Wasserkraftnutzung und EG-Wasserrahmenrichtlinie
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Immer m√§chtiger werden die Forderungen verschiedener Kreise, die Wasserkraftnutzung zu beschr√§nken oder nur noch bei Erf√ľllen massiver gew√§sser√∂kologischer Ma√ünahmen zuzulassen. Was macht das Sinn, wenn das Medium Wasser durch Schmutzstoffe und hier besonders Spurenstoffe schon so ‚Äěverseucht‚Äú ist, dass Gew√§sserorganismen sich unterhalb √ľblicher Kl√§ranlagen gar nicht mehr selbst reproduzieren k√∂nnen?

Diskussionsbeitrag zur Anwendung des Modellverbunds AGRUM im Gewässerschutz
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Zur Umsetzung der EU-Nitratrichtlinie, der EG-Wasserrahmenrichtlinie und der EG-Meeresstrategie- Rahmenrichtlinie m√ľssen die N√§hrstoffbelastungen des Gew√§ssersystems deutlich reduziert werden. F√ľr diese Aufgabe werden mit dem Modellverbund AGRUM deutschlandweit die Mengen und Eintragspfade von Stickstoff in das Gew√§ssersystem ermittelt und darauf aufbauend Minderungsma√ünahmen entwickelt. Es sind allerdings Zweifel angebracht, ob mit AGRUM der Fl√§chenumfang und die erforderliche Minderungsmenge des N-√úberschuss der Landwirtschaft sachgerecht ausgewiesen werden.

R√ľckblick auf das 52. virtuelle Internationale Wasserbau-Symposium Aachen
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Das 52. Internationale Wasserbau-Symposium Aachen (IWASA) fand am 13. Januar 2022 erneut als Online-Seminar statt; das Thema der diesj√§hrigen Veranstaltung lautete ‚ÄěHochwasser 2021: Erfahrungen und Konsequenzen‚Äú. Mit rund 870 Teilnehmerinnen und Teilnehmern wurde nicht nur ein neuer Teilnehmerrekord erzielt, die hohe Zahl der Interessentinnen und Interessenten unterstreicht auch die Aktualit√§t und Bedeutsamkeit des Themas.

Sandfangz√§une als Nature-based Solution im K√ľstenschutz
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Die j√ľngsten Sturmflutereignisse an der deutschen Nordseek√ľste im Januar und Februar dieses Jahres, der steigende Meeresspiegel infolge des Klimawandels sowie das wachsende Umweltbewusstsein der Bev√∂lkerung zeigen die Notwendigkeit der fortw√§hrenden Anpassung von K√ľstenschutzma√ünahmen. Diese sollen einerseits den Sturmflutereignissen standhalten, dabei andererseits m√∂glichst naturnah gebaut werden. Dies stellt K√ľsteningenieurinnen und K√ľsteningenieure vor neue Herausforderungen und zeigt den Bedarf zur Implementierung von Nature-based Solutions im K√ľstenschutz.

Hydraulische Beurteilung des Bewegungsbeginns von Wasserleichen in Fließgewässern mit niedrigen Wasserständen
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Mit physikalischen Modellversuchen wurden kritische Parameter f√ľr den Transport von Wasserleichen mit lebenden Menschen in Quellb√§chen ermittelt. Dazu wurden sowohl Bergungspuppen als auch freiwillige Personen durch gleichf√∂rmig anstr√∂mendes Wasser in Bewegung versetzt, um den Bewegungsbeginn in einem bach√§hnlichen Szenario in einer sicheren Versuchsumgebung zu ermitteln. Es zeigte sich, dass die ben√∂tigte Str√∂mungsgeschwindigkeit, um die maximale Haftreibung der K√∂rper am Boden zu √ľberwinden, sich trotz k√∂rperlicher Unterschiede der Probanden kaum voneinander unterscheidet.

