Das Projekt RecoPhos im Rahmen der Phosphor-R√ľckgewinnungsstrategien
© Lehrstuhl f√ľr Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversit√§t Leoben (11/2012)
Phosphor gilt als limitierender Faktor beim Pflanzenwachstum. Dadurch wird ihm als essentieller Bestandteil der D√ľngemittelproduktion ein besonderer Stellenwert zugeschrieben.

Vergleich der Wirksamkeit nat√ľrlicher und synthetischer Flockungsmittel mit Blick auf das D√ľngegesetz
© DIV Deutscher Industrieverlag GmbH (4/2012)
Die Flockung ist ein wichtiger Teilschritt der Wasseraufbereitung, bei der gelostes, kolloidales und suspendiertes Material aus dem Wasser entfernt wird. Fruher verwendete Metallsalzflockungsmittel besitzen einige Nachteile, wie hoher Chemikalieneinsatz, Anfall groser Schlammmengen und ihre schlechte Entwasserbarkeit. In den mechanischen Fest/Flussig-Trennverfahren werden heute oft wasserlosliche, geladene Polymere (Polyelektrolyte, (PEL)) als Flockungsmittel eingesetzt [1‚Äď4], um eine erhebliche Verbesserung der Leistung bestehender Anlagen und einen okologisch und okonomisch vertretbaren Ablauf von maschinellen Trennprozessen zu erreichen.

Landwirtschaftliche Nutzung von Biogasg√ľlle
© Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakult√§t Universit√§t Rostock (11/2011)
An der Landesforschungsanstalt f√ľr Landwirtschaft und Fischerei Mecklenburg-Vorpommern werden derzeit mehrere Untersuchungen hinsichtlich des Einsatzes von G√§rresten zu verschiedenen Kulturarten in unterschiedliche Applikationsmengen durchgef√ľhrt. Ziel dieser Projekte ist es, eine bedarfsgerechte Versorgung der Kulturarten bei gleichzeitiger Beachtung der umwelt- und naturschutzrelevanten Aspekte zu erreichen. Dazu werden zum einen verschiedene D√ľngermengen appliziert, zum anderen Varianten mit ausschlie√ülich organischer D√ľngung und mineralisch-organischer D√ľngung gepr√ľft. Gleichzeitig werden die Versuche durch die Messung klimarelevanter Emissionen begleitet, um so eine Aussage √ľber die Umweltvertr√§glichkeit treffen zu k√∂nnen.

Sanktionen f√ľr Zulassungsinhaber und Parallelh√§ndler nach dem Entwurf eines Gesetzes zur Neuordnung des Pflanzenschutzmittelrechts
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (10/2011)
Das Pflanzenschutzrecht in Deutschland bedarf einer Neugestaltung. Zum 13.6.2011 ist die neue Pflanzenschutz- Verordnung der EU in Kraft getreten1. Die VO (EG) Nr.1107/2009 l√∂st die bisherigen Pflanzenschutzrichtlinien der EU ab. Die grundlegenden Anforderungen an die Zulassung und das Inverkehrbringen von Pflanzenschutzmitteln ergeben sich jetzt unmittelbar aus EU-Recht. Dies erfordert eine Neuausrichtung des deutschen Pflanzenschutzmittelrechts2. Hierzu wurde am 2.9.2011 von der Bundesregierung der Entwurf eines ‚ÄěGesetzes zur Neuordnung des Pflanzenschutzmittelrechts‚ÄĚ in den Bundesrat eingebracht3. In diesem Gesetzentwurf sind auch Regelungen zu Sanktionen vorgesehen, die in der praktischen Rechtsanwendung zu erheblichen Problemen sowohl f√ľr Zulassungsinhaber als auch f√ľr Parallelh√§ndler f√ľhren k√∂nnen.

GROSSTECHNISCHE ERZEUGUNG UND NUTZUNG VON TERRA PRETA
© ANS e.V. HAWK (10/2011)
Seit September 2010 wird in Rheinland-Pfalz gro√ütechnisch die Palaterra (Pf√§lzer- Erde) nach dem Vorbild der Terra Preta do indio mit Erfolg hergestellt. Es lassen sich √§hnlich wie bei der Kompostierung eine Vielzahl von kommunalen, land- und forstwirtschaftlichen Abf√§llen und Reststoffe f√ľr die Herstellung verwenden. Die Firma Palaterra hat ein eingehaustes geschlossenes Boxenmietensystem entwickelt, dass ganzj√§hrig in einem mehrstufigen Verfahren mit milchsaurer Fermentation und Intensivrotte die Palaterra herstellt. Je nach Verwendungszweck stellt die Firma Palaterra vier verschiedene Produkte (Kultursubstrat, Bodenverbesserungsmittel, organischer D√ľnger oder Fermentationsstarter) ohne die Verwendung von Torf her.

