Vergärung von Abfällen der Ethanol- und Zuckerindustrie in Brasilien
© Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakult√§t Universit√§t Rostock (6/2015)
Im Rahmen des Brasilianisch-Deutschen Forschungsprojektes ‚ÄěSustainable bioeconomy in Brazil: Bioenergy from biogas using various types of waste substrates from the Brazilian bioethanol industry‚Äú, welches √ľber das I-Nopa- Programm von der GIZ √ľber den DAAD sowie von brasilianischer Seite √ľber CAPES finanziert wurden M√∂glichkeiten der Integration der Biogastechnologie in bestehende Zuckerindustrien untersucht. Die physikalischen und chemischen Eigenschaften der untersuchten Substrate wies eine gro√üe Spannweite auf. Der Trockenmassegehalt von Zuckerrohrstroh reichte von 46 bis 92 %, von Bagasse von 52 bis 60 %, vom Filterkuchen von 25 bis 32 % und von Vinasse von 1 bis 4 %. Ebenso der Gehalt an organischer Trockensubstanz (bezogen auf die Trockenmasse) und anderer Inhaltsstoffe schwankte stark. Im Labor konnten Methanertr√§ge von 7 bis 182 Nm¬≥/Mg FM ermittelt werden. Die optimierte Nutzung der Abfall- und Reststoffe Vinasse, Filterkuchen und Bagasse birgt enormes Potenzial zur Stabilisierung der Energieversorgung beizutragen sowie durch die Substitution fossiler Energietr√§ger Treibhausgase einzusparen. Mit den aufgezeigten Abfallmengen k√∂nnten 76,4 % des Stromverbrauchs in Goias gedeckt werden. W√ľrde man das Biogas aufbereitet als Biomethan im Verkehrssektor einsetzen, k√∂nnte theoretisch 87 % des verbrauchten Diesels ersetzt werden.

Bioabfall-Ist- und Potentialkarten f√ľr das Land Mecklenburg-Vorpommern
© Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakult√§t Universit√§t Rostock (6/2015)
Die im Auftrag des Ministeriums f√ľr Wirtschaft, Bau und Tourismus Mecklenburg-Vorpommern durchgef√ľhrte Studie ‚ÄěBioabfallbewirtschaftung in Mecklenburg-Vorpommern‚Äú stellt den Stand der Bioabfallbewirtschaftung in Mecklenburg- Vorpommern im Jahr 2010 zusammen. Dargestellt werden Bioabfallarten wie Garten- und Parkabf√§lle, Landschaftspflegeabf√§lle, Nahrungs- und K√ľchenabf√§lle aus Haushaltungen und aus dem Gastst√§tten- und Cateringgewerbe sowie dar√ľber hinausgehend organischer Abfall im Gewerbe. Die Ergebnisse der Studie sind Mengenangaben f√ľr das gesamte Bundesland Mecklenburg-Vorpommern bzw. in einzelnen Teilen auch Bioabfallmassen auf die alten Landkreise bezogen. Die Ergebnisse der Studie wurden f√ľr alle Landkreise mit Geo-Informationssystemen (GIS) aufbereitet, ausgewertet und visualisiert.

Wirtschaftliche Bewertung von Anlagenkonzepten zur Bioabfallvergärung
© Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakult√§t Universit√§t Rostock (6/2015)
Gegenw√§rtig spielt der Einsatz von Bio- und Gr√ľnabf√§llen aus getrennter Sammlung, gewerblichen organischen Abf√§llen (Lebensmittel; Speisereste aus Kantinen, Gro√ük√ľchen und Gastronomie) sowie Abf√§llen aus der Nahrungsmittelindustrie bei der Biogaserzeugung in Deutschland nur eine untergeordnete Rolle. Die Zahl der Abfallverg√§rungsanlagen steigt jedoch kontinuierlich. Infolge der Novellierungen des Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) 2012 und 2014 r√ľckt die Verg√§rung von Bioabf√§llen neben der Installation von landwirtschaftlichen G√ľlle- Kleinanlagen st√§rker in den Fokus. Zum Stand 31.12.2014 sind in Deutschland knapp 140 Abfallverg√§rungsanlagen in Betrieb, die ausschlie√ülich oder √ľberwiegend organische Abf√§lle verg√§ren. Dabei werden in 83 Anlagen Bio- und Gr√ľnabf√§lle aus der getrennten Sammlung (Biotonne) eingesetzt ‚Äď mit sehr unterschiedlichen Anteilen am Gesamtinput der Anlage. Insgesamt handelt es sich nach Datenlage des DBFZ bei 68 Anlagen um Bioabfallverg√§rungsanlagen, in denen ausschlie√ülich oder √ľberwiegend Bioabf√§lle gem√§√ü ¬ß 27a EEG 2012 bzw. ¬ß 45 EEG 2014 Einsatz finden. Mit der im EEG 2012 eingef√ľhrten Direktvermarktung und der Flexibilit√§tspr√§mie wurden weitere Anreize geschaffen, die auf eine st√§rker systemorientierte Stromeinspeisung von Biogasanlagen abzielen. Inwieweit diese Erwartungshaltung umgesetzt wird, entscheidet die Wirtschaftlichkeit √ľber die Gesamtbetriebslaufzeit. Eine Verdopplung der installierten elektrischen Leistung stellt f√ľr eine durchschnittliche Modellanlage gegenw√§rtig die wirtschaftlich sinnvollste Variante dar.

