Die Rolle der öffentlich-rechtlichen und der privaten Entsorgungsträger in der Abfallwirtschaft
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2011)
√úber kaum eine andere abfallwirtschaftliche Frage wird derzeit h√§ufiger diskutiert und zum Teil auch gestritten als dar√ľber, welche Rolle k√ľnftig die √∂ffentlichen und privaten Entsorgungstr√§ger spielen sollen. Gegenstand der Auseinandersetzungen ist dabei vor allem die Frage, unter welchen Voraussetzungen neben der √∂ffentlich organisierten Entsorgung private Wertstoffsammlungen stattfinden d√ľrfen und ob in Zukunft Leichtverpackungen ‚Äď m√∂glicherweise zusammen mit stoffgleichen Nichtverpackungen in sogenannten Wertstofftonnen ‚Äď in kommunalem Auftrag eingesammelt werden sollen. Die Diskussion √ľber das Pro und Contra ist nicht immer frei von Vorurteilen, und sie wird zum Teil eher schlagwortartig betrieben.

Tonne r√ľckw√§rts: Nicht √ľberall geht der Trend zur einheitlichen Wertstofftonne
© Deutscher Fachverlag (DFV) (3/2011)
Die Einf√ľhrung der Wertstofftonne bestimmt die Diskussion der Entsorgungswirtschaft mehr denn je. Dessen ungeachtet gibt es seit 20 Jahren Regionen mit Sondersammelsystem, in denen erfolgreich das Sammeln von Wertstoffen aller Art in einer Tonne praktiziert wird. Doch zwei hessische Kommunen vollziehen auf dem R√ľcken der B√ľrger die Kehrtwende und krempeln ihre Wertstoffsammlung wieder um.

Verbot der Inhouse-Vergabe: Auch kleine Unternehmen sollen von der Wertstofftonne profitieren
© Deutscher Fachverlag (DFV) (3/2011)
Durch die Wertstofftonne wird das Gesch√§ft mit Haushaltsabf√§llen noch lukrativer als es heute schon ist. Der Entsorgerverband bvse fordert ein Verbot f√ľr Inhouse-Vergaben ohne Ausschreibung, damit auch kleine Firmen weiter ihre Chance haben.

Ungel√∂ste Probleme: Elektronische Signatur f√ľr Abfallerzeuger
© Deutscher Fachverlag (DFV) (2/2011)
Auch nach der verbindlichen Einf√ľhrung des elektronischen Nachweisverfahren (eANV) stehen noch immer viele Unternehmen vor Problemen. Reiner Wagner, Gesch√§ftsf√ľhrer des Aachener Ingenieurb√ľros Dikon, kennt aus seiner Beratungst√§tigkeit die N√∂te von Abfallerzeugern angesichts der administrativen und technischen Herausforderungen. Denn im Gegensatz zu anderen betrieblichen Gesch√§ftsprozessen, die elektronisch vernetzt aufgebaut sind, beruht das Management der betrieblichen Entsorgung noch immer gewisserma√üen auf Handarbeit.

Die Frist ist um: Abfallnachweise nur noch elektronisch
© Deutscher Fachverlag (DFV) (2/2011)
Wer in Deutschland gef√§hrliche Abf√§lle erzeugt, transportiert oder entsorgt, muss dies l√ľckenlos dokumentieren. Hierf√ľr verlangt das elektronische Abfallnachweisverfahren (eANV) bereits seit April 2010 digitale Nachweis- und Begleitscheine. Seit dem 1. Februar 2011 brauchen neben den Entsorgern nun auch alle Erzeuger und Bef√∂rderer gef√§hrlicher Abf√§lle Signaturkarten. Die bislang g√ľltige √úbergangsfrist f√ľr unterschriebene Quittungsbelegverfahren lief im Januar ab.

Stadt Bonn und Rhein-Sieg-Kreis bauen ihre Zusammenarbeit aus
© HAWK Hochschule f√ľr angewandte Wissenschaft und Kunst - Fakult√§t Ressourcenmanagement (1/2011)
Die Bundesstadt Bonn und der Rhein-Sieg-Kreis haben nach einer langen Phase eines abfallwirtschaftlichen Nebeneinanders im Jahr 2004 mit Gespr√§chen √ľber eine Kooperation begonnen, die zum 01.01.2009 mit der Gr√ľndung eines gemeinsamen Zweckverbands erfolgreich waren.

EKOCity - Ein Beispiel f√ľr eine erfolgreiche Kooperation von St√§dten und Kreisen
© HAWK Hochschule f√ľr angewandte Wissenschaft und Kunst - Fakult√§t Ressourcenmanagement (1/2011)
Die Abfallwirtschaft in Deutschland entwickelt sich, letztlich auch vor dem Hintergrund der europ√§ischen Vorgaben, immer st√§rker zu einer die Ressourcen schonenden Kreislaufwirtschaft. Wiederverwendung und stoffliches Recycling werden entsprechend der k√ľnftig geltenden f√ľnfstufigen Abfallhierarchie noch mehr im Fokus abfallwirtschaftlichen Handelns stehen.

Duale Entsorgungsverantwortung aus Sicht eines kommunalen Entsorgungsunternehmens
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (1/2011)
Die Konzeption der dualen Entsorgungsverantwortung soll mit der Novellierung des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes nach den Vorstellungen des Bundesumweltministeriums im Grundsatz beibehalten werden. Gewerbliche Erzeuger und Besitzer von Abf√§llen sollen dabei nach dem Verursacherprinzip grunds√§tzlich selbst f√ľr die Entsorgung ihrer Abf√§lle verantwortlich sein.

√úberwachung von Anlagen aus Betreibersicht
© TK Verlag - Fachverlag f√ľr Kreislaufwirtschaft (12/2010)
Die Berliner Stadreinigung (BSR) betreibt in Berlin und Brandenburg vierzig nach BImSchG genehmigungsbed√ľrftige Anlagen, die direkt oder indirekt der Entsorgung von Abf√§llen dienen (Tabelle 1). Davon sind acht Anlagen der Spalte 1 des Anhangs zur 4. BImSchV zuzuordnen. Relevante Emissionen umfassen neben Luftschadstoffen auch Geruch, L√§rm sowie in einzelnen F√§llen Ersch√ľtterungen und Licht.

√Ėffentlichkeitsbeteiligung in Genehmigungsverfahren
© TK Verlag - Fachverlag f√ľr Kreislaufwirtschaft (12/2010)
‚Äď IT-gest√ľtztes Einwendungsmanagement ‚Äď

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