Bemessung von Sicherungssysteme von Deponien auf Basis von Langzeitemissionsprognosen – Deponien „Weiden West & Pill“
© Lehrstuhl fĂĽr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2010)
Die Beschäftigung mit dem Thema Sicherung vonDeponien und Ablagerungen zeigt, dass durch eine Sicherung eine Nullemission aus physikalisch-chemischen Gründen nicht hergestellt werden kann. Deshalb muss man sich mit der Reduzierung der Emissionen auf ein für das Umfeld akzeptables Niveau konzentrieren, wobei die Alterung der Systeme und Baustoffe berücksichtigt werden. Teil der Bemessung der Sicherungsmaßnahmen ist die Entwicklung von Kriterien, die eine Beurteilung der Nachhaltigkeit des Sanierungs-Ergebnisses in Zeiträumen möglichst kleiner 10 Jahre ermöglichen.

Tonmineralische Abdichtungen als Oberflächenabdichtung für Deponien – ein Auslaufmodell?
© ICP Ingenieurgesellschaft Prof. Czurda und Partner mbH (10/2010)
Die Novelle der Deponieverordnung (DepV) wurde am 29.04.2009 veröffentlicht und trat am 16.07.2009 in Kraft [19]. Mit dieser neuen Verordnung wurden die bestehenden Anforderungen des Deponierechts, die bislang in drei Verordnungen und zwei Verwaltungsvorschriften (AbfAblV, alte DepV, DepVerwV, TaSi, TAA) festgeschrieben waren, zusammengefasst. Neben dieser redaktionellen Überarbeitung erfolgen auch inhaltliche Änderungen, die u. a. auch die technischen Anforderungen für die Basis- und die Oberflächenabdichtung betreffen.

Potentielle Auswirkungen der neuen Grundwasserverordnung und der Ersatzbaustoffverordnung auf die Verwertung/Entsorgung von Abfällen
© ICP Ingenieurgesellschaft Prof. Czurda und Partner mbH (10/2010)
Abfälle, die nicht vermieden werden, müssen gemäß § 4 Abs. 1 Nr. 2 und Abs. 2 Satz 1 und Satz 2 Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz2 (KrW-/AbfG) vorrangig verwertet und dürfen nur nachrangig beseitigt werden. Diese bisherige dreistufige Abfallhierarchie (Vermeidung – Verwertung – Beseitigung) ist durch Art. 4 Abs. 1 der EG-Abfallrahmenrichtlinie3 (EG-AbfRRL) in 5 Hierarchieebenen (Vermeidung – Vorbereitung zur Wiederverwendung – Recycling – sonstige Verwertung – Beseitigung) weiter aufgegliedert worden.

Neues in Sachen Sicherheitsleistung fĂĽr Abfallentsorgungsanlagen
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (5/2010)
Folgen einer „Rechtsbereinigung“

Schadenprävention und betriebliche Organisation
© TK Verlag - Fachverlag fĂĽr Kreislaufwirtschaft (5/2010)
Durch das Vorhandensein und den Betrieb einer großen Kraftwerksanlage, z.B. eines Müllheizkraftwerks (MHKW), ergeben sich eine Vielzahl von Gefahren und Risiken, die zu unterschiedlichen Problemen und Schäden führen können. Neben der Erkennung und Bewertung der verschiedenen Gefahren und Risiken und der daraus möglicherweise resultierenden Sach-, Vermögens-, Umwelt- oder ersonenschäden ist auch die Einschätzung von wirtschaftlichen Auswirkungen solcher Schäden für das Unternehmen ein wesentlicher Bestandteil der Aufgaben einer Unternehmensleitung.

Risiko-, Schaden- und Versicherungsmanagement fĂĽr die Errichtung und den Betrieb einer MĂĽll-Heizkraftwerkanlage (MHKW)
© TK Verlag - Fachverlag fĂĽr Kreislaufwirtschaft (3/2010)
Müllheizkraftwerke (MHKW) oder auch Abfallverwertungsanlagen sind Großkraftwerksanlagen (GKA), die technologisch durchaus vergleichbar sind mit herkömmlichen Kraftwerken der Energieerzeugung. Dennoch werden MHKW häufig mit ganz anderen Maßstäben bewertet, als dies bei herkömmlichen Kraftwerken üblich wäre. Ein dominierendes und immer wiederkehrendes Argument für diese differenzierte Anlagen- und Risikobetrachtung ist das für die Verbrennung eingesetzte Medium, nämlich der Müll (Abfall).

Standsicherheit von Oberflächenabdichtungssystemen
© Universität Stuttgart - ISWA (3/2010)
In Deutschland aber auch im Ausland wurden und werden zahlreiche Deponien stillgelegt und müssen nach geltendem Recht mit einer Oberflächenabdichtung versehen werden. Hierzu gab es seit 1993 in der TA Siedlungsabfall (TASi) /3/, bzw. der ersten Deponieverordnung von 2002 feste Vorgaben, wie ein solches System auszusehen hat (sog. Regelabdichtungssystem). Vor allem aufgrund des steigenden Kostendrucks in den neunziger Jahren und weil sich die mineralische Abdichtung als Dichtungskomponente in Oberflächenabdichtungen nicht immer bewährte wurden zur Regelabdichtung gemäß TASi alternative Oberflächendichtungssysteme entwickelt, die dem Regelsystem (mehr oder weniger) gleichwertig waren.

RFID Datenerhebung als Sicherheitsrisiko
© Universität Kassel (12/2009)
RFID Sicherheit hat sich ursprünglich mit zwei Problemen beschäftigt: Datenschutz und Authentifizierung. Im Datenschutz wird ein ordnungsgemäß funktionierender Tag von einem nicht autorisierten Leser angegriffen und bei der Authentifizierung wird einem ordnungsgemäß funktionierenden Leser ein gefälschter Tag untergeschoben. Das Problem des Datenschutzes wurde durch RFID Authentifizierungsprotokolle weitestgehend gelöst. Der Grundgedanke eines sicheren RFID Authentifizierungsprotokoll ist: Ich sag’ Dir wer Du bist und Du sagst ja. Nur kann man dies geschickter lösen als für jeden Rateversuch einen Lesevorgang mit dem Tag durchzuführen.

Datenschutzrecht in RFID-unterstĂĽtzten Entsorgungsprozessen
© Universität Kassel (12/2009)
Welcher Zusammenhang besteht zwischen der Entsorgungswirtschaft und dem Datenschutzrecht? In der Vergangenheit konnte diese Frage mit einer knappen Antwort beschieden werden. Der bisher nahezu einzige datenschutzrechtliche Aspekt, der die Abfallentsorgung betrifft, ist das datenschutzkonforme Schreddern von Akten und Datenträgern. Sofern deren Dokumente personenbezogene Daten enthalten, müssen sie derart vernichtet werden, dass die Wiederherstellung und die Kenntnisnahme der Daten durch unberechtigte Personen ausgeschlossen ist.

Zu viel Quecksilber im Abgas - EBS-Heizkraftwerk Korbach mit Problemen
© Deutscher Fachverlag (DFV) (9/2009)
Das EBS-Industrieheizkraftwerk im nordhessischen Korbach musste seinen Kessel stilllegen. Der Grund: Die Quecksilber-Emissionen überschritten die zulässigen Grenzwerte. Schuld waren eine starke Verunreinigung des angelieferten Ersatzbrennstoffes. Und ein falsch eingestelltes Messgerät.

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