Eliminierung von H2S aus Biogas unter Verwendung von Aschen
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2014)
Aschen aus der Biomassefeuerung (Holzasche), MVA-Rostasche aus der Abfallverbrennung und aufbereitete (entmetallisierte) MVA-Rostasche besitzen die F√§higkeit, CO2und H2S chemisch zu fixieren. Inwiefern ein einfaches statisches System technisch f√ľr die Eliminierung von H2S geeignet ist, wurde in insgesamt 20 Tests im Technikums-Ma√üstab im Labor untersucht. In gr√∂√üerem Ma√üstab wurden bereits f√ľnf Tests erfolgreich durchgef√ľhrt. Unter Verwendung von nicht aufbereiteter MVA-Rostasche aus Italien wurde dabei eine Reinigungsleistung von ‚Č• 98% erzielt. Weitere Tests in semiindustriellem Ma√üstab werden ab Juli 2014 mit Biomasseaschenproben aus Tirol durchgef√ľhrt.

Green Efficiency of Waste Treatment Machines
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2014)
W√§hrend fr√ľher die Investitionskosten in eine Maschine im Vordergrund der √úberlegungen von Betreibern von Recyclinganlagen gestanden sind, stehen heute die Betriebskosten in Form von Energie-, Verschlei√ü- und Personalkosten sowie die Maschinenverf√ľgbarkeit im Fokus der Aufmerksamkeit. Die genannten Kosten werden ma√ügeblich durch die Verfahrensabl√§ufe innerhalb der Materialaufbereitung, durch die Wartungsstrategie und durch die eingesetzte Maschinentechnik beeinflusst. Im Rahmen der Technologieoffensive ‚ÄěGreen Efficiency‚Äú erarbeitet Komptech gemeinsam mit universit√§ren Forschungspartnern neue und innovative Verfahrensans√§tze und Maschinentechnologien zur Reduktion des Energieverbrauchs und der Abgas- und L√§rmemissionen. Dieses Paper stellt verfahrenstechnische und maschinenbauliche L√∂sungsans√§tze vor und zeigt Verbesserungspotentiale auf.

Restm√ľllanalysen in der Steiermark
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2014)
Vom Amt der Steierm√§rkischen Landesregierung, A14 Referat Abfallwirtschaft und Nachhaltigkeit, wurde die ARGE Ingenieurgemeinschaft Innovative Umwelttechnik GmbH (IUT) und Fa. Saubermacher Dienstleistungs AG (SDAG) beauftragt, landesweite Sortieranalysen von Restm√ľll durchzuf√ľhren. Um die saisonalen Unterschiede zu ber√ľcksichtigen, wurden die Analysen in drei Durchg√§ngen durchgef√ľhrt. F√ľr die Stichprobenplanung wurden Teilgebiete aus allen Bezirken der Steiermark ber√ľcksichtigt, die einzelnen Stichprobengemeinden wurden einer l√§ndlichen oder st√§dtischen Struktur zugeordnet.

Auslaufmodell MBA? ‚Äď Ein Situationsbericht aus der Steiermark
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2014)
Durch bestehende √úberkapazit√§ten im Bereich der thermischen Abfallbehandlung und dem damit einhergehenden Preisverfall bei der M√ľllverbrennung, ist in der Steiermark zuletzt ein starker Trend zur Umstellung der bestehenden MBA-Anlageninfrastruktur vom √ľblichen Endrottebetrieb zu einem Trocknungsbetrieb zu beobachten. Ziel der mechanisch-biologischen Behandlung ist damit nicht mehr die Erzeugung eines deponief√§higen stabilisierten Abfalles, sondern lediglich dessen Trocknung f√ľr die nachfolgende thermische Verwertung. Von den sieben in der Steiermark in Betrieb befindlichen MBA-Anlagen haben vier auf reinen Trocknungsbetrieb umgestellt.

