Abbaubare Kunststoffe unter nicht optimierten Umweltbedingungen
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2020)
Plastik in der Umwelt hat sich zu einem der bedeutendsten und am meisten wahrgenommenen Umweltprobleme entwickelt. Viele Bestrebungen, etwa das Verbot von Einwegkunststoffen, höhere Kunststoffrecyclingraten oder Biokunststoffe, versuchen dieses Problem zu lösen. Doch gerade Biokunststoffe werden sehr kontrovers diskutiert. Der Zerfall von Kunststoffen in Fragmente und die biologische Abbaubarkeit hängen stark von den Umgebungsbedingungen des Kunststoffes ab. Kompostierbare Kunststoffe werden also nicht zwangsläufig ebenso gut in Gewässern abgebaut. Über Zeitdauer von Zerfall und biologischen Abbau kompostierbarer Kunststoffe in natürlichen Gewässern sind kaum Informationen vorhanden. Heimkompostierbare und EN13432 zertifizierte Kunststoffe wurden für 4,5 bzw. 10 Monaten in ei-nen Gartenteich gehängt und untersucht. Es wurde kein Zerfall oder Abbau beobachtet.

Standortspezifische Auswahl von kohligen Sorbentien für die in-situ Bodensanierung – KOKOSAN II
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2020)
Internationale und nationale Studien haben belegt, dass Pflanzenkohle (engl. „Biochar“) grundsätzlich für den Einsatz zur in-situ Bodensanierung geeignet ist. KOKO-SAN I konnte erfolgreich zeigen, dass Biochar insbesondere für die Immobilisierung von leicht- bis mittelbelasteten Altstandorten geeignet ist, an welchen die Schadstoff-quelle (Hotspot) entfernt wurde und großflächig Restkontaminationen verblieben sind, welche die Verwendung und somit den Wert der Liegenschaft nachteilig beeinträchtigen (vgl. auch § 29 UFG).

Bürgerengagement gegen die latente Umweltverschmutzung – Umweltkampagne „Sauberhaftes Hessen“ zeigt den Weg
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (9/2015)
Die zunehmende Verschmutzung unserer Straßen, öffentlichen Plätze und Grünflächen durch achtlos weggeworfene Abfälle ist nicht nur ein öffentliches Ärgernis, sondern auch eine latentes Umweltproblem, dass dauerhaft nur durch eine grundlegende Verhaltensänderung der Verursacher gelöst werden kann.

Teures Ärgernis: Graffiti-Entfernung erfordert Experten-Wissen
© Deutscher Fachverlag (DFV) (4/2012)
Graffiti zählen zu den teuersten Kunstarten unserer Zeit. Allein in Deutschland entstehen für deren Beseitigung jährlich geschätzte Kosten in dreistelliger Millionenhöhe. In Großstädten sind Graffiti allgegenwärtig: Von monochromen Statements über kryptische Kürzel, mit denen sich Sprayer zu ihrem ‚Werk‘ bekennen, bis zu aufwändigen, mehrfarbigen Darstellungen existiert ein breites Spektrum. Zu einer zügigen Entfernung von Graffiti gibt es kaum eine Alternative.

Effektiv gekehrt: Erste handgeführte Kehrmaschine mit großer Kehrbreite
© Deutscher Fachverlag (DFV) (9/2010)
Haaga Kehrsysteme GmbH aus Kirchheim/Teck präsentiert ihre neue Handkehrmaschine vom Typ497, die erstmals eine Kehrbreite von 97 cm hat. Damit sind Flächenleistungen bis 3600 Quadratmetern pro Stunde, die bislang selbstfahrenden Kehrmaschinen vorbehalten waren, auf trockenen oder nassen Oberflächen möglich.

Porentief ölfrei: Spezialmaschine reinigt Fahrbahnen von Ölrückständen
© Deutscher Fachverlag (DFV) (9/2010)
Wenn Öl oder Benzin ausläuft, beseitigt im allgemeinen die Feuerwehr mit Ölbindemittel und Kehrzeug die Verschmutzung und bannt dadurch zunächst die primäre Gefahr.

Vor der eigenen Tür kehren: Im Winterdienst steht einiges an Veränderungen an
© Deutscher Fachverlag (DFV) (9/2010)
Der extreme Winter 2009/2010 hat so manche Kommune vor arge Probleme gestellt, nicht nur weil es am Nachschub von Streusalz haperte. Die Arbeit an neuen Konzepten, rechtlichen Vorgaben und Techniken läuft.

Leben im Plastikzeitalter - Ein Kinofilm beschäftigt sich mit den Schattenseiten der Plastik-Gesellschaft
© Deutscher Fachverlag (DFV) (2/2010)
Nach der Steinzeit, der Bronze- und der Eisenzeit leben wir heute im Plastikzeitalter. Wie sehr unser Alltag durch Kunststoffprodukte bestimmt wird, zeigt sich im Laufe eines Films immer wieder, wenn Familien in Europa, USA, Japan und Indien all ihre Habseligkeiten aus Plastik vor der Tür ihrer Häuser für den Regisseur aufeinanderstapeln.

Reifen im Duschbad - Reifenwaschanlagen sorgen für saubere Straßen
© Deutscher Fachverlag (DFV) (10/2009)
Betreiber von Baustellen, Deponien, Recyclinganlagen, Gewinnungs- und Industriebetrieben kennen das Problem der verschmutzten öffentlichen Straßen, die durch ausfahrende Lkw aus dem Betriebsgelände entstehen. Mit einer kurzen Reinigung der Reifen und der Chassis wäre das Problem gelöst. Doch diesen Prozess manuell durchzuführen, wäre bei einem hohem Lkw-Aufkommen zu kosten- und zeitintensiv.

Gute Entwicklungschancen
© Rhombos-Verlag (1/2008)
Die deutsche Entsorgungswirtschaft verfügt über ein großes Potential für Umwelttechnik und Arbeitsplätze

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Nur wer die Geschichte kennt,
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gegen den Müll