Neue Entwicklungen zur Nutzung der oberflächennahen Geothermie mit vertikalen Erdwärmesonden
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (2/2010)
Die Erdw√§rmenutzung mit Erdw√§rmesonden und -kollektoren hat in den letzten Jahren einen enormen Aufschwung erlebt. Dabei wurden auch neue Materialien entwickelt, die gegen√ľber den bis dahin verwendeten konventionellen Rohrwerkstoffen PE-80/PE-100 erheblich verbesserte Eigenschaften aufweisen und neue Einsatzm√∂glichkeiten erlauben. Im Mittelpunkt steht dabei der Einsatz von vernetztem Polyethylen, insbesondere PE-Xa. Daraus hergestellte Erdw√§rmesonden oder -kollektoren bieten gegen√ľber unvernetztem Polyethylen Vorteile hinsichtlich Spannungsriss-, Kerb- und Punktlastbest√§ndigkeit. Zudem erm√∂glichen Erdw√§rmesonden aus vernetztem Polyethylen aufgrund einer Temperaturbest√§ndigkeit bis 95 ¬įC die Errichtung von Erdw√§rmesondenspeichern und das Einspeisen von √úberschussw√§rme aus einer thermischen Solaranlage in die Erdw√§rmeanlage.

Anbindung und Verteilung von Erdwärmesonden
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (2/2010)
Erdgekoppelte W√§rmepumpenanlagen sind ein komplexes System, welches seine Effektivit√§t ausschlie√ülich aus dem funktionierenden Zusammenspiel seiner einzelnen Gewerke erh√§lt. Die beste W√§rmepumpe ist nur so effizient, wie es die Entzugsseite zul√§sst. Hier entscheidet die ‚Äěschlechteste‚Äú Komponente √ľber die Gesamtleistung des Systems. Es sind z. B. nicht nur die Bohrmeter und der Ausbau der Sondenbohrung von h√∂chster Wichtigkeit, sondern auch die Anbindung und die Verteilertechnik haben einen sehr gro√üen Einfluss auf die Leistung der Gesamtanlage. Dies gilt insbesondere bei Anlagen, die nicht nur heizen, sondern auch k√ľhlen.

Geothermie-Industrieforschungsanlage zur Untersuchung hybrider Erdwärmesondenkonzepte
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (2/2010)
Erdw√§rmetiefsonden zur Nutzung oberfl√§chennaher Geothermie weisen f√ľr Raumheizzwecke ein hohes Wachstumspotenzial auf. Den bestehenden Konzepten der Erdw√§rmenutzung ist jedoch der Nachteil eigen, dass sich durch die langsame Abk√ľhlung des Untergrundes aufgrund des fortschreitenden W√§rmeentzuges die Arbeitszahl der angekoppelten W√§rmepumpen verschlechtern kann und damit der Verbrauch an Prim√§renergie ansteigen w√ľrde. Es muss somit nicht gew√§hrleistet sein, dass diese Heizsysteme √ľber eine Nutzungszeit von 15 bis 20 Jahren mit gleichbleibend hoher Effizienz betrieben werden k√∂nnen.

bifa-Text Nr. 43: Steigerung der Energieeffizienz bayerischer MVA durch Fernk√§ltenutzung: Machbarkeitsstudie √ľber alle bayerischen MVA
© bifa Umweltinstitut GmbH (2/2010)
Das bifa Umweltinstitut untersucht die Nutzung von Fernw√§rme aus M√ľllverbrennungsanlagen (MVA) f√ľr die Erzeugung von K√§lte. Die Studie bietet einen umfassenden Blick auf die Voraussetzungen und M√∂glichkeiten der K√§ltetechnik sowie auf thermisch betriebene K√§lteerzeugung in der Praxis.

W√§rmer√ľckgewinnung in der Abgasreinigung hinter Abfallverbrennungsanlagen ‚Äď am Beispiel ausgef√ľhrter Anlagen ‚Äď
© TK Verlag - Fachverlag f√ľr Kreislaufwirtschaft (1/2010)
Steigende Prim√§renergiepreise und die aus der europ√§ischen Abfallrahmenrichtlinie 2008/98/CE resultierenden Erfordernisse an den Anlagenwirkungsgrad von Abfallverbrennungsanlagen geben neue Anreize, die noch im Abgas zur Verf√ľgung stehenden Energiepotenziale nutzbar zu machen.