Bestimmung der Nährstoffbelastung und des Handlungsbedarfs in den deutschen Flussgebieten
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Die Belastung der Gew√§sser mit N√§hrstoffen sind weiterhin zu hoch, so dass Reduzierungsma√ünahmen erforderlich sind. Mit dem Projekt AGRUM-DE wurde ein bundesweit abgestimmtes Vorgehen von Wasserwirtschaft und Landwirtschaft zur Analyse der N√§hrstoffbelastung und zur Ableitung von Minderungsma√ünahmen eingerichtet. Die Ergebnisse des AGRUM-DE-Projektes wurden den deutschen Flussgebietsgemeinschaften f√ľr die Erstellung der Bewirtschaftungspl√§ne zur Umsetzung der EG-Wasserrahmenrichtlinie 2021 ‚Äď 2027 zur Verf√ľgung gestellt.

Bewirtschaftungspl√§ne, Ma√ünahmenprogramme und Hochwasserrisikomanagementpl√§ne 2021 ‚Äď 2027 f√ľr die deutschen Flussgebiete
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Seit dem 22. Dezember 2021 sind die Bewirtschaftungspl√§ne, Ma√ünahmenprogramme und Hochwasserrisikomanagementpl√§ne f√ľr den Zeitraum von Ende 2021 bis Ende 2027 f√ľr die deutschen Flussgebiete im Internet verf√ľgbar. Die Pl√§ne geben einen √úberblick √ľber die Belastungen und den aktuellen Zustand der Oberfl√§chengew√§sser und des Grundwassers sowie √ľber die Bewirtschaftungsziele und die f√ľr das Erreichen der Ziele erforderlichen Ma√ünahmen. Die Hochwasserrisikomanagementpl√§ne zeigen die Risikogebiete, die zugeh√∂rigen Hochwassergefahren- und -risikokarten sowie die m√∂glichen Ma√ünahmen zur Vermeidung bzw. Verminderung des Risikos. Mit diesen Pl√§nen ist der Fahrplan f√ľr die Umsetzung in den n√§chsten 6 Jahren festgelegt. Dies wird hier am Beispiel der Flussgebietseinheit Weser dargestellt.

Beurteilung der Gewässerverträglichkeit von Mischwassereinleitungen mittels kontinuierlichem, chemischphysikalischem Monitoring
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Im Verbandsgebiet der Emschergenossenschaft wurden die offenen Schmutzwasserl√§ufe durch eine Vielzahl von Ma√ünahmen mit rund 180 Mischwasserbehandlungsanlagen umgestaltet. Die nun abwasserfreien Gew√§sser wurden und werden √∂kologisch verbessert. Zur Beurteilung der Gew√§sservertr√§glichkeit der Mischwassereinleitungen wurden f√ľr das gesamte Emscher-System noch vor dem Bau der Anlagen rechnerische Immissionsnachweise erstellt. Ein umfangreiches Monitoring nach Inbetriebnahme der Anlagen dient der Beurteilung der tats√§chlichen Gew√§ssersituation nach der Umgestaltung und gibt Hinweise auf Verbesserungsm√∂glichkeiten.

Ein webbasiertes Tool zur Unterst√ľtzung mittelgro√üer St√§dte bei der Anpassung an den Klimawandel
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Vorgestellt wird ein webbasiertes Klimaanpassungstool zur Unterst√ľtzung mittelgro√üer St√§dte im Nordseeraum f√ľr die Anpassung an den Klimawandel, bei dem Aspekte im Umgang mit Starkregen und Hochwasser im Vordergrund stehen. Es richtet sich an die kommunal Verantwortlichen und die Planenden. Eine Kombination aus Selbsteinsch√§tzung und Hinweisen zum strukturierten Vorgehen bei der Klimaanpassung von St√§dten wird durch Beispiele guter Praxis erg√§nzt.

Das Hochwasserr√ľckhaltebecken Erbach-Sch√∂nnen im Odenwald
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1968 erstellte das Land Hessen einen generellen Entwurf f√ľr die Abflussregelung im Niederschlagsgebiet der M√ľmling. In diesem wurden neben Gew√§sserausbauma√ünahmen sechs Hochwasserr√ľckhaltebecken (HRB) an Nebengew√§ssern der M√ľmling vorgeschlagen. Auch die Grundlagen zur Gr√ľndung des Wasserverbandes M√ľmling wurden mit diesem Planwerk geschaffen.

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