Status quo und Verwertungsoptionen fĂŒr teerhaltigen Straßenaufbruch ab 2018
© Witzenhausen-Institut fĂŒr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (5/2017)
Mit einer Anweisung an die Baubehörden der LĂ€nder aus dem Jahr 2015 hat das Bundesverkehrsministerium den Wiedereinbau von teerkontaminiertem Straßenaufbruch ab 2018 eingeschrĂ€nkt. FĂŒr Unternehmen aus dem Bereich Bau und Entsorgung sowie fĂŒr Bund und LĂ€nder entsteht dadurch zunehmend die Herausforderung, teerhaltigen Straßenaufbruch in alternative Entsorgungs-und Verwertungswege zu leiten. FĂŒr die von behördlicher Seite zu bevorzugende thermische Behandlung des Materials existieren bereits Anlagen, die mit ihrer KapazitĂ€t jedoch nicht auf die anfallenden Abfallströme ausgelegt sind. Dieser Umstand macht Investitionen in die Entwicklung und den Ausbau inlĂ€ndischer BehandlungskapazitĂ€ten notwendig, um teerkontaminierte StraßenbauabfĂ€lle umweltschonend und ökonomisch vertretbar verwerten zu können.

Ressourcenwirtschaft der Zukunft
© Rhombos Verlag (3/2017)
FĂŒr die Praxis der Wertstoffwirtschaft bietet die Abfallwirtschaft vielfĂ€ltige AnknĂŒpfungspunkte.

Ende der Abfalleigenschaft von Ersatzbaustoffen
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (3/2017)
Unvereinbarkeit von § 21 S. 3 des Referentenentwurfs fĂŒr eine Ersatzbaustoffverordnung mit höherrangigem Bundesrecht und Unionsrecht

Großtechnische Schließung von StoffkreislĂ€ufen in der Bau- und Recyclingindustrie
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2016)
Im Jahre 1986 wurde das Umweltleitbild der Schweiz vom Bundesamt fĂŒr Umwelt (BAFU, vormals BUWAL) publiziert. Es legte die auch heute noch gĂŒltigen Eckpfeiler der Schweizerischen Abfallpolitik fest. So wurde zum Beispiel das Prinzip Vermeiden, Vermindern und Verwerten eingefĂŒhrt. Dass dieses Prinzip in der Schweiz nicht konsequent durchgesetzt wurde, ist offensichtlich. Die Schweizer Bevölkerung hat heute eines der weltweit höchsten Abfallaufkommen pro Kopf. Heute ist das Schlagwort „Kreislaufwirtschaft“ aktuell. Dies ist ein weiterer Hinweis, dass das Vermeiden und das Vermindern immer noch nicht die notwendige PrioritĂ€t haben. Es ist aber sicher richtig, dass wenn aus verschiedensten GrĂŒnden Abfall nicht vermieden oder vermindert wird, wenigstens die Kreislaufwirtschaft gestĂ€rkt wird.

Abfallwirtschaft 2.0 – Ein neues Modell digitaler Innovation fĂŒr die Entsorgungswirtschaft
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2016)
Die Digitalisierung wird als die vierte industrielle Revolution gehandelt und bietet auch fĂŒr die Abfallwirtschaft neue Möglichkeiten. Gleichzeitig werden dadurch aber auch neue Anforderungen seitens der Endkunden gestellt.

Erfahrungen im Vollzug der Recycling-Baustoffverordnung
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2016)
Am 29. Juni 2015 wurde die Recycling-Baustoffverordnung kundgemacht. Damit sind im Hinblick auf die DurchfĂŒhrung von GebĂ€udeabbrĂŒchen bzw. auf die Herstellung von Recycling-Baustoffen aus mineralischen Abbruchmaterialien mit 1. JĂ€nner 2016 völlig neue Regelungen in Kraft getreten. Erstmals ist es möglich, fĂŒr Recycling-Baustoffe bestimmter QualitĂ€ten, ein vorzeitiges Abfallende zu erreichen. Die neue Verordnung enthĂ€lt detaillierte Bestimmungen zu Gewinnung, Aufbereitung und Einsatz von mineralischen AbbruchabfĂ€llen, beginnend bei der Abbruchplanung bis hin zum Einbau der Recycling-Baustoff-Produkte.

