Es kommt was auf Sie zu….
Worauf sich Betriebe aus globaler und volkswirtschaftlicher Sicht einstellen mĂĽssen© Bayerisches Landesamt fĂĽr Umwelt (6/2008)
Laut Prognose der Internationalen Energie Agentur (IEA) wird der weltweite Primärenergiebedarf von 2005 bis zum Jahr 2030 um ca. 55 % ansteigen. Maßgeblich für den Anstieg ist die wirtschaftliche Entwicklung in China und Indien. Im steigenden Weltenergieverbrauch sieht die IEA eine echte und wachsende Bedrohung für die globale Versorgungssicherheit. Ungenaue Prognosen über die Verfügbarkeit der endlichen Ressourcen erhöhen die Preisschwankungen auf den Rohstoffmärkten. Die Ungewissheit über das „Erdölfördermaximum“ (Peak Oil) und andere Unsicherheiten in den Förderländern lassen die Märkte nervös reagieren.
CO2-freies Kraftwerk: Rechtsrahmen fĂĽr CO2-Abscheidung und -Ablagerung© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (6/2008)
Die Bundesrepublik Deutschland und die Europäische Union haben sich ehrgeizige Ziele zur Bekämpfung des Klimawandels und der Erderwärmung gesetzt. Bereits im Rahmen des Kyoto-Protokolls verpflichtete sich Deutschland, den Ausstoß an Kohlendioxid (CO2) bis zum Jahre 2012 um 21 % gegenüber dem Niveau von 1990 zu reduzieren. In Umsetzung der Koalitionsvereinbarung hat die Bundesregierung darüber hinaus zugesagt, bis zum Jahr 2020 Treibhausgasemissionen um 40 % (bezogen auf das Basisjahr 1990) zu reduzieren, wenn die EU-Staaten einer Reduzierung der europäischen Emissionen um 30 % im gleichen Zeitraum zustimmen.2 Zentrale Bausteine zur Erreichung dieser Ziele sind die Umstellung der Energieversorgung auf regenerative Energieträger, die Erhöhung der Energieeffizienz und die Realisierung von Einsparmöglichkeiten sowie – als Motor hierfür – das bereits im Jahre 2005 eingeführte Emissionshandelssystem.
Ascheentsorgung – Acker oder Deponie?© OTH Amberg-Weiden (6/2008)
In Deutschland dürfen unbehandelte Abfälle seit dem 1. Juni 2005 nicht mehr deponiert werden. Dies führte zu einem Ausbau der Verbrennungskapazitäten und somit auch zwangsläufig zu einem höheren Anfall an Verbrennungsrückständen. Bedingt durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz und die steigenden Preise für Heizöl und Gas fallen auch im Bereich der Verbrennung nachwachsender Rohstoffe (Biomasse) zur Energiegewinnung verstärkt Aschen an.
Der Rechtsrahmen fĂĽr den Handel mit CO2-Emissionsrechten in Ungarn© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (6/2008)
Der Handel mit Emissionsrechten – als sog. flexibler Mechanismus – gehört zu den Mitteln des Klimaschutzes.1 Durch den Handel ist die Reduktion des Ausstoßes der Treibhausgase nicht zu erreichen. Dieser ermöglicht aber der betroffenen Branche, die notwendigen Reduktionsmaßnahmen dort durchzuführen, wo sie die geringsten Kosten verursachen. Gegenstände des Handels sind Rechte zur Freisetzung von je einer Tonne Kohlendioxid bzw. eines anderen (äquivalenten) Treibhausgases. Diese Rechte werden in den verschiedenen Rechtsvorschriften bzw. im Schrifttum unterschiedlich – (Emissions-) Rechte, Quoten, Zertifikate, Berechtigungen, Einheiten, usw. – benannt.
Energie sparen und Produktivität gewinnen durch die optimierte Auslegung und Selektion der Elektrosysteme© ThomĂ©-Kozmiensky Verlag GmbH (5/2008)
Über die nächsten zwanzig Jahre wird eine weitere Erhöhung des Energiebedarfes von 30 % bis 50 % erwartet. Dieser zusätzliche Bedarf stellt eine enorme Herausforderung dar; zum einen der Bau von neuen Kraftwerken und Müllverbrennungsanlagen wegen der Einsprachen und auch wegen der schwer zu erfüllenden Auflagen und zum andern die diametrale Forderung aus dem Kyoto- Protokoll, dass die CO2-Emissionen bis zum Jahre 2012 um mindestens 8 % reduziert werden sollen.
