Sicherstellung hoher Anlagenverf√ľgbarkeit durch vorsorgende RWU (Reinigung, Wartung, Unterhaltung) Programme am Beispiel MBA Cr√∂bern
© Arbeitsgemeinschaft Stoffspezifische Abfallbehandlung ASA e.V. (2/2008)
Die Westsächsische Entsorgungs- und Verwertungsgesellschaft mbH betreibt am Standort Cröbern, unmittelbar neben der Zentraldeponie Cröbern (DK II) eine mechanisch-biologische Abfallbehandlungsanlage mit einer Kapazität von 300.000 Mg pro Jahr. Der Anlieferung der Abfälle in einer Annahmehalle schließt sich nach einer Greifervorsortierung die Zerkleinerung und mechanische Aufbereitung unter Ausschleusung von weiter zu verwertenden Stoffströmen an. Die verbleibende organikhaltige Fraktion wird durch eine Intensivrottetechnologie mit anschließender Nachrotte biologisch so behandelt, dass die geforderten Ablagerungsbedingungen erreicht werden.

Gute Entwicklungschancen
© Rhombos Verlag (1/2008)
Die deutsche Entsorgungswirtschaft verfügt über ein großes Potential für Umwelttechnik und Arbeitsplätze

bifa-Text Nr. 38: √Ėkoeffizienzanalyse der Entsorgungsstrukturen Bayerns, Deutschlands und der Schweiz
© bifa Umweltinstitut GmbH (10/2007)
Im Auftrag des Bayerischen Landesamtes f√ľr Umwelt (LfU) hat bifa den erstmals 2003 durchgef√ľhrten √Ėkoeffizienzvergleich der Entsorgungsstrukturen Bayerns, Deutschlands und der Schweiz erweitert und aktualisiert. Die Ergebnisse aus dem Jahr 2003 zeigten, dass der bayerische Weg zur Gestaltung der Abfallwirtschaft in seiner √Ėkoeffizienz im Vergleich mit den Entsorgungsstrukturen der Schweiz und dem deutschen Durchschnitt am besten abschnitt. Die neu ver√∂ffentlichte Studie zeigt, dass die Entsorgungsstrukturen hinsichtlich ihrer √Ėkoeffizienz deutlich enger zusammenwachsen. Dies resultiert aus der durchgef√ľhrten Datenaktualisierung, der Bilanzierung zus√§tzlicher Wertstoffstr√∂me und der Ber√ľcksichtigung des Verbots der Ablagerung nicht vorbehandelter Abf√§lle. Die Entsorgungsstruktur Bayerns weist im Vergleich zur Entsor-gungsstruktur Deutschlands zwar noch ein geringf√ľgig besseres √∂kologisches Gesamtergebnis auf, ist aber gleichzeitig mit leicht h√∂heren Gesamtkosten verbunden. Die Entsorgungsstruktur der Schweiz ist etwas weniger √∂koeffizient. Die Ursachen daf√ľr sind eine geringere Umweltentlastung im √∂kologischen Gesamtergebnis, gepaart mit vergleichsweise hohen Entsorgungskosten.

bifa-Text Nr. 37: Zur Abfallvermeidung motivieren? Eine Feldstudie mit Erfolgskontrolle
© bifa Umweltinstitut GmbH (10/2007)
In Gro√üwohnanlagen (GWA) werden Abf√§lle meist wesentlich schlechter getrennt als in weniger dicht bebauten Gebieten. Ein gro√üer Teil der Wertstoffe landet in der Restm√ľlltonne. Unter der Leitung des bifa Umweltinstituts haben Ingenieure, Psychologen und Managementtrainer √ľber einen mehrj√§hrigen Zeitraum nach den Ursachen geforscht und die Bewohner von Gro√üwohnanlagen in Augsburg nach ihren Meinungen und ihrem Wissen befragt. Im Rahmen dieses Projektes wurden schwerpunktm√§√üig in einer GWA der Stadt Augsburg (Stadtteil Oberhausen) gemeinsam mit den Bewohnern systematisch Ideen entworfen und Ma√ünahmen ergriffen, um das Abfallvermeidungsverhalten wie auch die (M√ľll-)Situation vor Ort zu verbessern.

Was ist bei der Planung von Ersatzbrennstoff-Kraftwerken zu beachten?
© TK Verlag - Fachverlag f√ľr Kreislaufwirtschaft (9/2007)
Die Gesamtplanung einer Anlage gliedert sich traditionell in die folgenden fünf Phasen der Planung: - Konzeptplanung, - Vorplanung, - Entwurfsplanung, - Genehmigungsplanung und - Ausführungsplanung. Auch wenn heute oftmals aus Zeitgründen, und auch aus finanziellen Erwägungen heraus, eine klassische Abarbeitung in der genannten Reihenfolge nicht mehr stattfindet, sondern die Planungsphasen ineinander fließen, so bleibt der erste Schritt, die Konzeptfindung, von entscheidender Bedeutung. Nur in sehr seltenen Fällen werden die grundsätzlichen konzeptionellen Vorgaben in den späteren Planungsphasen geändert. Im Rahmen dieses Beitrags soll versucht werden, auf Basis der bisher gemachten Erfahrungen aus einer Reihe von Projekten, für die noch relativ junge Anlagentechnik des Ersatzbrennstoffkraftwerks die wesentlichen Rahmenbedingungen für die Konzeptentwicklung zu benennen.