Elektrodynamische Fragmentierung von Betonabbruch
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2016)
Bisher wird das Potenzial des Betonabbruchs zu wenig genutzt. Dort wo recycelt wird, findet meist ein minderwertiger Einsatz statt, z.B. wird der aufbereitete Betonabbruch aus dem Hochbau als Kofferung im Strassenbau eingesetzt. Feine Fraktionen (< 4 mm) werden teilweise auch deponiert, da diese verhÀltnismÀssig viel Zement enthalten.

Auswirkung des nachhaltigen RĂŒckbaus von GebĂ€uden auf den Planungsprozess in Österreich
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2016)
In der Abfallhierarchie der EU-Abfallrahmenrichtlinie (AbfRRl 2008), ĂŒbernommen in die österreichische Gesetzgebung ĂŒber das Abfallwirtschaftsgesetz (AWG 2002), ist die Verwertung durch eine Vorbereitung zur Wiederverwendung oder ein Recycling direkt nach der Abfallvermeidung prioritĂ€r zu betrachten. Damit zusammenhĂ€ngend wird auch der Begriff des „Urban Mining“ anthropogener SekundĂ€rrohstofflager geprĂ€gt.

RĂŒckbau- und Recyclingstrategien fĂŒr WĂ€rmedĂ€mmverbundsysteme (WDVS)
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2016)
In den vergangenen Jahrzehnten wurden in Deutschland große Mengen an WĂ€rmedammverbundsystemen verbaut, ĂŒberwiegend mit expandiertem Polystyrol (EPS) als DĂ€mmstoff. Aktuell ist die RĂŒckbaurate noch gering. ZukĂŒnftig wird aber mit steigenden Abfallmengen gerechnet, sodass RĂŒckbau- und Recyclingstrategien an Bedeutung gewinnen. Heute zurĂŒckgebaute WDVS auf EPS-Basis enthalten in der Regel das seit August 2015 in EPS-Platten verbotene Flammschutzmittel HBCD und werden in geeigneten Anlagen verbrannt. Im Sinne der Kreislaufwirtschaft werden zukĂŒnftig höherwerte Verwertungswege an Bedeutung gewinnen. Recyclingverfahren erfordern i.d.R. eine hohe Sortenreinheit der Stoffe. Durch die wissenschaftliche Begleitung von WDVS-RĂŒckbauprojekten konnte aufgezeigt werden, dass auch derzeit intensive selektive RĂŒckbau nicht direkt zu sortenreinen Abfallströmen fĂŒhrt. Versuche mit Aggregaten aus der Recyclingtechnik bieten aber die Möglichkeit, die einzelnen Werkstoffe aus einem WĂ€rmedĂ€mmverbundsystem auf EPS-Basis weitgehend sortenrein aufzubereiten.

Verfahren zur Verwertung von DÀmmmaterialabfÀllen aus Mineralwolle in Spezialbaustoffen
© Lehrstuhl fĂŒr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der MontanuniversitĂ€t Leoben (11/2016)
Vor dem Jahr 2000 erzeugte und verbaute Mineralwollerzeugnisse sind nicht frei von Bedenken bezĂŒglich ihrer negativen Auswirkung auf die menschliche Gesundheit – sie können gemĂ€ĂŸ TRGS 905 aufgrund ihrer Wirkung auf die menschlichen Atemwege als krebserzeugend eingestuft werden. Aus diesem Grund dĂŒrfen diese nicht zu neuen Mineralwollerzeugnissen recycelt werden und mĂŒssen einer alternativen Verwertung oder Beseitigung zugefĂŒhrt werden, die eine Freisetzung der Mineralfasern in die BiosphĂ€re ausschließt.

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