Rekultivierung von Deponien mithilfe von Abwasserschlammhumus zum Anbau von Energiepflanzen
© Wasteconsult International (12/2014)
Zur Schaffung einer begrĂŒnungsfĂ€higen Schicht im Landschaftsbau sind Materialien mit hohem Wasserspeichervermögen und guter NĂ€hrstoffverfĂŒgbarkeit notwendig. Das zur VerfĂŒgung stehende Bodenmaterial von anthropogen stark beanspruchten FlĂ€chen (Tagebaurestlöcher, Halden, Deponien) bestehen in der Regel aus Mineralböden, welche eine geringe WasserhaltefĂ€higkeit und geringe NĂ€hrstoffverfĂŒgbarkeit aufweisen. Zur Rekultivierung diese Böden und Sicherung eines nachhaltigen Pflanzenwachstums sind vor allem die oben genannten Eigenschaften zu verbessert.

EEG-Novelle auf dem PrĂŒfstand
© ANS e.V. HAWK (10/2014)
Der folgende Vortrag beschĂ€ftigt sich mit der Fragestellung, in wie weit das am 01.08.2014 in Kraft getretene EEG 2014 verfassungsrechtlich zu beanstanden ist. Dabei werden folgende Schwerpunkte gesetzt: das zĂŒgige Inkrafttreten sowie zu kurz bemessene Übergangsfristen des EEG 2014, die Begrenzung der förderfĂ€higen Strommenge bei bestehenden Biogasanlagen und die Einbeziehung der Eigenversorgung in die EEG-Umlage.

Regionalspezifische Treibhausgasbilanz fĂŒr den Rapsanbau in Mecklenburg-Vorpommern
© Agrar- und Umweltwissenschaftliche FakultĂ€t UniversitĂ€t Rostock (6/2014)
Um dem Klimawandel zu begegnen gibt es auf europĂ€ischer Ebene mit der Erneuerbare-Energien-Richtlinie (EU-RED, 2009/28/EG) einen gemeinschaftsrechtlichen Rahmen erneuerbare Energien in den Bereichen Strom und Verkehr einzusetzen um Treibhausgas (THG)- Emissionen zu mindern. Ziel der EU-RED ist es bis 2020 20 % der verbrauchten Gesamtenergie durch erneuerbare Energien zu ersetzen. FĂŒr den Verkehrssektor wurde zusĂ€tzlich festgelegt, dass mindestens 10 % der verbrauchten Gesamtenergie aus erneuerbaren Energien stammen mĂŒssen. Die EU-RED macht bereits seit 2009 verbindliche Vorgaben bezĂŒglich des verminderten Ausstoßes an Treibhausgasen bei der Verwendung von Biokraftstoffen gegenĂŒber dem fossilen Kraftstoff. Die Umsetzung der EU-RED erfolgt in Deutschland im Rahmen der Biokraftstoff-Nachhaltigkeitsverordnung (Biokraft-NachV). Biokraftstoffe können nur in Verkehr gebracht werden und auf die Biokraftstoff- bzw. ab 2015 auf die THG-Minderungsquote angerechnet werden, wenn die Nachhaltigkeitsanforderungen der Biokraft-NachV erfĂŒllt werden.

Top-down & Bottom-up: Weiterentwicklung bisheriger AnsĂ€tze zur AbschĂ€tzung von FlĂ€chen- und Biomassepotentialen fĂŒr Paludikultur
© Agrar- und Umweltwissenschaftliche FakultĂ€t UniversitĂ€t Rostock (6/2014)
Paludikultur („palus“ = lat.: Sumpf) ermöglicht die nachhaltige Bewirtschaftung nasser Moore, die auf den Erhalt des Torfköpers abzielt. Die produzierte oberirdische Biomasse kann energetisch und stofflich verwertet werden. Diese Art der Nutzung entspricht exakt den Anforderungen, welche Mecklenburg-Vorpommern an seine zukĂŒnftige Energieversorgung stellt. FĂŒr die Umsetzung ist die Aufbereitung von Informationen zu FlĂ€chen- und Biomassepotentialen fĂŒr FlĂ€chennutzer, Biomasseabnehmer und politische EntscheidungstrĂ€ger notwendig. Dabei mĂŒssen gegenĂŒber herkömmlichen Potentialstudien wesentlich mehr Fragen, wie z.B. WiedervernĂ€ssbarkeit, Bewirtschaftbarkeit, Ertrag auf Standort und zeitliche Realisierbarkeit, beantwortet werden. Bisherige Studien fĂŒr Mecklenburg-Vorpommern berĂŒcksichtigen nur wenige Kriterien oder basieren auf ExperteneinschĂ€tzungen und sind mit großer Unsicherheit verbunden. Eine bessere AnnĂ€herung an die RealitĂ€t kann durch die Kombination von Top-down-Ansatz (von der GesamtflĂ€che ausgehend) und flĂ€chenspezifischen Informationen (Bottom-up-Ansatz: von der EinzelflĂ€che ausgehend) erreicht werden.

