Umgang mit wild abflieĂźendem Wasser und Bodenerosion in Dresden
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (9/2015)
Dresden hat zunehmend Probleme mit wild abfließendem Wasser und Bodenerosion. Eine abgestimmte Strategie zur Vernetzung der Handlungsfelder Information, Vorsorge und Gefahrenabwehr ist deshalb erforderlich. Neben der Analyse und Bewertung von Einzelereignissen wird verstärkt auf modellgestützte Risiko- und Gefährdungsanalysen gesetzt. Diese sind Grundlage für die kommunale Planung, das behördliches Handeln und die Information der Öffentlichkeit.

SchwefeldĂĽngung mit Kompost
© BundesgĂĽtegemeinschaft Kompost e.V. (7/2015)
Schwefel gehört zu den hauptsächlichen Pflanzennährstoffen und ist für die Gewährleistung hoher Erträge entsprechend relevant. Die Aufnahme durch Kulturpflanzen liegt zwischen 25 und 80 kg/ha. Das Verhältnis von Stickstoff zu Schwefel spielt eine wichtige Rolle.

Erosionsschutz und WasserrĂĽckhalt mit Hilfe von bewirtschaftungsintegrierten Verwallungen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (4/2015)
Auf einer Ackerfläche im Sächsischen Lößhügelland (Einzugsgebiet Ketzerbach) wurde eine Maßnahme des dezentralen Hochwasser- und Erosionsschutzes ohne Verlust landwirtschaftlicher Fläche und geringem Wartungsaufwand umgesetzt. Hierfür wurden zwei bewirtschaftbare Verwallungen angelegt und mit erosionsmindernder Bodenbearbeitung des landwirtschaftlichen Einzugsgebietes kombiniert. Gegenstand des vorliegenden Artikels ist die Quantifizierung des Retentionsvermögens der Verwallungen in Kombination mit verschiedenen Bodenbearbeitungssystemen unter Anwendung des physikalisch begründeten Simulationsmodells EROSION-3D.

Aufbau eines bodenhydrologischen Messnetzes in der sibirischen Kulundasteppe
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (10/2014)
In der südsibirischen Kulundasteppe wird unter zentralkontinentalen Klimabedingungen mit geringen und hoch variablen Niederschlägen intensiver Weizenanbau betrieben. Die bisher genutzte Bearbeitungstechnik führte zu schweren Erosionsschäden und Ernterückgang. Das Kulunda-Projekt verfolgt das Ziel, den Ackerbau in dieser trockenen Region zu erhalten, nachhaltig zu gestalten und Kohlenstoff im Boden zu sequestrieren. Der Beitrag fokussiert auf die Installation eines bodenhydrologischen Messnetzes und die Vorstellung erster Ergebnisse als Voraussetzung zur Etablierung von boden- und umweltschonenden Bewirtschaftungsverfahren.

Das Altlastenkataster: Rechtlicher Hintergrund und praktische Probleme – Eintrag, Entlassung, Auskunft, Rechtsschutz –
© Bayerisches Landesamt fĂĽr Umwelt (10/2014)
Das Altlastenkataster ist in der Praxis eine allgemein anerkannte Informationsquelle für die Bewertung eines Grundstücks. Die Einholung eines Katasterauszugs ist Standard bei Immobilienkäufen. Ist das Grundstück als kontaminiert oder als Verdachtsfläche eingetragen, führt das i. d. R. zu einem Wertabschlag und erschwert den Verkauf. Ein Katastereintrag ist ein Mangel i. S. d. Kaufrechts. Der Verkäufer ist daher verpflichtet, den Käufer über einen bestehenden Katastereintrag zu informieren. Der Käufer kann dementsprechend den Kaufvertrag anfechten, wenn ihm der Altlastenverdacht arglistig verschwiegen wurde.

Modellentwicklung zur Gefährdungsabschätzung von Bodenabtrag durch Wind auf Ackerflächen Westsachsens
© Bayerisches Landesamt fĂĽr Umwelt (10/2014)
Neben der weitaus einfacher zu beobachtenden Erosion durch Wasser spielt auch die Erosion durch Wind eine wesentliche Rolle beim Bodenabtrag landwirtschaftlicher Flächen. Ihr Bodenverlust ist nicht durch linienhafte Reliefformen (Rillen, Rinnen, Runsen), sondern vielmehr durch flächenhaften Abtrag – gesteuert von einigen wenigen extremwetterlagen – geprägt.

Besonderer Schutz für wertvolle Flächen – das Dauergrünland-Erhaltungsgesetz Schleswig-Holstein
© Bayerisches Landesamt fĂĽr Umwelt (10/2014)
Dauergrünland (DGL) umfasst in Schleswig-Holstein ca. ein Drittel der landwirtschaftlichen Nutzfläche. Der Anteil ist aufgrund der hohen Wettbewerbskraft des Ackerbaus seit Jahrzehnten rückläufig. Es besteht weiterhin, insbesondere auch aufgrund der Attraktivität des Maisanbaus ein hoher Anreiz, weitere Dauergrünland-Flächen umzubrechen und als Ackerland zu nutzen.

Boden-Parameter und Hintergrundwerte für Spurenelemente in Böden des Landes Sachsen-Anhalt
© Bayerisches Landesamt fĂĽr Umwelt (10/2014)
Umfang und Bestand an bodenkundlichen und stofflichen Analysen haben sich in der Bodenprofildatenbank des Landes Sachsen-Anhalt seit der Veröffentlichung von Hintergrundwerten (LABO 2003) weiterentwickelt. Mit Bezug auf das Substrat lassen sich jetzt für die Horizonte parameterbezogene, statistische Kenngrößen und Hintergrundwerte berechnen.

EinfĂĽhrung von Instrumenten zum Bodenschutz in den Planungs- und Vollzugsalltag in Hessen und Rheinland-Pfalz
© Bayerisches Landesamt fĂĽr Umwelt (10/2014)
Die Länder Hessen und Rheinland-Pfalz haben durch verschiedene Fortbildungsveranstaltungen die beiden Instrumente „Leitfäden zur Berücksichtigung des Schutzguts Boden in der Umweltprüfung nach BauGB“ sowie den „Karten zur Bodenfunktionsbewertung“ als wichtige Hilfsmittel im Planungs- und Vollzugsalltag eingeführt.

Informationstafeln zu Böden und Geologie am Panoramaweg an der Rossfeldstraße im Landkreis Berchtesgadener Land
© Bayerisches Landesamt fĂĽr Umwelt (10/2014)
Der Gesetzgeber hat die zentrale Bedeutung der Böden erkannt und mit dem Bundes-Bodenschutzgesetz (BBodSchG) sowie dem Bayerischen Bodenschutzgesetz (BayBodSchG) die gesetzliche Grundlage zum Schutz der Böden geschaffen. Im Bodenschutzprogramm Bayern hat das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz (StMUV) im Jahr 2006 u. a. Ziele und Maßnahmen zur Stärkung des Bodenbewusstseins in der Öffentlichkeit festgelegt.

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