Perspektiven der kommunalen Entsorgungswirtschaft unter aktuellen Randbedingungen
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2010)
Randbedingungen bilden den Rahmen f√ľr die Ausgestaltung einer T√§tigkeit. Den Rahmen f√ľr die Ausgestaltung der deutschen Abfallwirtschaft bilden ma√ügeblich die Randbedingungen, die von Politik, Wirtschaft und √∂kologischen Gegebenheiten vorgegeben werden. Auch die Auseinandersetzungen zwischen privaten und kommunalen Entsorgungsunternehmen beeinflussen die Ausgestaltung der Aufgaben. Die aktuellen Konflikte sind in der Renaissance der kommunalen Entsorger begr√ľndet und werden durch Unklarheiten des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes erm√∂glicht.

Abfallwirtschaftliche Herausforderungen der Stadt Kassel vor dem Hintergrund veränderter wirtschaftlicher Rahmenbedingungen
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2010)
Die documenta-Stadt Kassel ist eine kreisfreie Stadt und stellt mit einer Einwohnerzahl von rund 194.000 Menschen das Oberzentrum Nordhessens dar. Die Abfallentsorgung in Kassel ist sichergestellt durch den Eigenbetrieb Die Stadtreiniger Kassel und durch die M√ľllheizkraftwerk Kassel GmbH. Die Aufgaben des √∂ffentlich-rechtlichen Entsorgungstr√§gers nimmt dabei der Eigenbetrieb Die Stadtreiniger Kassel wahr, der neben dem Bereich der Abfallwirtschaft auch f√ľr die Stra√üenreinigung und den Winterdienst zust√§ndig ist.

Auswirkungen einer steuerlichen Gleichbehandlung von öffentlichen Entsorgungseinrichtungen und privaten Entsorgungsunternehmen
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (4/2010)
Schon nahezu zwei Dekaden w√§hrt die Diskussion √ľber die Steuerpflicht √∂ffentlich-rechtlicher Entsorgungstr√§ger in der Abfallwirtschaft. Dabei wurde kaum eine Plattform ausgelassen und nahezu s√§mtliche Instrumente kamen zum Einsatz. Man zog vielf√§ltige Register; es wurde argumentiert, gestritten, polemisiert, gedroht, initiiert ‚Äď ja sogar die Gesetzgebungsmaschinerie wurde schon einmal angeworfen. Angesichts der Leidenschaft und Hartn√§ckigkeit, mit der dieses Projekt je nach Interessenlage betrieben oder blockiert wurde, verwundert es ein wenig, dass kaum quantitative Belastungsprognosen im Schrifttum dokumentiert sind. Mehrheitlich sind allgemeine Ausf√ľhrungen zu finden.

Grau schluckt Gelb - Wertstoffe verschwinden in der Restm√ľlltonne
© Deutscher Fachverlag (DFV) (4/2010)
In der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden soll ab 2011 in einem einj√§hrigen Gro√üversuch die Frage gekl√§rt werden, ob die getrennte Erfassung von Verpackungsabf√§llen beim B√ľrger noch zeitgem√§√ü ist. Unklar ist, wer die Kosten daf√ľr √ľbernimmt. Davon h√§ngt es ab, ob das Projekt tats√§chlich durchgef√ľhrt wird.

Erfolge √∂ffentlich sichtbar machen: Die B√ľrgerbefragung als effektives Feedbackinstrument
© Eigenbeiträge der Autoren (2/2010)
Die B√ľrgerbefragung ist die Grundlage f√ľr eine systematische und erfolgreiche √Ėffentlichkeitsarbeit ‚Äďund kann den Zielkonflikt ‚ÄěCitizen Value versus Wirtschaftlichkeit‚Äú entsch√§rfen.

EU-rechtliche Vorgaben f√ľr die Erf√ľllung von Aufgaben der Daseinsvorsorge im Rahmen der Abfallwirtschaft
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (1/2010)
Das Bundesverwaltungsgericht hat im Juni 2009 geurteilt, dass eine Gemeinde einem privaten Wirtschaftsunternehmen untersagen k√∂nne, in dem Gemeindegebiet Altpapier von privaten Haushaltungen zwecks Verwertung zu sammeln. Das betroffene Unternehmen hat gegen dieses Urteil inzwischen Verfassungsbeschwerde eingereicht. Da insoweit m√∂glicherweise auch EU-Recht ber√ľhrt ist, mag eine Pr√ľfung n√ľtzlich sein, welche Vorgaben das EU-Recht dem deutschen Gesetzgeber hinsichtlich der Warenverkehrsfreiheit und des Umweltschutzes im Abfallbereich macht.

Aktuelle Probleme bei der PPK-Entsorgung ‚Äď Spannungsfeld zwischen Kommunen, Systembetreibern und Entsorgern
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (1/2010)
Die Akteure der Entsorgung von Verkaufsverpackungen kommen nach wie vor nicht zur Ruhe. So wird einerseits beanstandet, die Verpackungsverordnung (VerpackV) sei aufgrund ihrer Komplexit√§t kaum noch vollziehbar. Die Verpflichteten seien nicht mehr in der Lage, sich ohne rechtlichen Beistand gesetzeskonform zu verhalten, seitens der Verwaltung sei die Verordnung nicht mehr ‚Äěadministrierbar‚Äú. Andere wiederum loben die Wirkungen der 5. Novelle der VerpackV, die zu einem deutlichen R√ľckgang der Zahl der Totalverweigerer bei der Lizenzierung gef√ľhrt habe.

Umsetzung einer ganzheitlichen Assetmanagmentstrategie
© Eigenbeiträge der Autoren (11/2009)
Neue Marktanforderungen und geänderte gesetzliche Rahmenbedingungen verlangen von EVU einen Paradigmenwechsel. Neue nachhaltige Konzepte sind gefordert. Auch die Instanhaltung als Teil des Assetmanagement steht vor dieser Herausforderung - sie muss ihre Aufgaben kritisch hinterfragen und konsquent auf die erweiterten Zielvorgaben (Versorgungssicherheit, Umweltverträglichkeit und Wirtschaftlichkeit) der Unternehmen ausrichten.

Zukunftsf√§hige Positionierung - Integrierte Daten und schlanke Abl√§ufe bei einem Eigenbetrieb f√ľr Abfallwirtschaft
© Deutscher Fachverlag (DFV) (10/2009)
Der Eigenbetrieb Abfallwirtschaft und Stadtreinigung der Stadt Darmstadt (EAD) setzt auf eine geschlossene Prozesskette von der Annahme eines Entsorgungsauftrages √ľber die Einsatzplanung bis hin zur Abrechnung entsprechend der Wiegedaten. Auf Basis des SAP-Moduls Waste & Recycling in Verbindung mit ERP 6.0 wurden s√§mtliche kaufm√§nnischen und logistischen Prozesse geb√ľndelt.

Einf√ľhrung in das polnische Abfall- und Kommunalabfallrecht
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (7/2009)
Im Jahr 2006 wurden in Polen, einem Land mit einer Fläche von 312.685 km2 und rund 38 Mio. Einwohnern, mehr als 133 Mio. Tonnen Abfälle erzeugt. Mehr als 90 % aller Abfälle wurden als gewerblich eingestuft und zu 77 %, vorrangig bei Bau- und Erdarbeiten, verwertet. In Beseitigungsprozesse gelangten 19 % der zumeist in der Industrie, Landwirtschaft oder im Dienstleistungsgewerbe erzeugten Abfälle, 15 % davon auf Deponien.

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