Abgasuntersuchungen an Kraftstoffen/ Biokraftstoff-Blends im Rahmen des Helmholtz Virtual Institute for Complex Molecular Systems in Environmental Health
© Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät Universität Rostock (5/2012)
Die große Bedeutung der Luftverschmutzung für die menschliche Gesundheit ist heutzutage eine weithin akzeptierte Tatsache. Der sogenante London Killer- Smog von 1952 sorgte zum ersten Mal für eine wissenschaftlich fundierte Aufmerksamkeit auch bei der breiten Bevölkerung. In den folgenden Jahrzehnten folgten zahlreiche epidemiologische Untersuchungen wie die “Harvard six cites study“ oder die “Utah Valley investigation”, welche herausstellten, dass anthropogen erzeugte Aerosole für die beobachteten Gesundheitseffekte verantwortlich sind. In diesem Zusammenhang bedeutet Aerosole feste oder flüssige Partikel suspendiert in der Gasphase (z.B. Emissionen aus einem Verbrennungsmotor oder auch die Umgebungsluft). Bisher liegt der Fokus bei den Untersuchungen aber weitgehend auf der partikulären Phase.

Methanol als Kraftstoff fĂĽr Verbrennungsmotoren
© Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät Universität Rostock (5/2012)
Die knapper werdenden Erdölvorräte führen seit Jahren zur Suche nach weiteren möglichen Kraftstoffen. Um eine sinnvolle Fahrzeugreichweite zu erreichen, sollten es bei den heutigen bekannten Lagertechnologien, als Alternativen zum Dieselkraftstoff und Benzin, ebenfalls flüssige Kraftstoffe sein. Derzeit noch allgemein als ungeeignet empfundene Kraftstoffe, werden in Zukunft eine steigende Bedeutung auch für den Einsatz in Kraftfahrzeugen gewinnen.

Einfluss von Biokraftstoffblends auf moderne Dieselmotoren und deren Abgasnachbehandlungssysteme
© Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät Universität Rostock (5/2012)
Ziel des Projektes war die systematische Analyse und Bewertung der Langzeitstabilität von Biokraftstoffblends und deren Auswirkungen auf den Betrieb eines Common-Rail PKW-Dieselmotors, der in seiner Ausführung den aktuellsten Abgasemissionsnormen (EURO VI) entspricht. Neben den Einflüssen der Biokraftstoffblends auf die Verbrennungsführung und die damit verbundenen Rohemissionen, sollten vor allem die Effekte in den komplexen Abgasnachbehandlungssystemen erstmalig detailliert bewertet werden. Die generelle Zielstellung war es, die Potenziale und Optimierungsmöglichkeiten bei der Applikation von DK/Biokraftstoffblends an modernste Dieselmotoren zu analysieren.

Unerwünschte Wechselwirkungen von Biokraftstoffkomponenten mit dem Motorenschmieröl – Einflussgrößen und Prävention
© Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät Universität Rostock (11/2011)
Die Substitution mineralölbasierter Kraftstoffe durch Biokraftstoffe wird als eine Maßnahme zur Reduzierung der CO2-Emissionen und Schonung fossiler Ressourcen angesehen. Die EU-Kommission verfolgt mit ihrem „Aktionsplan zur Förderung von Biokraftstoffen“ das Ziel, bis zum Jahr 2020 10 % der europaweit eingesetzten konventionellen Kraftstoffe durch biogene Kraftstoffe zu ersetzen. Zusätzlich begünstigen steigende Preise für fossile Kraftstoffe sowie Steuerbegünstigungen eine wachsende Nachfrage an Biokraftstoffen in der Europäischen Union.

Zündverhalten verschiedener Pflanzenöle
© Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät Universität Rostock (11/2011)
Zum Zündverhalten von Dieselkraftstoff und Fettsäureestern liegen einige Untersuchungen vor, während für Pflanzenöle kaum Forschungserkenntnisse vorhanden sind. Ziel war es deshalb, das Zündverhalten von verschiedenen Pflanzenölen zu ermitteln. Untersuchungsgegenstand waren zehn verschiedene Pflanzenöle und zwei Pflanzenölmischungen.

Einsatz von Rapsölkraftstoffen in Dieselmotoren
© Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät Universität Rostock (11/2011)
Die Kohlendioxidemissionen der PKW-Neuwagenflotte in der Europäischen Union werden ab dem Jahr 2012 in Stufen begrenzt. Dies soll zu deutlich geringeren spezifischen Kraftstoffverbräuchen führen. Beabsichtigt ist, für die Neuwagenflotte im Jahr 2020 einen rechnerischen Grenzwert von 95 g CO2 je km zu erreichen. Dies kann durch drei Maßnahmen erreicht werden:

Rapsölbetrieb in Traktoren – Erfahrungen und Optimierungspotenzial
© Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät Universität Rostock (11/2011)
Besonderheiten des praktischen Betriebs von fünf Schleppern und einem Mähdrescher mit auf Pflanzenölbetrieb umgerüsteten Motoren bei durchgängiger Nutzung dieses Biokraftstoffs werden beschrieben.

Neue Wege der Biokraftstoffproduktion – von der Biomasse zum Biomethan
© wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH (11/2010)
Neben der bereits in der Praxis etablierten Bereitstellung von Biomethan über den bio-chemischen Umwandlungsweg besteht auch die Möglichkeit, Biomethan durch die thermo-chemische Konversion herzustellen. Dieses neuartige Verfahren ist ein weiterer Schritt in Richtung Energiewende.

Neue Dieselkomponenten aus Glycerin
© Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät Universität Rostock (10/2010)
In einem Eintopf-Verfahren werden aus Olefinen durch Hydroformylierung mit Synthesegas (CO/H2 = 1/1) und nachfolgender Säurekatalysierte Umsetzung mit Glycerin langkettige Acetale in Ausbeuten > 95 % hergestellt. Die erhaltenen Gemische von 5- und 6-Ringverbindungen stellen neuartige potenzielle Kraftstoffkomponenten dar. Die Acetale wurden im1 kg- im Labor und bis zu 20-kg-Maßstab im Technikum hergestellt, so dass die Verbrennungseigenschaften bis hin zur Testung in einem Kolbenmotor erfolgte.

Voll unter Strom: Bis 2050 Versorgung durch Erneuerbare Energien möglich – vielleicht:
© Deutscher Fachverlag (DFV) (8/2010)
Die Europäische Klimastiftung (ECF) hat eine von McKinsey erstellte Studie zur Stromversorgung der Zukunft veröffentlicht.

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