Fachverlag f√ľr Kreislaufwirtschaft (1/2015)
Die Vergasung von Siedlungsabfall ist ein weltweit erforschtes Thema und hat sich als eine alternative thermische Behandlungsm√∂glichkeit von Abfall bew√§hrt. Das Direct- Melting-System (DMS = Direktschmelzverfahren) ist eine Schachtofenvergasungs- und -schmelztechnik f√ľr verschiedene Arten von Abf√§llen. Sie weist mehr als 40 Referenzen auf und wird seit 35 Jahren eingesetzt. Diese Vergasungstechnik wird zur Verarbeitung von Siedlungsabfall zusammen mit Abf√§llen unterschiedlicher Art verwendet, wie beispielsweise Klarschlamm, Klinikabf√§lle oder Asche aus Verbrennungsanlagen. Ihr Vorteil ist die simultane R√ľckgewinnung von sowohl Energie als auch Material in einem Prozessablauf.

Bonfol: Umfassender Umweltschutz während der aufwändigen Deponiesanierung
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2014)
Die Sonderm√ľlldeponie nahe der jurassischen Gemeinde Bonfol (CH) wird im Auftrag der Basler Chemischen Industrie defi nitiv saniert. Dabei werden die zumeist chemischen Abf√§lle, die in den 1960er- und 1970er-Jahren in einer Tongrube eingelagert wurden, ausgehoben und off-site verbrannt. Dadurch sollen gem√§√ü eidgen√∂ssischer Altlastenverordnung das Oberfl√§chen- und das Grundwasser langfristig gesch√ľtzt werden, ohne dass weitere Ma√ünahmen nach zwei Generationen n√∂tig werden. Die Aushub- und Vorbereitungsarbeiten der Abf√§lle werden von einem klar definierten Umweltmonitoring-Programm f√ľr Wasser, Luft und Boden begleitet, um Risiken f√ľr Mensch und Umwelt zu vermeiden.

Deponierung umweltrelevanter Schlämme in geosynthetischen Schläuchen
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2014)
Schl√§mme k√∂nnen sowohl im Zuge nat√ľrlicher Sedimentationsvorg√§nge, h√§ufig jedoch als ein ungewolltes Nebenprodukt industrieller Prozesse entstehen. Sowohl im Hinblick auf den Transport als auch hinsichtlich der stofflichen Verwertung (z.B. bei Kontamination) bereiten Schl√§mme Probleme. Industriell entstandene Schl√§mme werden h√§ufig in der N√§he des Produktionsstandortes in Becken deponiert. Aus j√ľngerer Vergangenheit sind F√§lle bekannt, bei denen Lagerfl√§chen unter den jeweiligen √∂rtlichen politischen und √∂konomischen Randbedingungen nach derzeitigem technischen Verst√§ndnis m√∂glicherweise unzureichend geplant, ausgef√ľhrt und bewirtschaftet wurden. Die Schlammentw√§sserung in geotextilen Schl√§uchen stellt ein alternatives Verfahren zur Lagerung bei gleichzeitiger positiver Ver√§nderung der mechanischen Eigenschaften der Schl√§mme dar.

Verwendung von Bohrloch-Cuttings als F√ľllstoff in Kunststoffen
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2014)
Das Ziel dieser Untersuchungen war die Analyse und Bewertung der Einsatzm√∂glichkeit von Bohrloch-Cuttings aus der √Ėl- und Gasindustrie in Polymermatrizen. Diese Cuttings fallen in gr√∂√üeren Mengen an und m√ľssen teilweise, sofern es sich um √∂lbasischen Sp√ľlungen handelt, entsorgt werden. Anhand von unterschiedlichen Polymeren wurden die Verarbeitbarkeit des Materials und die erzielten Eigenschaftsver√§nderungen untersucht. Um einen m√∂glichst gro√üen Anwendungsbereich abzudecken, wurden die mengenm√§√üig wichtigsten Massenpolymere verwendet. In diesem Projekt wurden unterschiedliche Compounds hergestellt und durch eine Vielzahl unterschiedlicher Methoden, wie beispielsweise Zugpr√ľfung, charakterisiert.

L√∂sung einer Herausforderung: Sammlung und Verwertung von Elektroaltger√§ten mit geringem Materialwert in China ‚Äď am Beispiel Leuchtstofflampen
© DGAW - Deutsche Gesellschaft f√ľr Abfallwirtschaft e.V. (3/2014)
Die Sammlung von Elektroaltger√§ten (EAG) wird in China haupts√§chlich von informellen Abfallsammlern bewerkstelligt. Der Fokus liegt dabei auf wertstoffreichen Ger√§ten. Da mit den aus Leuchtstofflampen wiedergewinnbaren Materialien derzeit keine hohen Erl√∂se erzielbar sind und sie dar√ľber hinaus gef√§hrliches Quecksilber beinhalten, werden Lampen von informellen Sammlern nicht gesammelt. Ziel der Arbeit ist es, m√∂gliche Wege aufzuzeigen, um die Sammlung von ausgedienten Leuchtstofflampen unter chinesischen Gegebenheiten zu f√∂rdern.

