Produktionsverfahren Energieholz auf landwirtschaftlichen Flächen
© Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät Universität Rostock (10/2008)
Schnell wachsende Baumarten, angebaut auf landwirtschaftlichen Flächen, können einen wichtigen Beitrag zur Erzeugung erneuerbarer Energien leisten. Das Energieholzaufkommen aus der Forstwirtschaft und Sägeindustrie (Resthölzer) wird nicht ausreichen, um die Produktionsziele im Energiebereich auf der Basis Holz realisieren zu können. Bereits im Zusammenhang mit der Ölkrise Anfang der 1970er Jahre begann in Deutschland die Diskussion um Holzpotenziale für die energetische Nutzung, die auf landwirtschaftlichen Flächen erzeugt werden können.

Logistik der Energieholzbereitstellung
© Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät Universität Rostock (10/2008)
Das energetische Nutzen von Holz erfährt eine Renaissance. Mit dem Wissen um Klimawandel und den daraus resultierenden Folgen wurden politische Entscheidungen initiiert, die Energieholz gegenüber fossilen Energien wettbewerbsfähig machen. Darüber hinaus hat der konstante Aufwärtstrend von Ölund Gaspreisen in den vergangenen Jahren das Verbraucherverhalten verändert und zu einer unübersehbaren Popularität von Brennholz insbesondere im ländlichen Raum geführt. Mit der wachsenden Bedeutung von Energieholz und der steigenden Marktnachfrage entsteht ein vielschichtiges Interesse an Zusammenhängen, die mit der Bereitstellung und nachfolgenden Nutzung verknüpft sind.

Kriterien der nachhaltigen Erzeugung von Biomasse zur energetischen Nutzung
© Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät Universität Rostock (10/2008)
Nachdem die Bioenergie zunächst ausschließlich als ökologisch vorteilhaft galt, mehren sich die Stimmen, die insbesondere im Zusammenhang mit dem großflächigen Anbau von Energiepflanzen auch vor negativen Auswirkungen warnen. Diese werden bislang häufig im Zusammenhang mit Naturschutzfragen diskutiert, sowie bezüglich der Verdrängung von Nahrungs- und Futterpflanzen. Auch wird zum Teil in Zweifel gezogen, ob es sich wirklich bei jeder bioenergetischen Nutzungsrichtung um eine Klimaschutzmaßnahme handelt (z. B. Biokraftstoffe der 1. Generation). Gewiss ist es auch kein Beitrag zum Umweltschutz/Klimaschutz, wenn Wälder gerodet werden, um Bioenergiepflanzen anzubauen. Generell kann man Bioenergie nur dann als erneuerbaren Energieträger bezeichnen, wenn die dafür notwendige Biomasse nachhaltig erzeugt wird.

Perspektiven der Bioenergie-Forschung
© Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät Universität Rostock (10/2008)
PowerPoint Presentation mit 20 Folien

Vorwort
© Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät Universität Rostock (10/2008)
Eine der wichtigsten globalen Zukunftsaufgaben ist die Sicherstellung einer nachhaltigen, d.h. ökonomisch, ökologisch und sozial tragfähigen Energieversorgung. In Deutschland soll der Anteil Erneuerbarer Energien an der Primärenergieerzeugung von 6,7 % im Jahr 2007 auf mindestens 20 % im Jahr 2020 gesteigert werden. Der Anteil der Bioenergie an den Erneuerbaren Energien liegt derzeit bei rund 70 % und ist somit der wichtigste Erneuerbare Energieträger.

EnviTec Biogas - Wir geben (Bio)Gas (Vortrag im PDF-Format)
© REW Regenerative Energie Wirtschaftssysteme GmbH (9/2008)
Unternehmensvorstellung und Unternehmensentwicklung der EnviTec Biogas AG (unter anderen Vorstellung verschiedener Biogasanlagen) (Vortrag in pdf-Vormat)

Regionale Konzepte zur Biomassenutzung am Beispiel Hessen
© HAWK Hochschule fĂĽr angewandte Wissenschaft und Kunst - Fakultät Ressourcenmanagement (9/2008)
Die hessische Landesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, den Anteil erneuerbarer Energien am Endenergieverbrauch des Landes bis zum Jahr 2015 auf 15 % zu erhöhen.Der energetischen Nutzung von Biomasse kommt in diesem Zusammenhang eine Schlüsselrolle zu. Schon heute deckt Bioenergie in Hessen ca. 75 % der regenerativen Energieerzeugung ab.

Trockenfermentation von Biomasse aus Abfall und nachwachsenden Rohstoffen
© HAWK Hochschule fĂĽr angewandte Wissenschaft und Kunst - Fakultät Ressourcenmanagement (9/2008)
Die Trockenvergärung von Abfällen wird bereits seit Jahren erfolgreich durchgeführt. Die etablierten Techniken der Abfallwirtschaft wurden besonders nach der Novellierung des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) im August 2004 und der daraus resultierenden Gewährung des Technologiebonus für Trockenvergärungs-Anlagen an die vielfältigen Anwendungsbereiche im Rahmen der Vergärung von Energiepflanzen angepasst. Durch die aktuelle Novellierung (2008) fällt zwar der Technologiebonus für Trockenvergärungsanlagen weg, die Vorteile hinsichtlich Energieverbrauch, Reaktorvolumen und Substratwahl bleiben weiterhin bestehen.

Beitrag der Abfallwirtschaft zu einer nachhaltigen Energieversorgung
© HAWK Hochschule fĂĽr angewandte Wissenschaft und Kunst - Fakultät Ressourcenmanagement (9/2008)
Die dramatischen Steigerungen der Weltmarktpreise für alle relevanten Rohstoffe in den vergangenen Jahren haben gezeigt, dass der in Deutschland und Europa praktizierte Weg, möglichst viel der anfallenden Abfälle zu verwerten, zur Sicherung der Rohstoffversorgung beiträgt und auf lange Sicht die Reichweite von Rohstofflagern verlängern kann.

Stroh und Getreide – Energie vom Acker
© OTH Amberg-Weiden (6/2008)
Die Nutzung erneuerbarer Energien und nachwachsender Rohstoffe gewinnt immer mehr an Bedeutung im Energiemix Deutschlands. In der Vergangenheit war diese Entwicklung vor allem klimapolitisch motiviert. Gegenwärtig stellt sich nicht mehr die Frage ob es einen vom Menschen mitverursachten Klimawandel gibt, sondern wie hoch der Temperaturanstieg auf der Erde sein wird. Im Zentrum der aktuellen Debatte stehen vielmehr Fragen nach wirtschaftlichen Alternativen zu zunehmend teurer werdenden fossilen Energieträgern sowie der immer stärker werdenden Importabhängigkeit Deutschlands bzw. der EU im Erdgas- bzw. Erdölbereich.

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