Schutz der Böden vor ĂśberdĂĽngung© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (2/2010)
Der Boden dient heute wie früher als Lebensgrundlage für Menschen und Tiere. Der Boden ist nicht vermehrbar. Vielmehr werden durch Überbauung, Zertifizierung (Wüstenbildung), Erosion und Versalzung immer mehr Böden aus der Erzeugung von Lebensmitteln und Futtermittel bei einer ständig steigenden Weltbevölkerung
herausgenommen. Wie viel landwirtschaftliche Fläche in Deutschland heute einem Bürger zur Verfügung steht, zeigt das Bild 1. Demnach hat in den letzten 60 Jahren die zur Ernährung notwendige landwirtschaftliche Nutzfläche deutlich abgenommen und wird nach Prognosen auch weiterhin abnehmen.
The International Operations of National Firms: A Study of Direct Foreign Investment© ThomĂ©-Kozmiensky Verlag GmbH (1/2010)
Die extremen Preisbewegungen auf den Rohphosphat- und Düngemittelmärkten haben die wirtschaftliche Bewertung von Verfahren zur Erzeugung von Phosphat-Düngern durch Phosphor-Recycling aus kommunalen und industriellen Abwässern erschwert. Um beim gegenwärtigen Preisniveau einen Phosphat-Recycling-Dünger zu wettbewerbsfähigen Kosten herzustellen, ist es notwendig, die Recycling-Kosten deutlich zu verringern und/oder zusätzliche Erlöse zu erwirtschaften. Hierzu sind neue verfahrenstechnische Lösungen erforderlich.
Aschen – Abfall oder Rohstoff?© Witzenhausen-Institut fĂĽr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2009)
Zunächst muss angemerkt werden, dass die Verwendung des Wortes Aschen ohne jegliche Einschränkung leichtsinnig ist oder von Ahnungslosigkeit zeugt. Es dürfte schon einen Vortrag füllen, allein die verschiedenen Aschen nach ihren energetischen Ausgangsmaterialien und Zusatzstoffen und den Verbrennungstechniken mit den unterschiedlichen Filter- und Abscheidungstechniken zu klassifizieren. Es entstehen z. B. Aschen aus der Stein- und Braunkohleverbrennung aus Heizkraftwerken, die Müll einsetzen, der Sonderabfallverbrennung und in jüngster Zeit nimmt der Einsatz von Biomasse (Holz, Stroh, Ganzpflanzen etc.) zu.
Vom Gärrest zum NaturdĂĽnger Praktische Erfahrungen der Gärrestaufbereitung© Witzenhausen-Institut fĂĽr Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2009)
Im Jahre 2007 wurden in Deutschland laut Angaben des Fachverbandes Biogas rund 200 neue Biogasanlagen mit einer bundesweit durchschnittlich installierten Leistung von 600 kW errichtet. Hierbei zeichnen sich in erster Linie zwei verschiedene Anlagentypen immer deutlicher ab. Zum einen sind es die Einzeloder Gemeinschaftsanlagen von 200–500 kW mit eher bäuerlichem Hintergrund und zum anderen sind es die Großanlagen im Mega-Watt-Bereich, hauptsächlich finanziert durch Investoren oder von den Energieunternehmen selbst.
Der Streit um den Parallelimport von Pflanzenschutzmitteln – Bringt die neue EU-Zulassungsverordnung eine abschlieĂźende Klärung?© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (10/2009)
Das Pflanzenschutzrecht ist eine in jüngerer Zeit sich rasch fortentwickelnde Materie. Nachdem dieses Rechtsgebiet für lange Zeit eher eine nationale Angelegenheit der europäischen Mitgliedstaaten war, hat seit Inkrafttreten der Richtlinie 91/414/EWG über das Inverkehrbringen von Pflanzenschutzmitteln (“Pflanzenschutz-RL”) eine Harmonisierung eingesetzt, die in der Folge auch den deutschen Gesetzgeber hat aktiv werden lassen. Die in verschiedenen Erscheinungen bereits seit 1937 bestehende deutsche Regelung wurde mit dem Gesetz zum Schutz der Kulturpflanzen (“PflSchG”) neu geregelt, um die Vorgaben der Richtlinie zu implementieren.
Sekundärrohstoffmärkte - Kompostprodukte, Perspektiven, Bedarf, Qualitätsanforderungen, Erlöse© HAWK Hochschule fĂĽr angewandte Wissenschaft und Kunst - Fakultät Ressourcenmanagement (9/2009)
Die weltweit gestiegene Nachfrage nach Rohstoffen und der damit verbundene Preisanstieg im vergangenen Jahr, hat die Thematik einer auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Rohstoffwirtschaft wieder nach vorne gebracht. Experten gehen auch heute bei wieder fallenden Rohstoffpreisen davon aus, dass in einer globalisierten Wirtschaft Rohstoffe zukünftig knapp und teuer bleiben werden. Daher werden auch Sekundärrohstoffe aus Abfallfraktionen immer interessanter für den ersten Rohstoffmarkt. Die Rohstoffsicherung durch Abfalltrennung und hochwertiges Recycling wird somit zunehmende Bedeutung erlagen.
Klärschlamm als Sekundärrohstoff© HAWK Hochschule fĂĽr angewandte Wissenschaft und Kunst - Fakultät Ressourcenmanagement (9/2009)
In der Vergangenheit wurde Klärschlamm im Zusammenhang mit dem Thema "Sekundärrohstoff" immer als Sekundärrohstoffdünger gesehen. Diese Sichtweise hat sich in den letzten Jahren gewandelt. Neben dem Einsatz von Klärschlamm in der Landwirtschaft, wo Klärschlamm natürlich nach wie vor als Dünger (und Bodenverbesserer) eingesetzt wird, spielt Klärschlamm als Sekundärbrennstoff eine immer größere Rolle.
Pyrethroide in Innenräumen© Bayerisches Landesamt fĂĽr Umwelt (8/2009)
Historisch sind Maßnahmen zur Schädlingsabwehr und Schädlingsbekämpfung seit ca. 2.000 – 4.000 Jahren vor Christus im Orient belegt und auch im bedeutendsten medizin-historischen Dokument des Alten Ägyptens, dem Papyrus „Ebers“ finden sich detaillierte Anweisungen zur Bekämpfung bzw. zur Abwehr von Schadorganismen [Levinson & Levinson 1990]. Pestizide Wirkstoffe werden heutzutage in vielfältigen Bereichen eingesetzt (z. B. im Pflanzen- und Vorratsschutz, als Holzschutzmittel, als Hygiene- und Entwesungsmittel, als Arzneimittel, als Tierarzneimittel und im Material- und Textilschutz) und unterliegen somit auch den verschiedensten gesetzlichen Regelungen mit ihren sehr unterschiedlichen Anforderungen.
Anbau- und kulturtechnische MaĂźnahmen© Bayerisches Landesamt fĂĽr Umwelt (8/2009)
Der Anbau von Gemüse ist nicht nur ein schönes Hobby, sondern auch eine Möglichkeit frisches und unbelastetes Gemüse für den eigenen Verzehr zu ernten. Verzichtet man auf den Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln und setzt man Düngemittel gezielt ein, kann man den qualitativen Wert des selbstangebauten Gemüses erhöhen.