Optimierung einer Klärschlamm-Monoverbrennung am Beispiel der Anlage des Klärwerks Karlsruhe
© TK Verlag - Fachverlag f√ľr Kreislaufwirtschaft (1/2015)
Seit dem Jahre 1981 betreibt die Stadt Karlsruhe f√ľr die Entsorgung ihrer nicht ausgefaulten kommunalen Kl√§rschl√§mme eine eigene Monoverbrennungsanlage auf dem Gel√§nde des Kl√§rwerks westlich der Bundesstra√üe B 36.

Zukunftsfähigkeit kleiner Klärschlammverbrennungsanlagen
© TK Verlag - Fachverlag f√ľr Kreislaufwirtschaft (1/2015)
Die Bestrebungen die landwirtschaftliche Verwertung von Klarschlamm zu beenden erfordert in nachster Zeit erhebliche Kapazitaten an thermischen Klarschlammbehandlungsanlagen. Vor dem Hintergrund des Ressourcenschutzes konnte bei der Mono- Klarschlammverbrennung der Rohstoff Phosphor aus den Aschen zuruck gewonnen werden, was bei einer Mitverbrennung nicht moglich ist.

Deponierung umweltrelevanter Schlämme in geosynthetischen Schläuchen
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2014)
Schl√§mme k√∂nnen sowohl im Zuge nat√ľrlicher Sedimentationsvorg√§nge, h√§ufig jedoch als ein ungewolltes Nebenprodukt industrieller Prozesse entstehen. Sowohl im Hinblick auf den Transport als auch hinsichtlich der stofflichen Verwertung (z.B. bei Kontamination) bereiten Schl√§mme Probleme. Industriell entstandene Schl√§mme werden h√§ufig in der N√§he des Produktionsstandortes in Becken deponiert. Aus j√ľngerer Vergangenheit sind F√§lle bekannt, bei denen Lagerfl√§chen unter den jeweiligen √∂rtlichen politischen und √∂konomischen Randbedingungen nach derzeitigem technischen Verst√§ndnis m√∂glicherweise unzureichend geplant, ausgef√ľhrt und bewirtschaftet wurden. Die Schlammentw√§sserung in geotextilen Schl√§uchen stellt ein alternatives Verfahren zur Lagerung bei gleichzeitiger positiver Ver√§nderung der mechanischen Eigenschaften der Schl√§mme dar.

Gewinnung von Metallen aus Klärschlamm und MV-Schlacken mittels hyperakkumulierender Pflanzen
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2014)
Die Anreicherung von Metallen aus diffus vorliegenden Konzentrationen, wie sie z.B. in Kl√§r- und Abwasserschl√§mmen oder M√ľllverbrennungsr√ľckst√§nden vorliegen, ist √ľber derzeit verf√ľgbare technische Systeme nur unter gro√üem Energie- und Ger√§teaufwand m√∂glich. In diesem Projekt wurde die Nutzbarkeit von hyperakkumulierenden Pflanzen, die in ihrem Gewebe Metalle anreichern k√∂nnen, untersucht, um Metallressourcen aus Reststr√∂men zu gewinnen. Mittels Test- und Analysereihen konnten Informationen gewonnen werden, unter welchen Rahmenbedingungen gewisse Pflanzenarten Chrom, Kobalt, Mangan, Nickel, Vanadium, Zink und auch einige seltene Erden in versprechenden Mengen anreichern. Mittels Konsultationen mit Experten und Stakeholdern aus Industrie und Abfallwirtschaft wurden Aufarbeitungsstrategien des ‚ÄěBio-Erzes‚Äú vorsondiert, um tats√§chlich reine Metalle aus dem angereicherten Pflanzengewebe zu gewinnen.

Grundlagen und Empfehlungen f√ľr eine bayerische Phosphorstrategie
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2014)
Phosphor stellt einen f√ľr den Menschen lebensnotwendigen Rohstoff dar, der in seinen haupts√§chlichen Anwendungen nicht substituierbar ist. Da die heute bekannten, endlichen geogenen Phosphatvorr√§te zudem mit Cadmium und Uran belastet sind, gewinnt die Phosphorr√ľckgewinnung immer mehr an Stellenwert. Die n√∂tigen Voraussetzungen und Entscheidungsgrundlagen f√ľr eine nachhaltige Phosphorr√ľckgewinnung aus phosphorhaltigen Abf√§llen und Reststoffen im Freistaat Bayern wurden in einer Initialstudie erarbeitet.