√úberschussw√§rmenutzung aus Bioabfallverg√§rungsanlagen ‚Äď Erfahrungen aus Praxisbeispielen
© Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakult√§t Universit√§t Rostock (6/2015)
Insgesamt hat die getrennte Erfassung von Bio- und Gr√ľnabf√§llen in Deutschland bereits ein hohes Niveau erreicht, wobei die Biomasse bislang √ľberwiegend rein stofflich genutzt wurde. In j√ľngster Zeit erlangt die Verg√§rung zur Behandlung von Bio- und Gr√ľnabf√§llen in Deutschland eine gr√∂√üere Bedeutung. Um die im Biogas enthaltene Energie effizient zu nutzen, ist neben der Strom- auch eine W√§rmenutzung von Bedeutung. Diese ist an den Standorten der Anlagen oftmals nicht in ausreichendem Umfang gegeben, so dass die Art der Biogasnutzung auch unter Ber√ľcksichtigung innovativer W√§rmenutzungskonzepte standortspezifisch betrachtet werden muss. An Praxisbeispielen werden derzeit realisierte M√∂glichkeiten der Biogas- und √úberschussw√§rmenutzung dargestellt.

Ma√ünahmen zur Optimierung der Funktionalit√§t und Energieeffizienz bei der Verg√§rung von Bio- und Gr√ľnabf√§llen
© Wasteconsult International (5/2015)
Die effektive Nutzung biogener Reststoffe leistet einen wichtigen Beitrag zur Schonung von Ressourcen und zum Klimaschutz. Hierzu geh√∂ren auch Biomasseprodukte, die als Nebenprodukt, Reststoff oder Abfall/Abwasser in unterschiedlichen Wirtschaftsbereichen neben dem eigentlichen Produkt entstehen. In diesem Zusammenhang wurden im Rahmen des Forschungsprojektes ‚ÄěSteigerung der Energieeffizienz in der Verwertung biogener Reststoffe‚Äú (FKZ-Nr.: 03KB022) die derzeit eingesetzten Technologien zur Behandlung und Verwertung biogener Reststoffe hinsichtlich deren energetischen Effizienz untersucht und Optimierungspotenziale aufgezeigt.

Solare Trocknung, dezentrale Energiegewinnung und Phosphor-Recycling aus Klärschlamm
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (4/2015)
Kl√§rschl√§mme aus kommunalen Abwasserbehandlungsanlagen sind eine Phosphatsenke. Durch Aufbereitung des Kl√§rschlammes soll der enthaltene Phosphor wieder verf√ľgbar gemacht werden. Ein Verfahren zur Erzeugung phosphathaltigen R√ľckstands aus der Kl√§rschlammbehandlung wird vorgestellt.

Bioenergie aus der K√ľche: K√ľchen- und Nahrungsabfall- sowie Altfetterfassung aus privaten Haushalten in Tirol
© Witzenhausen-Institut f√ľr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2015)
Biogene Abf√§lle (tierische und pflanzliche) fallen in privaten Haushalten in einer zum Teil untersch√§tzten Menge an. Hohe spezifische Sammelmengen bei der getrennten Sammlung von Bioabf√§llen als auch von Altspeisefett w√§ren im Sinne der Erzeugung erneuerbarer Energie anzustreben. Die leider immer noch unsachgem√§√üe Entsorgung von biogenen Abf√§llen und Altspeisefett, z. B. √ľber den Kanal oder Restm√ľll, verursacht gro√üe Probleme. Somit ergibt sich bei der Erfassung noch gen√ľgend Handlungsbedarf. Im Falle von Lebensmittelabf√§llen ist zudem ein gro√ües Augenmerk auf Vermeidung zu richten.

Abfallbiomasse im Energiesystem und in der Bioökonomie
© IWARU, FH M√ľnster (2/2015)
Die aktuelle Entwicklung der politischen Rahmenbedingungen, wie die Novelle des EEG in 2014, haben enorme Auswirkungen auf die Bioenergiebranche. Die Klimaschutzziele der Bundesrepublik Deutschland und Anforderungen an die energetische Nutzung der Biomasse inkl. der Abfallbiomasse bleiben aber erhalten: Biomasse inklusive der Abfallbiomasse muss seinen Beitrag in k√ľnftigem Energiesystem und zur Einsparung von Klimagase leisten. Gleichzeitig nimmt die Bedeutung der Biomasse in der stofflichen Verwertung und der Bio√∂konomie zu.

Abfallwirtschaft als Baustein der Energiewende sowie AWIGO als Energieproduzent
© IWARU, FH M√ľnster (2/2015)
Die Energiewende stellt eine der größten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts dar und ist heute aktueller denn je. Ziel der Energiewende ist die Sicherstellung einer zuverlässigen, wirtschaftlichen und vor allem umweltverträglichen Energieversorgung. Neben einer dezentralen und flexiblen Energiebereitstellung spielt die Energiegewinnung aus erneuerbaren Energien dabei eine zentrale Rolle.

Erfahrungen im Motorenbetrieb mit Deponie- und Biogas
© Verlag Abfall aktuell (2/2015)
¬∑ Deponiegas entsteht durch die bakterielle Zersetzung von M√ľll und besteht im Wesentlichen aus Methan und Kohlendioxid ¬∑ Biogas entsteht √ľblicherweise durch die Fermentation von Biomasse und besteht im Wesentlichen ebenfalls aus Methan und Kohlendioxid

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Leichtweiß-Institut
Physikalische und biologische
Aufbereitungs- und Behandlungs-
technologien, TU Braunschweig