Kumulierter Energieaufwand zur Herstellung verschiedener Abgasreinigungsanlagen
© TK Verlag - Fachverlag f√ľr Kreislaufwirtschaft (1/2010)
Im Zusammenhang der j√ľngsten Klimadiskussionen gewinnt Abfall als Brennstoff immer gr√∂√üere Bedeutung. Das f√ľhrte dazu, dass insbesondere an Industriestandorten, an denen Abfall als Brennstoff eingesetzt wird, der Aspekt der Energieversorgung noch vor oder gleichwertig gegen√ľber der Abfallentsorgung gestellt wird. Dadurch konnten immer h√§ufiger fossile Prim√§renergietr√§ger wie Erdgas, Heiz√∂l oder Kohle durch den Ersatzbrennstoff (EBS) Abfall oder Abfallfraktionen substituiert werden.

Optimierungspotentiale bei der Abdampfkondensation von K√ľhlwassersystemen ‚Äď unter den Anforderungen von Stromerzeugung und W√§rmeauskopplung ‚Äď
© TK Verlag - Fachverlag f√ľr Kreislaufwirtschaft (1/2010)
Je h√∂her der Wirkungsgrad einer thermischen Kraftanlage, umso besser ist dies f√ľr die Wirtschaftlichkeit der Anlage, sofern dies nicht zu Lasten der Anlagenverf√ľgbarkeit geht, zudem schont es die Umwelt. Diese Binsenweisheit gilt uneingeschr√§nkt auch f√ľr die Umwandlung von im Abfall chemisch gebundener Energie in elektrische Energie.

Flexible Abfall- und Ersatzbrennstoff-Verbrennungsanlagen mit Kraft-Wärme-Kopplung an Industriestandorten
© TK Verlag - Fachverlag f√ľr Kreislaufwirtschaft (1/2010)
W√§hrend Waste to Energy (WtE)-Anlagen der ersten Generation ‚Äď erbaut in den achtziger Jahren ‚Äď als alleinstehende Anlagen konzipiert waren, mit dem Hauptziel der Beseitigung von Abf√§llen, wurden sp√§ter erbaute Anlagen mit technischen L√∂sungen zur Reduzierung von √ľberh√∂hten Energieverlusten entworfen. Stromerzeugung wurde dennoch bei vielen Anlagen noch als ein Nebenprodukt betrachtet.

Wirkungsgradsteigerung durch Anlagenverbund ‚Äď Koppelung einer Kehrichtverbrennungsanlage mit einem GuD-Kombikraftwerk und einem Holzheizkraftwerk ‚Äď Das Projekt Bern Forsthaus ‚Äď
© TK Verlag - Fachverlag f√ľr Kreislaufwirtschaft (1/2010)
Das Energieversorgungsunternehmen Energie Wasser Bern (ewb) ist f√ľr die Versorgung der Stadt Bern mit Strom, W√§rme, Wasser und Telekommunikation sowie f√ľr die Entsorgung der h√§uslichen Abf√§lle zust√§ndig. Ewb h√§lt zu diesem Zweck Beteiligungen an Kernenergieanlagen sowie an mehreren Wasser- und Solarkraftwerken (CH), und betreibt neben einem kleineren Blockheizkraftwerk in Bern am Standort Warmb√§chliweg eine Kehrichtverbrennungsanlage (KVA).

Beitrag der Verbrennung von Abfällen und Ersatzbrennstoffen zur Abfallwirtschaft in Deutschland
© TK Verlag - Fachverlag f√ľr Kreislaufwirtschaft (1/2010)
Wir haben in Deutschland 67 Abfallverbrennungsanlagen, in denen jährlich rund 19 Millionen Tonnen verbrannt werden können. In diesen Anlagen werden hauptsächlich Restabfälle aus Haushalten und Gewerbe, aber auch heizwertreiche Fraktionen aus anderen Quellen energetisch verwertet. Von 64 untersuchten Anlagen zur thermischen Behandlung und energetischen Verwertung von Abfällen produzieren 44 Anlagen sowohl elektrischen Strom als auch Wärme, neun Anlagen nur elektrischen Strom, weitere neun Anlagen geben ihre gesamte Dampfproduktion an externe Nutzer ab, das sind in der Regel Kraft- oder Heizwerke, und zwei Anlagen produzieren ausschließlich Fernwärme.

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