Kreislauff√ľhrung von SEE-haltigen Polierschl√§mmen
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2014)
Bei der Herstellung von Swarovski-Kristallglasobjekten werden, nach dem Bearbeitungsschritt des Schleifens, beim Polieren Poliermittel eingesetzt (aktuell bis zu 300 t/a), die zum gr√∂√üten Teil aus Oxiden der Seltenen Erden Lanthan und Cer bestehen. Diese wurden fr√ľher nach Gebrauch deponiert, k√∂nnen jetzt aber durch eine chemisch-verfahrenstechnische Weiterentwicklung des Produktionsprozesses kontaminationsfrei als ‚ÄěPolierschlamm‚Äú gesammelt und als Poliermittel wiederverwendet werden. Das Projekt befasst sich mit der Erforschung der Arbeitsschritte, welche f√ľr eine Aufarbeitung des Polierschlamms bis zur Wiedereinsetzbarkeit der enthaltenen Seltenenerdoxide als Poliermittel erforderlich sind.

Klärschlamm: eine globale Herausforderung
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (5/2014)
Nach dem Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung soll die Kl√§rschlammausbringung zu D√ľngezwecken beendet werden. Die Hydrothermale Carbonisierung er√∂ffnet hier neue M√∂glichkeiten f√ľr eine effiziente thermische Verwertung. Vorgestellt werden die Ergebnisse einer Studie der Z√ľrcher Hochschule f√ľr Angewandte Wissenschaften, die in Zusammenarbeit mit der AVA-CO2 und im Auftrag der Schweizer Bundesregierung erstellt wurde.

Verfahren im Vergleich
© Rhombos Verlag (4/2014)
Die Phosphatgewinnung aus Abwasser und Klärschlammasche könnte in 10 bis 15 Jahren wirtschaftlich sein

Nicht-Eisen-Metallgehalte in Abfallverbrennungsschlacken
© DGAW - Deutsche Gesellschaft f√ľr Abfallwirtschaft e.V. (3/2014)
Von den 24,5 Mio. Mg j√§hrlich thermisch behandelten Abf√§llen fallen in Deutschland 5,5 Mio. Mg Schlacke bzw. Asche aus der Hausm√ľllverbrennung (HMVS) und zus√§tzlich 300.000 Mg Kl√§rschlammasche an. Darin sind ca. 7 - 10 % Metalle enthalten. Bei Eisen werden bereits gute R√ľckgewinnungsraten realisiert. Die derzeitige NE-Metallaufbereitung zeigt sich weniger effizient. Neben den als Hauptbestandteile vorhandenen Basismetallen Kupfer, Aluminium und Zink gilt das Interesse jetzt auch den Edelmetallen und seltenen Erden. Auf der Basis von Literaturrecherchen und eigenen Analysen kann abgeleitet werden, dass auch f√ľr die Metalle Silber, Gold, Platin, Neodym, Tantal, Hafnium, Rhenium, Dysprosium, Praseodym und Yttrium ein relevantes R√ľckgewinnungspotenzial besteht. Dar√ľber hinaus muss das Metallpotenzial von Kl√§rschlammaschen untersucht werden.

Pyrolyseverfahren in Burgau ‚Äď eine Betrachtung aus Sicht der √úberwachungsbeh√∂rde ‚Äď
© TK Verlag - Fachverlag f√ľr Kreislaufwirtschaft (1/2014)
Die M√ľllpyrolyseanlage (MPA) Burgau war nach Betreiberangaben bis etwa 2001 die weltweit einzige gro√ütechnische Pyrolyseanlage f√ľr Hausm√ľll, die im Dauerbetrieb die Entsorgung des gesamten Restabfalls der Region sicherte. Nach √ľber drei√üig Jahren Betriebserfahrung mit lediglich kleineren Betriebsst√∂rungen kann der Betreiber von einem bew√§hrten Verfahren mit einer sicheren Betriebsweise ausgehen.

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