Ans√§tze f√ľr eine gro√ütechnische Umsetzung eines biologischen Laugungsverfahrens zur R√ľckgewinnung von Schwermetallen aus Elektro- und Elektronikschrott
© DGAW - Deutsche Gesellschaft f√ľr Abfallwirtschaft e.V. (3/2014)
Die biologische Laugung stellt eine potentielle M√∂glichkeit zur effizienten R√ľckgewinnung von Metallen aus Abfallstr√∂men dar. Am Lehrstuhl Siedlungswasser- und Abfallwirtschaft der Universit√§t Duisburg-Essen wurde eine kontinuierliche zweistufige Versuchsanlage konzipiert und gebaut. Die f√ľr die Laugung notwendigen Bakterienst√§mme k√∂nnen in einem Fermenter sicher kultiviert werden. Durch die Untersuchungen an der Versuchsanlage sollen eine √∂konomisch und √∂kologisch optimale Prozessfahrweise und die entsprechenden Prozessparameter ermittelt werden.

bifa-Text Nr. 62: √Ėkoeffizienzanalyse von Photovoltaikmodulen
© bifa Umweltinstitut GmbH (11/2013)
Die Studie vom bifa Umweltinstitut zeichnet ein zukunftsgerichtetes Bild der √∂kologischen und √∂konomischen Wirkungen von Photovoltaik (PV)-Systemen entlang des gesamten Lebenszyklus. Bewertet wurden die Herstellung der PV-Systeme, deren Betrieb in verschiedenen Anwendungsf√§llen sowie unterschiedliche Recyclingszenarien. Untersucht wurden Wafer- sowie D√ľnnschicht-Technologien. Die Bewertung erfolgt nicht nur als Momentaufnahme, sondern beschreibt auch die Potenziale mittelfristiger Entwicklungen. Die Studie wurde im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums f√ľr Umwelt und Verbraucherschutz realisiert und durch eine Vielzahl von in der Photovoltaik-Branche t√§tigen Unternehmen unterst√ľtzt.

Anaerobe Verwertung von Reststoffen der milchverarbeitenden Industrie ‚Äď Verfahrenstechnische Umsetzung und Prozessoptimierung
© Institut f√ľr Abfall- und Kreislaufwirtschaft - TU Dresden (9/2013)
Im Produktionsprozess der Molkerei wird die Milch zun√§chst durch Separieren in Rahm und Magermilch sowie Pasteurisieren f√ľr die weitere Verarbeitung vorbereitet. In verschiedenen Verarbeitungsschritten entstehen nachfolgend Frischeprodukte, wie Konsummilch, Joghurt, Butter, Buttermilch und K√§se. Aus der beim K√§sereiprozess anfallenden Molke k√∂nnen zus√§tzlich einzelne Milchbestandteile, wie Laktose, Kalziumkarbonat und Molkeeiwei√ü separiert, aufkonzentriert und getrocknet werden, um nachfolgend als Lebensmittelzusatzstoffe Verwendung zu finden.

R√ľckf√ľhrung von H√ľttenreststoffen der Stahlindustrie, insbesondere eisenreichen Filterst√§uben, in den Konverterprozess
© TK Verlag - Fachverlag f√ľr Kreislaufwirtschaft (6/2013)
In der deutschen Stahl- und Gie√üereiindustrie fallen pro Jahr mehr als zwei Millionen Tonnen hocheisenhaltige Abf√§lle an. Hiervon sind rund 350.000 t pro Jahr sog. rote Filterst√§ube, deren Eisengehalt (Fe) etwa f√ľnfzig Prozent betr√§gt. Der √ľberwiegende Anteil wird zurzeit im Regelfall durch Ablagerung entsorgt. Die R√ľckf√ľhrung (Recycling) dieser St√§ube in Hochtemperaturprozesse der Stahl- und Gie√üereiindustrie (hier in den Konverterprozess) w√§re eine wesentliche R√ľckgewinnungsma√üe (nicht nur f√ľr Eisen sondern auch z.B. f√ľr Zink s.u.). Voraussetzung ist allerdings eine geeignete Aufbereitungsm√∂glichkeit der Filterst√§ube durch Brikettierung, Pelletierung o.√§. Hierzu sei auf zugeh√∂riges Schrifttum verwiesen.

Aufbereitung von Deponiegas unter Verwendung alkalischer Reststoffe
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (4/2013)
In zwei innovativen Prozessen zur Aufbereitung von Bio- und Deponiegas wird das CO2 nicht emittiert, sondern in alkalischen Reststoffen chemisch fixiert. Die Ergebnisse der technischen Evaluierung werden dargestellt.

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