Produktion von Biomasse aus kommunalem Sperrmüll
© TK Verlag - Fachverlag f√ľr Kreislaufwirtschaft (9/2007)
In Deutschland hat in den letzten Jahren die energetische Nutzung von Biomasse deutlich zugenommen. Diese Entwicklung wurde intensiv durch gesetzliche Maßnahmen, wie etwa das Erneuerbare-Energien-Gesetz, gefördert. Die Nutzung von Energie aus Biomasse hilft, den Einsatz fossiler Energieträger und den Ausstoß von Treibhausgasen zu verringern [2]. Neben den gängigen Nutzpflanzen bieten sich auch Gebrauchthölzer, wie beispielsweise Holzanteile aus kommunalem Sperrmüll, als Rohstoffquelle für die energetische Nutzung als Biomasse an und sind unter Einhaltung festgelegter Anforderungen auch als Biomasse anerkannt. Im Jahr 2004 fielen in Deutschland etwa 2,6 Millionen Tonnen Sperrmüll an [1], wobei unterschiedliche Untersuchungen des I.A.R. ergaben, dass im Mittel ein Holzanteil von deutlich über 50 Ma.-% im kommunalen Sperrmüll zu finden ist (Bild 1). Eine Hochrechnung auf die Zusammensetzung des gesamten deutschen Sperrmüllanfalls ist aufgrund der unterschiedlichen regionalen Organisationen der Abfallwirtschaft nicht zulässig. Aufgrund des hohen Gehalts an Holz sowie der derzeitigen hochpreisigen Abfallverbrennung in Deutschland, wird der Sperrmüll in der Regel für eine Verwertung in einem Biomassekraftwerk aufbereitet.

Stand und Perspektiven der mechanisch-biologischen Abfallbehandlungsanlagen in Österreich
© TK Verlag - Fachverlag f√ľr Kreislaufwirtschaft (9/2007)
In Österreich können ab 01.01.2004 nur mehr reaktionsarme Abfälle abgelagert werden (§ 76 Abs. 1 Z 1a AWG). In bestimmten Fällen kann der Landeshauptmann diesen Stichtag verlängern, längstens jedoch bis zum 31.12.2008 (§ 76 Abs. 7 AWG). Die Bundesländer Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg und Steiermark haben mit 01.01.2004 und das Bundesland Burgendland mit einer Übergangsfrist von einem Jahr mit 01.01.2005 diese Gesetzesvorgabe erfüllt. Die restlichen vier Bundesländer Kärnten, Tirol, Vorarlberg und Wien bewirkten eine Verlängerung bis zum 31.12.2008, wobei nur die im eigenen Bundesland anfallenden Siedlungsabfälle ohne Behandlung abgelagert werden dürfen. Als Parameter zur Beurteilung ob ein zu deponierender Abfall reaktionsarm ist, wird der gesamte organisch gebundene Kohlenstoff (Total Organic Carbon = TOC) herangezogen. Der TOC-Grenzwert ist, je nach Deponietyp, unterschiedlich hoch, wobei für die Massenabfalldeponie der strengste Grenzwert gegeben ist. So dürfen Abfälle auf dieser Deponie erst abgelagert werden, wenn der TOC-Wert ≤ 5 Ma.-% ist (Anlange 2 Deponie-VO). Die TOC-Grenzwerte machen eine Vorbehandlung der Abfälle insbesondere der Siedlungsabfälle (= Haushaltsabfälle und haushaltsähnliche Gewerbeabfälle) unumgänglich. Zur Vorbehandlung der Siedlungsabfälle Wolfgang Staber, Karl E. Lorber vor der Deponierung hat sich in Österreich, neben der thermischen Behandlung, auch die mechanisch-biologische Abfallbehandlung (MBA) etabliert. Für MBA-Anlagen ist, entsprechend der Deponieverordnung, der TOC-Grenzwert nicht heranzuziehen.

Abfallvermeidung konkret: Altmöbel auf den Sperrmüll, oder was kann man sonst damit machen?
© F√∂rderverein KUMAS e.V. (5/2007)
Die allermeisten Altmöbel werden derzeit über die Sperrmüllabfuhr entsorgt und somit entweder stofflich oder thermisch verwertet. Die Alternative hierzu ist die Wiederverwendung von gut erhaltenem Gebrauchtmobiliar.

bifa-Text Nr. 34: Abfallwirtschaft und Klimaschutz
© bifa Umweltinstitut GmbH (4/2007)
Beitrag der bayerischen Abfallwirtschaft zur Treibhausgas-Minderung

bifa-Text Nr. 33: Abfallaufkommen in Bayern: Prognose 2010 und 2016
© bifa Umweltinstitut GmbH (4/2007)

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