Mais in Energiepflanzenfruchtfolgen
© Agrar- und Umweltwissenschaftliche FakultĂ€t UniversitĂ€t Rostock (6/2014)
Seit 2005 werden deutschlandweit im Rahmen des vom BMEL geförderten Verbundprojektes: „Entwicklung und Vergleich von optimierten Anbausystemen FĂŒr die landwirtschaftliche Produktion von Energiepflanzen unter verschiedenen Standortbedingungen Deutschlands“ („EVA“) Energiepflanzenfruchtfolgen untersucht. Hierbei stand unter anderem im Fokus, mögliche Alternativen zu hohen Silomais-Anbaukonzentrationen zu ermitteln und deren Einordnung in die Fruchtfolge zu optimieren. Im folgenden werden Ergebnisse des EVA-Standortes GĂŒlzow aus den Jahren 2009 bis 2013 vorgestellt.

Vom Halm zum Pellet: Bereitstellungsketten fĂŒr feste BioenergietrĂ€ger von nassen Niedermooren
© Agrar- und Umweltwissenschaftliche FakultĂ€t UniversitĂ€t Rostock (6/2014)
Die landwirtschaftliche Nutzung von stark entwĂ€sserten Moorböden fĂŒhrt durch Emissionen von Treibhausgasen und NĂ€hrstoffen zu hohen Umweltbelastungen. Die Boden-Degradierung kann langfristig den Verlust von landwirtschaftlicher NutzflĂ€che nach sich ziehen. Eine Nutzung bei WasserstĂ€nden in Flur (Paludikultur, lat. ‚palus‘ = Sumpf) ermöglichst sowohl erhebliche Umweltentlastungen als auch eine dauerhafte Produktion mit angepassten Pflanzenarten.

NĂ€hrstoffaufnahme von Mais und Sorghum im Mischfruchtanbau mit Leguminosen
© Agrar- und Umweltwissenschaftliche FakultĂ€t UniversitĂ€t Rostock (6/2014)
Der fĂŒr die Pflanze essentielle NĂ€hrstoff P seht nur in begrenztem Maße zur VerfĂŒgung. Andererseits gehen aus landwirtschaftlichen Systemen große NĂ€hrstoffmengen verloren und N- und P-EintrĂ€ge in GewĂ€sser sind die Folge. Besonders Reihenkulturen wie Mais fördern NĂ€hrstoffverluste durch Auswaschung und Erosion. Der Anbau von Kulturpflanzen im Mischfruchtanbau kann wegen der unterschiedlichen AnpassungsfĂ€higkeit der Pflanzen an suboptimale Wachstumsbedingungen zur effizienten komplementĂ€ren Nutzung von Wachstumsfaktoren und somit zur Steigerung von NĂ€hrstoff- und Wassernutzungseffizienz beitragen. Der Mischfruchtanbau mit Leguminosen ist wegen der zusĂ€tzlichen N-Fixierung aus der Luft besonders interessant.

Steinklee - eine Energiepflanze fĂŒr trockene Standorte
© Agrar- und Umweltwissenschaftliche FakultĂ€t UniversitĂ€t Rostock (6/2014)
Unter den aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen werden auf den trockenen Sandstandorten Norddeutschlands nur sehr wenige Fruchtarten angebaut. Bekannte Probleme enger Fruchtfolgen verstÀrken sich in diesen Regionen durch das insgesamt niedrige Ertragsniveau und das Fehlen bodenfruchtbarkeitsfördernder Kulturen.

Energie aus dem Moor? - Potenziale fĂŒr Paludikultur im Thurbruch (Usedom)
© Agrar- und Umweltwissenschaftliche FakultĂ€t UniversitĂ€t Rostock (6/2014)
Paludikultur ist die Nutzung von nassen Mooren, welche im Gegensatz zur bisherigen, auf EntwÀsserung basierenden Moornutzung torferhaltend ist und Treibhausgasemissionen reduziert. Eine energetische Verwertung der Paludi-Biomasse (Schilf, Seggen, Rohrglanzgras) ermöglicht durch den Ersatz fossiler EnergietrÀger eine zusÀtzliche Reduktion von CO2-Emissionen.

Änderungen bei der StromvergĂŒtung fĂŒr Biogasanlagen vorgesehen
© BundesgĂŒtegemeinschaft Kompost e.V. (4/2014)
Im MĂ€rz 2014 hat das Bundesministerium fĂŒr Wirtschaft und Energie (BMWi) den offiziellen Referentenentwurf zur Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) veröffentlicht. Er enthĂ€lt die vorgesehenen Neuregelungen und wird auf die Biogasbranche erhebliche Auswirkungen haben.

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