Bioabfallerfassung 2.0 ‚Äď Stand und Perspektiven vor dem Hintergrund der Kaskadennutzung
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2014)
Mit 9,1 Mio. Mg erfasstem Bio- und Gr√ľngut blieb die Erfassungsmenge 2012 gegen√ľber dem Vorjahr unver√§ndert. Somit stellen die Bioabf√§lle die gr√∂√üte separat erfasste Wertstofffraktion in Deutschland dar. Hierbei stammen ca. 4,4 Mio. Mg aus der Biotonne (Biogut) und ca. 4,7 Mio. Mg aus der separaten Gr√ľngutsammlung. Wie hoch die Erfassungsrate von Bioabf√§llen aus dem privaten Bereich tats√§chlich ist, l√§sst sich nicht ableiten. Umgekehrt kann man nur festhalten, dass im Mittel noch √ľber 40 % unseres Hausm√ľlls (ohne Gesch√§ftsm√ľll) aus nativ-organischen Abf√§llen besteht. Dies sind die Ergebnisse umfangreicher Hausm√ľllanalysen, die das Witzenhausen-Institut in ca. 25 Landkreisen bzw. kreisfreien St√§dten in acht Bundesl√§ndern in Deutschland durchgef√ľhrt hat.

Optimierte Qualitätssicherung
© Rhombos Verlag (12/2013)
Eine neue Methode ermöglicht mittels Nahinfrarottechnik Echtzeit-Massenstromanalysen bei der Aufbereitung von Kunststoffen

Biogaspark Gro√üenl√ľder: Biomethan- und D√ľngemittelerzeugung mittels Nass- und Trockenverg√§rung
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2013)
Die Biothan GmbH ist eine Tochter der Rh√∂nEnergie Fulda GmbH, der Gas- und Wasserversorgung Osthessen GmbH sowie der Stadt Fulda. Das Unternehmen wurde im Oktober 2009 mit Sitz in Fulda gegr√ľndet. Die Anlage befindet sich in der Gemeinde Gro√üenl√ľder (Ortsteil Kleinl√ľder) und wurde auf einem ehemaligen Milit√§rgel√§nde errichtet.

Einfluss von Calciumspezies auf Korrosion und Verschmutzung in MVA und EBS-Kraftwerken
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2012)
Das Element Calcium ist das f√ľnfth√§ufigste Element der Erdkruste. In der Biosph√§re ist Calcium der bedeutendste Bestandteil f√ľr tragende und sch√ľtzende Bestandteile von tierischen Lebewe-sen. Knochen, Schalen, Geh√§use und auch Z√§hne bestehen bevorzugt aus calciumreichen Pha-sen. Auf diese Weise wurden Calciumphasen in der j√ľngeren Erdgeschichte Bestandteil bedeut-samer gesteinsbildender Prozesse. Der Kreislauf des Calciums in Bio- und Geosystemen auf den Kontinenten und in den Meeren ist gepr√§gt durch die Bindung als Carbonat. Dessen (pH-abh√§ngige) L√∂slichkeit in Wasser ist die Voraussetzung f√ľr den stetigen Transport vom Land zum Meer, die biologische Nutzung und die Bildung m√§chtiger Meeressedimente, die dann im Zuge gebirgsbildender Prozesse wieder zu Landmassen werden (z.B. Kalkalpen, Dolomiten).

Analyse von Abfällen unterschiedlich langer Ablagerungsdauer
© LGA Bautechnik GmbH (4/2012)
Im Deponiebereich werden aktuell zwei Themen diskutiert. Zum einen stellt sich die Frage,wann eine Deponie aus der Nachsorge entlassen und mit welchen Ma√ünahmen dieNachsorgephase verk√ľrzt werden kann. Zum anderen wird unter dem Stichwort ‚ÄěUrbanMining‚Äú immer h√§ufiger die Frage aufgeworfen, ob bestehende Deponien k√ľnftig alsRohstoffquellen genutzt werden k√∂nnen. In beiden F√§llen ist die Beschaffenheit derabgelagerten Abf√§lle von entscheidender Bedeutung. Man kennt heute aus zahlreichenUntersuchungen zwar die Zusammensetzung und verschiedene Eigenschaften vonunbehandelt abgelagerten Siedlungsabf√§llen. Wie sich diese Abf√§lle aber nach einer Ablagerungsdauer von 20 oder 30 Jahren darstellen, ist weitaus weniger bekannt.

Untersuchungen zur Löslichkeit von Biopolymeren in der Hydrolysestufe
© DGAW - Deutsche Gesellschaft f√ľr Abfallwirtschaft e.V. (3/2012)
Aktuelle politische Entwicklungen, wie die Pflicht zur fl√§chendeckenden, getrennten Sammlung von Bioabf√§llen und die Kombination aus energetischer und stofflicher Verwertung, werden dazu f√ľhren, dass Bioabf√§lle zuk√ľnftig vermehrt in Verg√§rungsanlagen oder in Kompostierungsanlagen mit vorgeschalteter Verg√§rungsstufe verwertet werden.

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