Können Fremdstoffe bei der Biogutbehandlung wirksam entfernt werden?
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2020)
Fremdstoffe, insbesondere Fragmente von Folien und Glas, sind wesentliche Hemmnisse f√ľr die Vermarktung von Komposten aus Biogut. Deshalb ist auf den Behandlungsanlagen ein gezieltes Fremdstoffmanagement notwendig, dessen Erfolg im Wesentlichen von der technischen Ausstattung und dem praktischen Betrieb der Anlage bestimmt wird.

Qualitätsanforderungen an Komposte und Gärprodukte im Hinblick auf die aktuelle Kunststoffdiskussion
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2020)
Die breite Diskussion √ľber Ursachen und Folgen der Meeresverschmutzung mit Kunststoffen hat auch landbasierte Eintr√§ge von Kunststoffen in den Fokus der Wissenschaft sowie des √∂ffentlichen Interesses ger√ľckt. Mittelbar sind hiervon die Qualit√§tsanforderungen an Komposte und G√§rprodukte betroffen

Qualit√§tssicherung und Siebresteaufbereitung am Beispiel der Kompostierungs- und Verg√§rungsanlage W√ľrselen
© Universit√§t Stuttgart - ISWA (12/2019)
Fragestellungen: ‚ÄďWieviel Glas gelangt √ľber den frischen Bioabfall in den Kreislauf? ‚ÄďWieviel Glas gelangt √ľber das Strukturmaterial in den Kreislauf?

Kompostvermarktung mit Gewinn, geht das?
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2019)
Das BBG Donau-Wald ist ein Kommunalunternehmen, welches im Jahr 1996 vom ZAW Zweckverband Abfallwirtschaft Donau-Wald als Tochterunternehmen gezielt f√ľr die Aufbereitung von Bioabf√§llen und Gr√ľngut sowie die Vermarktung der Komposte und Erden gegr√ľndet wurde.

Ausbau und Weiterentwicklung der Bioabfallvergärungsanlage Dresden
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2019)
Mit dem Kauf der Bioabfallverg√§rungsanlage Dresden ist der MVV Energie Gruppe ein schneller Markteintritt gelungen. Im Endausbau wird diese Bioabfallverg√§rungsanlage mit Biogasaufbereitung und -einspeisung eine hochwertige klimaschonende und effiziente Nutzung kommunaler Bioabf√§lle, die die CO2-Bilanz der Kommunen verbessert und mit dem Ersatz fossiler Energietr√§ger einen wertvollen Beitrag zur Energiewende leistet. Die BAV Dresden ist ein wichtiger Meilenstein f√ľr MVV mit einer steilen Lernkurve im Betrieb, Anlagenbau, Stoffstrommanagement und aus energiewirtschaftlicher Sicht. MVV zeigt sich in Dresden als verl√§sslicher Partner und verantwortungsvoller Akteur in der Bioabfallverg√§rung und setzt hier die Energiewende erfolgreich um!

AVR Bioabfallverg√§rungsanlage in Sinsheim ‚Äď Erste Erfahrungen mit der Bioabfallverg√§rungsanlage
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2019)
Um einerseits zur Erf√ľllung der Entsorgungspflichten des Rhein-Neckar-Kreises die Verwertung der anfallenden Bio- und Gr√ľnabf√§lle sicherzustellen und andererseits das energetische und stoffliche Potenzial der getrennt erfassten biogenen Abf√§lle vollst√§ndig nutzen zu k√∂nnen, wurde am Standort der Deponie Sinsheim, unter Einbeziehung der in den Sommermonaten bisher ungenutzten W√§rme aus dem Biomasseheizkraftwerk (BMHKW) der AVR Energie GmbH, eine neue Bioabfallverg√§rungsanlage errichtet. Die geplante Bioabfallverg√§rungsanlage ist dahingehend konzipiert, dass die G√§rsuspension nach der Verg√§rung unter Einsatz der W√§rme des BMHKW getrocknet wird und keine fl√ľssigen G√§rreste entstehen. Das in der Verg√§rung entstehende Biogas wird einer Biogasaufbereitungsanlage zugef√ľhrt, zu Biomethan aufbereitet und anschlie√üend in das Erdgasnetz eingespeist.

Entwicklung, Stand und Perspektiven beim Einsatz von Kompost und anderen Sekund√§rrohstoffd√ľngern in der √∂kologischen Landwirtschaft
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2019)
Die getrennte Sammlung organischer Reststoffe aus Haushaltungen in ‚ÄěBiotonnen‚Äú mit nachfolgender Kompostierung (‚ÄěBiogutkompostierung‚Äú) wurde in Westdeutschland Anfang der 1980er Jahren zun√§chst ganz wesentlich aus dem √∂kologischen Landbau heraus entwickelt, n√§mlich durch das Fachgebiet √∂kologischer Landbau (F√ĖL) der Universit√§t Kassel (fr√ľher: FMAL ‚Äď Fachgebiet Methoden des Alternativen Landbaus).

Qualitätssicherung bei der Bioabfallbehandlung
© Universit√§t Stuttgart - ISWA (7/2019)
Es besteht in der Aufbereitung die Problematik, dass sich Fremdstoffe im frischen (feuchten/nassen) angeliefertem Bioabfall mit technischen Mitteln nicht effizient abtrennen lassen. Bei den meisten Verg√§rungstechniken m√ľssen die Bioabf√§lle verfahrenstechnisch auf mind. 80 eher 60 mm oder noch kleiner vorzerkleinert werden, um √ľberhaupt in der biologischen Stufe anaerob behandelt werden zu k√∂nnen.

Erfahrungen und Maßnahmen zur Steigerung der Bioabfallqualität im Main-Tauber-Kreis
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2019)
Die Einf√ľhrung eines Detektionssystems f√ľr die Erkennung von St√∂rstoffen in der Biotonne im Main-Tauber-Kreis hat seit April 2018 eine Steigerung der Bioabfallqualit√§t um 80 % bewirkt. Seitdem ist der Gewichtsanteil von St√∂rstoffen von 25 % auf nunmehr 5 % gesunken. Die Verwertungsquote der Bioabf√§lle ist auf 87,5 % des Inputmaterials gestiegen. Trotzdem muss der St√∂rstoffanteil in der Biotonne weiter gesenkt werden, um die Effizienz der Verwertung zu steigern und Kosten zu minimieren. Um die Qualit√§t der Bioabf√§lle zu sichern, ist eine intensive √Ėffentlichkeitsarbeit und eine von den B√ľrgern akzeptierte, technisch unterst√ľtzte l√ľckenlose Kontrolle der Biotonnen unabdingbar.

Automatische Erkennung von Kunststofffehlw√ľrfen am Sammelfahrzeug und Ma√ünahmen zur Reduzierung von Fehlw√ľrfen
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2019)
Die im Projekt DeSort verfolgten Ziele sind die Verringerung von St√∂rstoffen, vor allem Kunststofffehlw√ľrfen, in biogenen Abf√§llen aus Haushalten. Das soll durch technische und organisatorische Ma√ünahmen erreicht werden. Technisch soll eine Kunststoffdetektion am M√ľllsammelfahrzeug installiert und eine verbesserte Technologie zur Kompostreinigung erprobt werden. Organisatorisch sollen diese Ma√ünahmen mit einer R√ľckmeldung der Kunststofffehlw√ľrfe an den Erzeuger und zus√§tzlichen ideellen und finanziellen Anreizen kombiniert werden.

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