Herausforderungen des globalen Klimawandels für die Wasserwirtschaft in Deutschland: Praxisberichte, Handlungsfelder und Forschungsbedarf© Vulkan-Verlag GmbH (4/2008)
Mit der Veröffentlichung des 4. Sachstandsberichts des IPCC (International Panel on Climate Change) sind wesentliche Ergebnisse zum globalen Klimawandel, die Übereinstimmung von Klimaprognosemodellen mit Messergebnissen und Langzeitbeobachtungen dokumentiert und zeigen weitgehende Auswirkungen auf den regionalen Wasserhaushalt auf. Erforderlich sind sowohl ein abgestimmtes Handeln in der internationalen Staatengemeinschaft als auch die Schließung von Kenntnisdefiziten und Entwicklung von Lösungen auf regionaler Ebene. Der aktuelle Kenntnisstand der globalen und regionalen Klimaprognosen und beobachtete Auswirkungen auf den Wasserhaushalt, Land- und Flächennutzung an Beispielen aus Nordrhein-Westfalen und anderen Bundesländern
werden vorgestellt.
Emissionen aus Deponien in Baden-WĂĽrttemberg© Universität Stuttgart - ISWA (3/2008)
Die Klimarahmenkonvention von 1992 formuliert das langfristige Ziel, die Treibhausgaskonzentrationen in der Atmosphäre auf einem Niveau zu stabilisieren, damit eine gefährliche, vom Menschen verursachte Störung des Klimasystems verhindert werden kann. Um dies zu erreichen, müssen die jährlichen Treibhausgasemissionen weltweit deutlich gesenkt werden. Die Europäische Gemeinschaft hat sich mit dem 1997 beschlossenen und 2005 in Kraft getretenen Kyoto-Protokoll dazu verpflichtet, ihre Treibhausgasemissionen bis zum Zeitraum 2008 bis 2012 gegenüber dem Basisjahr 1990 (bzw. 1995) um 8 Prozent zu vermindern und damit zur Reduktion der Treibhausgase der Industriestaaten um 5,2 Prozent im gleichen Zeitraum beizutragen.
DIE ZUKUNFT DER SEKUNDÄRROHSTOFFMÄRKTE - ENTWICKLUNGEN VON MENGEN, QUALITÄTEN UND PREISEN -© HAWK Hochschule fĂĽr angewandte Wissenschaft und Kunst - Fakultät Ressourcenmanagement (12/2007)
Die Internationalisierung der Sekundärrohstoffmärkte wird von den hohen Preisen für
Energie und Rohstoffe getrieben. Damit einhergehen die Bemühungen um eine
nachhaltige Abfallwirtschaft, die umweltverträglich qualitativ hochwertige Ressourcen
für den Aus- und Aufbau der Wirtschaftssysteme zur Verfügung stellen.
Optimierungspotenziale in der Aufbereitung und Logistik von Energieholz© Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät Universität Rostock (10/2007)
Die Bundesregierung und der Deutsche Bundestag haben sich in Übereinstimmung mit der Europäischen Union aus Gründen des Umwelt- und Klimaschutzes und der Versorgungssicherheit bis zum Jahr 2010 zum Ziel gesetzt die Verdopplung des Anteils erneuerbarer Energieträger an der Energieversorgung zu erreichen (Nitsch et. al. 1999). Dieses Ziel steht im Zusammenhang mit der beabsichtigten Verpflichtung der Bundesrepublik Deutschland im Rahmen des Kyoto-Protokolls zur Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen die Emission der Treibhausgase um 21 % bis zum Jahr 2010 zu mindern (Trittin 2002).
Vermeidungspotenziale durch die Verwertung von Biomasse- Verbrennung vs. Biogaserzeugung© TU Dresden - Institut fĂĽr Abfall- und Kreislaufwirtschaft (9/2007)
Die Berechnungen zum Einsparpotenzial von Kohlendioxidemissionen durch die Verwertung von Gras beziehungsweise Energiepflanzen zeigen eine deutlich bessere Ausnutzung des Energieinhaltes in thermischen Anlagen als in Anlagen der biologischen Behandlung (Vergärung) mit nachfolgender Biogasnutzung. Als wesentliche Ursache sind dabei die höheren Wirkungsgrade in den thermischen Behandlungsanlagen zu sehen.