D√úNGEMITTELRECHTLICHE ASPEKTE DES EINSATZES VON BIOKOHLE IN B√ĖDEN
© ANS e.V. HAWK (10/2011)
Das D√ľngemittelrecht stellt die letzte "filternde Einheit" vor dem Boden dar. Neben der Ern√§hrung von Nutzpflanzen sind die Bodenfruchtbarkeit und die Vorsorge im Hinblick auf die Abwehr von Gefahren f√ľr die Gesundheit von Menschen und Tieren sowie f√ľr den Naturhaushalt wesentliche Ziele des D√ľngemittelrechts. Stoffe, die mit der Zweckbestimmung als D√ľngemittel, Bodenhilfsstoff oder Kultursubstrat in den Verkehr gebracht und angewandt werden sollen, m√ľssen zugelassen sein. Die Zulassung kann auf EU-Ebene oder nach nationalem Recht erfolgen.

Anforderungen an die Verwendung von Gärprodukten
© Institut f√ľr Abfall- und Kreislaufwirtschaft - TU Dresden (9/2011)
Oftmals reduziert man die Betrachtung der in Deutschland betriebenen Biogasanlagen allein auf die erzeugte elektrische Energie und/oder die produzierte Methanmenge. Die ausgegorenen, meist fl√ľssigen Fermentationsr√ľckst√§nde, auch als G√§rprodukte bezeichnet, spielen aus Sicht des Betrachters meist eine untergeordnete Rolle. Diese reduzierte Betrachtungsweise wird der tats√§chlichen Funktion dieses Materials im Stoffkreislauf landwirtschaftlicher Erzeugung bei weitem nicht gerecht. Vielmehr handelt es sich bei G√§rprodukten um hochwertige organische D√ľngemittel, die einen erheblichen Beitrag zum Ressourcenschutz und zur Humusversorgung unserer B√∂den leisten.

Pflanzenschutzmittelr√ľckst√§nde und Gew√§sserschutz ‚Äď neue L√∂sungsans√§tze
© DIV Deutscher Industrieverlag GmbH (8/2011)
Nach wie vor z√§hlt die Gew√§sserbelastung mit Pflanzenschutzmittelr√ľckst√§nden und deren Metaboliten zu den dr√§ngenden Problemen. Dies betrifft die Unklarheit √ľber die tats√§chliche Belastungssituation und, dass die Risiken trotz strenger Auflagen im Zulassungsverfahren im ‚ÄěNormalbetrieb‚Äú der PSM-Anwendung entstehen. Dar√ľber hinaus haben die Wasserversorgungsunternehmen erhebliche Probleme dadurch, dass das Pflanzenschutzrecht, das Wasserrecht und das Trinkwasserrecht nicht aufeinander abgestimmt sind. Dies betrifft die Vielzahl der sog. nicht relevanten Metaboliten.

Phase-Out- und Cut-Off-Kriterien in den Zulassungsverfahren der REACH-, Biozid- und Pflanzenschutzmittel-Verordnungen
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (8/2011)
Mit Inkrafttreten der REACH-VO (Verordnung) im Jahr 2007, der Pflanzenschutzmittel-VO im Jahr 2011 und dem geplanten Inkrafttreten der neuen Biozid-VO im Jahr 2013 findet derzeit im europ√§ischen Chemikalienrecht eine umfassende Neuregulierung statt. Diese Revision des europ√§ischen Stoffrechts hat zum Ziel, das Schutzniveau f√ľr Menschen, Tiere und Umwelt zu verbessern.

Ausgewählte Rechtsfragen des Parallelhandels mit Pflanzenschutzmitteln
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (8/2011)
Seit dem 14.6.2011 gilt die Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 des Europ√§ischen Parlaments und des Rats vom 21.10.2009 √ľber das Inverkehrbringen von Pflanzenschutzmitteln und zur Aufhebung der Richtlinien 79/117/ EWG und 91/414/EWG des Rats (‚ÄěVO Nr. 1107/2009‚Äú).1 Sie l√∂st die Richtlinie 91/414/EWG des Rats vom 15.7.1991 √ľber das Inverkehrbringen von Pflanzenschutzmitteln2 (‚ÄěRichtlinie 91/414/EWG‚Äú) ab. Enthielt die Richtlinie 91/414/EWG noch keine Regelungen speziell f√ľr den Parallelhandel von Pflanzenschutzmitteln (‚ÄěPSM‚Äú), so ist dieser Zustand seit dem 14.6.2011 durch Art. 52 VO Nr. 1107/2009 ge√§ndert.

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